Herzrasen nach Novalgin?

1 Antwort

Eine solche Reaktion nach Einnahme von Novalgin-Tabletten ist mir nicht bekannt.

Eine solche wird auch von den Herstellern als Nebenwirkung nicht beschrieben.

Zur Beurteilung dieses Herzrasens " sollte schnellst möglich ein EKG geschrieben werden.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Danke! Ich sollte eindeutig den Arzt wechseln,den er war fest der Meinung das sowas durchaus als Überreaktion vorkommen könnte. Als Patient glaubt man es,aber irgendwie fand ich das jetzt langsam "seltsam".

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@DeniBella

Es ist doch völlig normal, zunächst den Angaben eines Arztes zu glauben. Woher sollte man zunächst Anderes wissen ?

Eine gesunde Skepsis ist aber manchmal schon angebracht.

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Nächtliches Herzrasen bei Schilddrüsenunterfunktion

Hallo zusammen, Mittlerweile bin ich wirklich verzweifelt!!

Ich bin 28 jahre alt und habe seit ca 8 Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion (zunächst behandelt mit ltyrox 88 später dann 77). Probleme hatte ich bisher nie. An Weihnachten diesen Jahres bin ich in den Urlaub gefahren und hatte (blöderweise) meine Medikamente zu Hause liegen lassen --> ca 2 Wochen ohne ltyrox. Schlecht ging es mir nicht und auch bzgl. Gewichtszunahme hatte ich keine Probleme obwohl ich viel gegessen habe.

Als ich wieder zu Hause war hab ich wieder brav meine medikamente genommen und damit ging das Desaster los : Am gleichen Abend aus einer Ruhephase heraus extrmes Herzrasen, Herzstolperer, mein ganzer Körper hat gezittert und ich habe kaum Luft bekommen. Nach 20min ging es mir wieder besser.

Danach ein Ärztemarathon. Grosses Blutbild (TSHB 1,89 nach reduktion ltyrox vonn 77 auf 38,5) EKG/Langzeit EKG/Belastungs EKG, Ultrschall des Herzens...anscheinend alles in Ordnung und keine (zunächst ersichtlichen) organischen Ursachen.

Seit dem habe ich plötzlich niedrigen Blutdruck, spüre mein Herz klopfen was mich nachts sehr lange wach hält (obwohl Puls eig. Ok ist zw. 55 und 80), ich bin augelaugt und müde, wache nachts auf weil mir schwindelig ist (blutdruck geht nachts noch weiter runter) oder weil ich Herzrasen bekomme und mir zusätzlich mein Arm einschläft.

Das geht jetzt seit 8 Wochen so. Nachdem ich zuerst die Dosis reduziert habe auf Grund der Symptome (77 auf 40) habe ich nach ca. 3 Wochen wieder etwas erhöht (auf ca. 60) um mich langsam wieder meiner ursprünglichen Dosis anzunähern.

Was ich nicht verstehe ist: Wenn ich meine Tabletten morgens einnehme, diese sogar immernoch reduziert sind, dürfte ich ja nur Unterfumktionssymptome haben (müde, antriebslos, keine Puste --> Treppensteigen kaum möglich usw) die ich ja tatsächlich auch habe. Trotzdem habe ich nächtliches Herzrasen als Ünerfunktionssymptom, obwohl die Tablette nachts doch schon den grössten Teil ihrer Wirkung verloren haben sollte und keine derartigen überdosierungsreaktionen auftreten sollten???

Ich hoffe sehr ihr könnt mir irgendeine Erklärung dafür geben...bin langsam wirklich verweifelt, kann kaum noch zum Arbeiten gehen. Dies Gleichzeitigen Überfunktions/Unterfunktionssymptome(wenn es denn sowas überhaupt gibt) machen mich echt fertig.

Vielen Dank schon mal. Grüsse Marie

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WPW Syndrom Ängste

Liebe Experten,

ich bin froh auf dieses Forum gestoßen zu sein und hoffe jemand kann mir einen Ratschlag zu meinem Problem geben.

Folgende Situation:

Ich leide seit meinem 8ten Lebensjahr an dem WPW Syndrom, plötzliches Herzrasen machen sich ca. 1-2 mal im Jahr bemerkbar. Ich bin 28 Jahre alt. Ohnmacht oder Schwindel hatte ich beim WPW Syndrom bisher nicht, die anfälle gingen von 15 min bis zu 2 Stunden. Manöver wie die Bauchpresse oder Würdereiz habe ich bisher in einem Anfall noch nicht ausprobiert.

Ich habe ab und zu das gefühl, dass es wieder "anfängt" (macht sich durch stolpern bemerkbar, allerdings wird es oft, aus mir unerfindlichen Gründen, nicht ausgelöst, das Herzrasen ist, wie gesagt, nur 1-2 mal im Jahr der Fall. Ab und zu auch 2 Jahre garnicht.

