Herzinfarkt angst

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Hallo mandy0109, vom Prinzip her hat susik90 Dir bereits alles Wissenswerte gesagt. Auch ich halte eine Infarktankündigung in Deinem Falle eher für unwahrscheinlich. Allerdings geht man ja besser 10 Mal zu oft als ein Mal zu wenig zum Kardiologen. Ich sehe bei Dir ein Problem anderer Art. Du solltest in Zukunft Wert darauf legen immer die normalen Essenszeiten einzuhalten um Heißhungerattacken zu vermeiden, dann solltest Du auf gesunde Ernährung achten und genügend Bewegung (Sport, Gymnastik) in Deinen Tagesablauf einbauen. Damit stärkst Du Deine Muskulatur und bekommst nicht so leicht Rückenschmerzen. Auch hilft es Dir beim Abbau schädlichen Stresses. Du bist einfach zu jung für Kreislaufprobleme, Rückenschmerzen, Herzinfarkt – und zu jung solche Befürchtungen zu hegen! Ich wünsche Dir gute Besserung! Gerhard

Leider habe ich momentan mit meiner Depression ganz schön zu tun:-( Stress habe ich auch ganz schön aber momentan weiß ich nicht so recht wie ich den bewältigen kann.

Danke trotzdem für deine Antwort ;)

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@mandy0109

Hallo mandy,

Soeben hab ich hier rein geschaut und Dich gefunden. Will Dir ein paar Worte sagen, vielleicht hilft’s ja. Ganz offensichtlich bist Du in einer schwierigen Lage. Als Außenstehender, weit weg von Dir, ohne nähere Kenntnisse der Umstände, ist es für mich natürlich nicht möglich differenzierten Rat zu erteilen. Dennoch, weil ich mitfühlen kann, will ich versuchen Dir zu helfen. Zuerst aber sag ich mal herzlichen Dank für Deine Auszeichnung, hat mich sehr gefreut. Und da sind wir nun schon beim Einstiegsthema. Freude!

Depressive Erkrankungen sind sehr, sehr vielfältig. Bei jedem Betroffenen anders, einigen kann mit Medikamenten geholfen werden andere müssen unterschiedliche Maßnahmen anderer Art ergreifen. Aber alle Depressiv Erkrankten haben eines gemeinsam: Sie brauchen Freude – echte, schöne Freude. Aber diese Freude kann man nicht im Kaufhaus erwerben. Man muss nach der Freude Ausschau halten und man muss das Glück haben jemanden zu kennen der dabei hilft.

Vor vielen Jahren fiel ich, durch den Tod eines lieben Menschen den ich neun Jahre liebevoll gepflegt hatte, in ein tiefes Loch. Es handelte sich damals um eine sehr schwere Depression aus der ich glaubte nie mehr heraus zu kommen. (ehrlich gesagt; ich wollte auch nicht mehr raus aus diesem Loch) Ich war körperlich, wie auch geistig, völlig am Boden. Hatte keinen Lebenswillen mehr und wolle nur noch sterben. Weißt Du, warum ich Dir das jetzt so erzähle? Ich will Dir Mut machen! Ja, damals war ich völlig am Ende! Und heute?

Ich glaube es gibt auf der ganzen Welt keinen Menschen der so glücklich ist wie ich. Es gibt auch hier, in meinem Wohnort, in meinem Freundeskreis, in meiner Verwandtschaft keinen Menschen der in meinem Alter Bäume erklettert, (!) der in meinem Alter noch voll im Beruf steht. (freiwillig, aus Freude an der Arbeit) Ich bin seit sechs Jahren begeisterter Eisschwimmer und seit dieser Zeit nicht ein einziges Mal erkrankt. Weder einen grippalen Infekt noch sonst was. Ich habe damals, urplötzlich, aus der Erkenntnis heraus, daß ich verloren bin wenn ich jetzt nicht etwas unternehme – etwas unternommen. Es würde Dir nicht weiterhelfen wenn ich darauf näher einginge, denn wie schon erwähnt sind die Erkrankungen, die Gründe für die Erkrankungen, die Menschen so grundverschieden, daß was mir half, Dir nicht unbedingt auch helfen würde. Es geht auch nicht darum etwas Bestimmtes zu unternehmen sonder überhaupt etwas zu unternehmen. Unser Körper und unser Geist hat das Bestreben nach vollkommener Gesundheit, er hat Kräfte die ihn dabei unterstützen: die Selbstheilungskräfte. Da müssen wir ansetzen. Wir müssen unseren Körper (er ist unser bester Freund), verstehen lernen, seine Sprache verstehen, seine Bedürfnisse erkennen und diese dann auch entsprechend befriedigen. Wir benötigen um Gesund zu sein (und um gesund zu werden) Vitalstoffe (Vitamine und Co), Kraft (Kalorien). Wir brauchen Liebe, Licht, Luft und Sonne, Bewegung und Freude an all dem.

