Herzinfarkt

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Adlerauge, warum das bei Deiner Tante so unglücklich gelaufen ist, kann ich Dir nicht sagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber eines: als ich erstmals alle Anzeichen eines klassischen Herzinfarkts hatte, hat mein Mann den Notarzt gerufen (es war Freitag mittag), man sagte ihm, er solle bei diesen Anzeichen lieber gleich die Feuerwehr rufen. Die kamen umgehend, ich wurde erstversorgt und dann ins Krankenhaus gebracht. Wie sich später herausstellte, hatte ich keinen Herzinfarkt und auch keine Angina pectoris. Aber man hätte mich im Krankenhaus erst noch gründlich durchgecheckt, wenn ich nicht auf eigenes Risiko nach Hause gegangen wäre (inzwischen weiß ich, daß meine herzinfarktähnlichen Beschwerden, die ab und an erneut kommen, von einem "verklemmten" Brustwirbel herrühren).

Wie Du siehst, wurden meine Beschwerden nicht nur sehr ernst genommen, sondern es wurde auch unverzüglich alles Erforderliche getan, um einem echten Herzinfarkt zu begegnen. Bei Deiner Tante macht mich stutzig, daß sie diesen Anfall offenbar allein hinter sich gebracht und erst dann auf Arztsuche gegangen ist. Eine Begleiterscheinung des Herzinfarkts ist eine ausgesprochene "Todesangst", man weiß in dem Moment einfach, daß das anders ist als alles, was man je zuvor an Unpässlichkeiten hatte. Vielleicht ist Deine Tante auch eine "Abwieglerin", die zwar ihre Beschwerden schildert, sie aber gleichzeitig zurücknimmt ("wissen Sie, Herr Doktor, dieses Sodbrennen habe ich ja öfters, aber so schlimm wie diesmal war es noch nie"). Ich kenne zwei (ältere) Menschen in meiner näheren Umgebung, die so sind: schildern ihre Beschwerden, kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen und bieten zum Schluß noch eine eigene Diagnose an ("erst dachte ich ja, ich habe einen Infarkt, aber es wird wohl doch nur mein Magen gewesen sein, der macht mir öfters Schwierigkeiten...").

Versteh mich bitte nicht falsch: ich möchte Deiner Tante nichts unterstellen. Ich suche nur nach einer Erklärung (nicht Entschuldigung!) für das rätselhafte Verhalten gleich mehrerer Ärzte. Ich fühlte mich jedenfalls in dieser Situation zu jedem Zeitpunkt ernst genommen und gut versorgt. Nachdem sich herausgestellt hatte, daß es bei mir sozusagen "Fehlalarm" war, hat man mir sogar noch versichert, es sei dennoch völlig richtig gewesen, die Feuerwehr zu rufen, denn nur dann könne schnellstens alles getan werden, um einen eventuellen weiteren Infarkt zu verhindern, etc.

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Meine Tante hat schon alles so geschildert wie es war. Nur das weder ich noch meine Tante an einem Herzinfarkt dachten. Jetzt bin ich schlauer und habe die Berichte im Internet gelesen. Umso mehr wundert mich eben, das die Ärzte da nicht stutzig geworden sind. Denn meine Tante hatte ja nun wirklich die typischen anzeichen eines Herzinfarktes

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die symptome für einen herzinfarkt können in ihrer ausprägung und auch in ihrer intensität sehr unterschiedlich sein. erfahrene ärzte werden auch bei untypischen symptomen aufmerksam, z.b. zahnschmerzen, wenn der herzinfarkt in den kiefer ausstrahlt. Hier scheint keine gute differentialdiagnostik vorgenommen worden zu sein-vielleicht aus mangelnder erfahrung?

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Es waren Fachärzte, einer davon sogar für innere Medizin. Ich denke das einige hier im Forum eher darauf gekommen wären als die genannten Ärzte. Aber weil die Ärzte so ratlos waren,konnte ich mir nicht vorstellen das hier jemand drauf kommt. Denn es haben ja schon öfter hier Leute gefragt,und man meinte eben - gehe zum Arzt woher wollen wir das wissen. Es passieren manchmal Dinge, die man sich wohl nicht erkären kann. Außerdem haben diese Ärzte eine eigene Praxis und gelten als sehr erfahren

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Zum Arzt oder noch auf Ergebnisse / eine Woche warten?

Hallo,

ich habe seit einigen Wochen um die 8 KG abgenommen, weil ich keinen richtigen Appetit mehr hatte und einfach so schnell gestättigt wurde (von den kleinsten Gerichten).