Im Krankenhaus wurde im Ruhe EKG eine sehr kleine Deltawelle gefunden, kaum sichtbar, so der Kardiologe. Meine Beschwerden sind allerdings typisch für das WPW Syndrom, plötzliches Herzrasen, das genauso plötzlich wieder aufhört.

Es wurde vor 2 Wochen ein 24 Stunden EKG und eine Herzultraschalluntersuchung durchgeführt. Das Herzultraschall war völlig in Ordnung, das 24 Stunden EKG auch.

Mir wurde Metoprolol verordnet, ich nehme eine halbe Tablette pro Tag. Mein Puls ist seit dem bei ca. 60 und mein Blutdruck ist auch OK (davor war mein Puls etwas erhöht).

Sobald ich die Betablocker weg lasse, schlägt mein Herz sehr schnell bei nur geringsten Anstrenungen. Sobald ich aus dem Sofa oder Bett aufstehe, schnellt mein Puls auf 130 oder 140 hoch und normalisiert sich nach eingier Zeit wieder.

Zeitweise wache ich in der Nacht auf und mein Puls steigt in die Höhe (allerdings kein WPW Syndrom), nach 2 Minuten ist er wieder normal, wenn ich die Betablocker nehme, dann ist der Puls die ganze Nacht über normal und auch am Tag geht es viel besser.

Mein Problem: Ich habe das gefühl, dass durch die Betablocker mein WPW Syndrom schneller ausgelöst wird und außerdem habe ich im Internet gelesen, dass Betablocker und WPW Syndrom wohl eher kontraindiziert sind, da die AV LEitung durch die Betablocker verlangsamt wird und es wohl so eher zu Vorhofflimmern kommen kann, welches beim WPW Syndrom zum plötzlichen Herztot führen kann.

Desweiteren weiß ich nicht, woran man erkennen kann, ob diese Leitung bei mir retrograt oder antigrad leitet. Retrograt wäre wohl nicht sehr schlimm und damit kann man angblich beim WPW Syndrom gut leben. Ich finde es auch sehr komisch, dass die Deltawelle bei mir kaum sichtbar ist, ist das dann eher ein Zeichen für ein, nicht so schlimmes, verstecktes WPW Syndrom oder wäre dann überhaupt keine Delta Welle erkennbar, nicht mal eine ganz kleine?

Ich habe natürlich jetzt gewissen Ängste, dass ich einen plötzlichen Herztot beim WPW Syndrom erleide.

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, ich wäre sehr dankbar.

Schöne Grüße!

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Wirkung / Nebenwirkung vom Betablocker?

Hallo zusammen!

Seit meinem Portinfekt vor ca. 2 Monaten habe ich immer einen sehr schnellen Puls. Teilweise habe ich selbst in Ruhe, z.B. beim Fernsehen auf der Couch, Werte von über 100 bpm. Letztens bin ich nachts vom Herzrasen wach geworden, da hab ich nachgemessen und hatte mitten in der Nacht 110 Puls.

Ich war deswegen sogar schon 2x im Krankenhaus, weil ich ein paar mal kollabiert bin. Auch da wurde der hohe Puls z.B. durch ein Langzeit-EKG festgestellt. Es wurden auch einige andere Untersuchungen gemacht, aber eine klare Ursache konnte (noch) nicht gefunden werden (2 Ärzte meinten, es läge am Flüssigkeitsmangel, obwohl ich auf ca. 2 Liter/Tag komme). Ggf. soll noch eine EPU gemacht werden, aber das versuche ich noch rauszuschieben.

Ich habe nun von meinem Kardiologen einen Betablocker bekommen. Ich soll ausprobieren, ob ich den Puls damit runter bekomme. Ich soll allerdings nur eine Mini-Dosis nehmen (nur eine halbe Tablette von 1,25 mg, also fast schon eine homöopathische Dosis), da durch den Blocker ja auch der Blutdruck runter geht. Und der ist bei mir sowieso immer im unteren Bereich, trotz kreislaufstärkender Maßnahmen.

Heute war es dann auch so. Mein Puls war endlich mal wieder maximal um 90, aber dafür war mein Blutdruck sehr tief (95/55). Das bringt mir ja auch nichts, wenn ich dann Probleme durch den zu niedrigen Blutdruck bekomme. Jetzt wird mir nicht vom hohen Puls schwindelig, sondern vom niedrigen Blutdruck...

Eine echt blöde Situation. Habt ihr ggf. noch eine Idee? Sollte ich den Betablocker vielleicht doch lieber wieder weglassen? Den Kardiologen kann ich ja leider erst Montag wieder erreichen...

Danke schonmal im Voraus!

Viele Grüße, Lexi

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