Untersuchungen haben ergeben, daß Menschen die regelmäßig Ausdauersport betreiben weniger anfällig für depressive Erkrankungen sind und schneller, mit weniger Medikamenten, wieder gesund werden. Mein Beispiel soll Dir Mut machen. Unternimm etwas: gehe laufen, wandern - trachte danach die Schönheit der jetzt wieder erwachenden Natur zu erfassen. Suche Gründe zur Freude. Es gibt tausende und abertausende und nur ganz, ganz wenige Gründe gibt es sich nicht zu freuen! Wenn Du heute beginnst Dich richtig zu ernähren, dann hast Du morgen schon Freude an mehr Vitalität. Wenn Du heute beginnst 100m zu laufen – dann wirst Du Dich morgen schon über 200m freuen können. Wenn Du heute, gut verpackt, dem Regen trotzen kannst – wirst Du morgen schon mit Freude dem Sturm trotzen.

Ich würde mich freuen, wenn Du mir versprechen würdest Dich an all dem zu erfreuen was in unserem Leben so wunderbar und freudvoll ist. Dazu wünsche ich Dir viel Freude und Kraft! Gerhard

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@Mgerhard1

lieber gerhard, mich betrifft es nicht (oder doch und ich weiss es nur noch nicht???), aber deine worte haben mich dennoch berührt...

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@Mgerhard1

Ich ziehe meinen Hut !! Danke für die Antwort.

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Definitiv nicht. Also ganz 100% kann man es nicht ausschließen. Aber du hast ja gute Ergebnisse bekommen. Es ist wohl eher was psychologische oder eine Zerrung. Kann auch von Muskeln oder dem Rücken vorziehen und sich dann quasi durch ein Unwohlgefühl verstärken. Aber keine Angst, wenn du EKG und MRT gemacht hast wird alles okay.

Gab es denn noch andere Symptome außer die Schmerzen? Meist geht ein Herzinfarkt mit Begleitsymptomen wie Schweißausbrüchen und Übelkeit einher. Hast du vorher irgendwas getan, was einen Infarkt begünstigen könnte, also großer Stress, Wut oder viel Alkohol? Auch ist in deinem Alter ein Infarkt eher untypisch, dieser entsteht ja meist im Verlauf einer koronaren Herzkrankheit (KHK), die ja bei deiner letzten Untersuchung aufgefallen wäre. Also im Endeffekt ist ein Infarkt eher unwahrscheinlich, zur Sicherheit kannst du natürlich trotzdem mal beim Arzt vorbeischauen, wenn sich nichts bessert.

Na ich bin irgendwie zur Zeit Depressiv. Aber wütend eigentlich. Ich hatte gestern Nachmittag kreislaufprobleme aber die auch nur weil ich Hunger hatte und schon ewig nichts gegessen hatte. Ansonsten habe ich gestern mit mühe und Not ein bett aufgebaut und richtig rückenschmerzen gehabt.

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@mandy0109

Wenn du dabei Rückenschmerzen hattest, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Brustschmerzen auch von da kommen. Viele Leute haben manchmal so ne Art Herzstechen, was von der Wirbelsäule kommt. Das ist meist harmlos, zur Sicherheit aber trotzdem mal ein EKG schreiben lassen

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Stechende Schmerzen in der linken Brustseite?