Morgen habe ich auch eine Magenspiegelung. Vor 1 Woche fiel mir auch auf, dass mein Stuhl sehr schwarz ist. Blut war da noch nicht erkennbar vom bloßen Auge. Deshalb musste ich eine Stuhlprobe beim Arzt abgeben. Das Ergebnis habe ich noch nicht, weil mein Arzt bis zum 1. September Urlaub hat.

Heute ist mir aufgefallen, dass mein Stuhl wieder schwarz war. Allerdings war dieses Mal auch Blut zu erkennen (etwas flüssiges Blut).

Nun habe ich etwas Angst.....Ich weiß nicht, was los ist..... Meine Blutwerte waren auch nicht in Ordnung....

Nun frage ich mich, ob ich zu einem anderen Arzt gehen soll und mir dort eine Überweisung zu einer Darmspiegelung holen soll?

Oder sollte ich erstmal auf das Ergebnis von der morgigen Magenspiegelung warten - bzw. auf das Ergebnis der Gewebeproben und dann weitere Schritte ab dem 1. September bei meinem Hausarzt besprechen und ihn dann auch in Kenntnis bringen, dass ich Blut im Stuhl entdeckt habe. Ab dem 1. September hätte ich dann wohl auch die Endergebnisse der Magenspiegelung und auch die Ergebnisse von der Stuhlprobe, wobei sich ja jetzt schon herausgestellt hat, dass sich im Stuhl Blut befindet..... :-(

Wie soll ich vorgehen ? Noch eine Woche warten oder ist das so "akut" ?

Vielen Dank! Ich bin etwas ratlos und schon etwas überannt worden damit, weil das alles plötzlich auf einen Schlag passiert....

Liebe Grüße!

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Rupturiertes Bauchaortaaneurysma - Spätfolgen

Hallo, mein Vater hatte vor 2 Jahren ein rupturiertes Bauchaortaaneurysma und hat die Not-Operation überlebt. Vor ca. 10 Jahren hatte er einen Herzinfarkt und hat nun eine EF von 35-40%. Jetzt hat er ständig Beschwerden im Bauchraum, auch Flankenschmerzen. Ganz lange hat er Probleme mit Aufstoßen und Blähungen. Seine Blutwerte sind alle ganz normal und der Ultraschall von Nieren und Bauchraum hat auch nichts weiter gezeigt. Zu einer Magenspiegelung ist er leider nicht bereit.

Können die Beschwerden mit der Prothese um die Aorta zusammen hängen? Besteht eig die Gefahr das er noch weitere Aneurysmen hat? Oder kann es mit dem Herz Zusammenhängen? Es staut sich vlt alles und dies bringt Beschwerden. Gibt es eine Statistik zum Langzeitüberleben? Da seine Blutwerte vollkommen in Ordnung sind schließe ich weiteres aus.

Ich mache mir sehr große Sorgen was wohl als nächstes passiert. Die Ärzte müssten weitere Aneurysmen, zb an der Herzwand, bei den Untersuchungen doch erkennen, oder?

Vielen Dank vorab.

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Was ist das in meinem Hoden?

Hallo, ich habe nun schon seit ca einem halben Jahr einen erbsengroßen, schmerzlosen Knubbel im rechten Hoden. Vor ein paar Wochen war ich deswegen bei meinem Hausarzt, er tastete ab und machte einen Ultraschall und meinte dann es sei eine Nebenhodenentzündung. Einen Tumor konnte er nach einer Blutuntersuchung auch nicht feststellen. Nun ist es so, der Knubbel im rechten Hoden ist größer geworden und langsam beginnt auch meine Leiste etwas zu ziehen. Das Komische dabei ist, zu diesem Knubbel gehört eine "Schnur" die am Hoden entlang läuft. (Bis nach unten) Der Knubbel ansich ist schmerzlos, ausser ich drücke fester zu. Ich nehme zurzeit noch 500 mg Cerfuroxim Tabletten, zur Abklingung der Nebenhodenentzündung. Da ich momentan noch im Urlaub bin, kann ich erst in 10 Tagen nochmal zum Urolgen.

Danke!

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Kribbelnde Hände und Füsse, Schwindel, Unwohlsein - was ist das?

Hallo zusammen ich weiss ihr seid keine Ärzte. Es fing alles am Freitag an mit schwindel Unwohlsein Übelkeit. .Samstag ging es etwas besser...Sonntag wieder schlechter mit kopfweh und innere Unruhe. .Montag kam dann das kribbeln in den Händen und füssen hinzu und als würde ich nicht mehr 100 Prozent klar sehen...Seit dem geht dad nich mehr weg..Meine arme und beine fühlen sich tonnenschwer an als hätte jch tagelang durch gearbeitet. Jede bewegung ist sehr anstrengend.Ich war gestern beim arzt.er machte ein EKG. .Keine Auffälligkeiten. Blut wurde heute abgenommen. Ich mache mir sorgen was da los ist. .Ich bin doch erst 33 und habe zwei Kinder. Ich will keine Diagnose von euch aber vielleicht habt ihr Tipps in welche Richtung es gehen könnte. Oder vielleicht hatte schon mAl jemand die gleichen Symptome