Hallo,

ich mache mir (mal wieder) große Sorgen und wollte mal um euren Rat fragen. Ich habe seit heute (bzw. teilweise gestern Abend schon) immer mal wieder Stechende Schmerzen in der Brust. Es ist immer ein kurzer Stich, keine 1-2 Sekunden, dann wieder weg. Etwa auf Höhe der linken Brustwarze. Teilweise auch im Bereich der linken Seite aus selber Höhe.

Ich habe total Angst, dass es vom Herz kommt. Auch wenn ich mir eigentlich sicher bin, dass es nicht so ist.

Ein paar Daten: - 28 Jahre - Nichtraucher (bis auf ein paar kurze Phasen im letzten Jahr, seither aber nicht mehr) - Depression letztes Jahr hinter mir - Generalisierte Angststörung ist noch vorhanden - Leichter Bluthochdruck war eine Zeit ein Thema, mittlerweile wieder im Normalbereich - Wurde vor ca. 3 Monaten kardiologisch Untersucht (EKG, Bel-EKG, LZ-EKG, Ultraschall), da war alles ok.

Aktuell leide ich insbesondere unter häufigen "Herzstolpern", diese Woche sogar vermehrt, also gerade beim ins Bett gehen auch mal eine kurze Serie von Stolperern hintereinander.

Meine Angst sagt mir es ist das Herz, mein Verstand sagt mir es kommt a) von der Erkältung oder b) von Rücken/Verspannungen/Muskulatur womit ich im oberen Rücken/Nacken etc. auch Probleme habe.

Gibt es das denn, dass das Herz nur "Stiche" macht? Meine Ärztin sagte mal Herzschmerzen könne man nie punktuell benennen, die wären immer undefinierbar im ganzen Brustkorb oder weiter ausstrahlend. Und nie kurzzeitig sondern immer lange anhaltend.

Würde mich über eure Antworten freuen. Ich bin vor Behandlung meiner Angsterkrankung so oft zum Arzt gerannt, das habe ich hinter mir und will nicht wieder damit anfangen.

Vielen Dank!

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Ich bin männlich, 21 Jahre alt und leide seit 6 Monaten an einem Stechen in der Linken Brust. Dieses Stechen ist weder bewegungs- noch atemabhängig.

Ich war bei 2 Kardiologen welche ein Ruhe EKG, Belastungs-EKG, Echokardiografie und Stressecho vornahmen ... Alles ohne jeglichen Befund. Aus kardiologischer Sicht wurde ich für Herzgesund erklärt.

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Seit ca. 3 Wochen habe ich immer wieder das Gefühl es "klopft" unter meiner Brust und (bilde mir ein) ich habe Extrasystolen. Ich messe mehrmals täglich meinen Puls aber konnte noch nie eine Unregelmäßigkeit feststellen. Nur wenn ich mal nicht messe spüre ich ein starkes ziehen / klopfen unter meiner linken Brust. Aufgrund dieser (vermeintlichen) Extrasystolen habe ich meinen Kardiologen überreden können am Donnerstag ein LZ EKG machen zu lassen. Nun bin ich aber am Zweifeln ob mir dieses EKG wirklich hilft oder ich danach dann zum nächsten Renne (Bspw. Katheter Untersuchung). Gerne würde ich den Ärzten glauben schenken das mit meinem Herzen alles in Ordnung ist aber ich kann es einfach nicht. diese Angst / Ungewissheit evtl. jetzt doch eine Rhythmusstörung zu haben (10 Min. Belastungs-EKG war völlig unauffällig).

Daher meine Frage:

Haltet ihr es für eine gute Idee das LZ-EKG am Donnerstag zu machen oder soll ich den Termin für jemand anderes freigeben und mich mit diesem "klopfen" unter der Brust abfinden bzw. es auf die Psyche / Stress / Muskel Ebene schieben

Ich befinde mich seit letzter Woche in psychischer Behandlung bzgl. der Angststörung.

Viele Grüße

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