Danke euch

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Symptome und Dauer Pilz im Mund

Nach einer Antibiotika-Radikal-Kur verordnet vom Allgemeinmediziner (siehe mein letzter Beitrag) habe ich massiven Pilzbefall entwickelt, sowohl in der Scheide als auch im Mund. Da der Hausarzt auf Urlaub war, ging ich zum Gynäkologen, der die Diagnose stellte und mir Medikamente verschrieb - orale Kapseln, Zäpfchen, Creme und speziell für den Mund ein Gel. Alles soll ich noch 3 Tage von heute gerechnet nehmen. Während der Vaginalpilz gut anspricht (bin bereits symptomfrei), gibt es im Mundbereich keine Besserung. Die Symptome: Bläschen auf der Zunge, leichtes Brennen, salziger Geschmack, Trockenheit. Langsam werde ich nervös. Hat jemand Erfahrung, ob das normal ist, dass das länger dauert? Und was mache ich, wenn das nach Absetzen der Medikamente nicht weg ist, soll ich nochmal zum Gynäkologen (der die Behandlung zwar angefangen hat aber für den Mund eigentlich nicht zuständig ist und nur nach Terminvereinbarung ordiniert) oder soll ich zum Hausarzt (auf den ich eigentlich sauer bin und der mit dieser Behandlung nix zu tun hat aber dafür keine Terminvereinbarung braucht)? Bin grad ratlos.

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Seit 3 Monaten(!) Halsentzündung

Hallo liebe gf community,

ich musste vor 3 Monaten für 3 Wochen Antibiotika nehmen (Doxy) und nach 2 1/2 Wochen Einnahmezeit bekam ich eine leichte Halsentzündung

Die ersten Symptome waren Schluckbeschwerden und Aphtenbildung auf dem Gaumenzapfen und über dem Gaumen und ein leichter weißlicher Belag auf der Zunge vorallem im hinteren Bereich.

Ich habe dann sofort eine "Notfall" Praxis aufgesucht weil es Samstag war. Der behandelnde Allgemeinmediziner diagnostizierte eine Soorösophagitis (Mundsoor?) und verschrieb mir eine ganze packung Fluconazol. Nach Google Recherche zu dem Medikament habe ich dann doch erstmal bis Montag gewartet um das mit meine Hausarzt zu besprechen. Dieser meinte jedoch es keine klinischen Anzeichen für einen Soor gäbe aber das ich das Antibiotika besser nicht mehr nehmen soll und erstmal einen HNO aufsuche.

Ich bin dann zum HNO der auch eine leichte Halsentzündung diagnostizierte aber meinte das ich das erstmal beobachten soll weil es vieleicht von alleine wieder abklingt. Mundsoor klinisch nicht auffällig.

2 Wochen später wurde es eher schlechter als besser und ich bin wieder hin zum HNO der mir dann Cefuroxim verschrieb und einen Abstrich machte. Mit diesem Antibiotika wurde es etwas besser doch als ich dann zur Kontrolle kam wurde mir gesagt das der Abstrich negativ war! Der HNO wirkte etwas Ratlos und sagte nur das ich abwarten und wenn es nicht besser wird noch mal kommen soll.

Nach 2 Wochen bin ich zu einem anderen HNO gegangen der wieder das gleichte diagnostizierte, kein Mundsoor, aber eine Halzentzündung. Er verschrieb mir wieder Cefuroxim und machte einen Abstrich. Leider hat das AB diesmal kein bischen geholfen. Bei dem Abstrich kam aber heraus das "mäßig viele" Candida Albicans Sporen(?) nachgewiesen wurden und das diese für meine Probleme verantwortlich seien könnten, nichts bakterielles. er verschrieb mir Ampho-Moronal Lutchtabletten. Leider haben diese Tabletten auch nicht gewirkt! Der Arzt meinte nur ich soll das beobachten und das er mir zur not Lidocain spritzen geben könnte die die entzündung eindämmen (aber Heilen wird es diese Entzündung doch nicht oder? Es bringt mir doch nichts wenn sie eh wieder kommt!)

Ich bin männlich, 22 Jahre alt und fühle ich sonst fit und gesund aber so langsam macht mir das echt Sorgen! Das kann doch nicht sein das ich diese Halsentzündung schon 3 Monate mit mir rumschleppe und nicht mal weiß was die Ursache ist? Das einzige wovon ich stark ausgehe ist das es irgend etwas mit der ersten Antibiotikaeinnahme zu tun hat.

(unten gehts weiter)

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