Herzinfarkt

4 Antworten

Adlerauge, warum das bei Deiner Tante so unglücklich gelaufen ist, kann ich Dir nicht sagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber eines: als ich erstmals alle Anzeichen eines klassischen Herzinfarkts hatte, hat mein Mann den Notarzt gerufen (es war Freitag mittag), man sagte ihm, er solle bei diesen Anzeichen lieber gleich die Feuerwehr rufen. Die kamen umgehend, ich wurde erstversorgt und dann ins Krankenhaus gebracht. Wie sich später herausstellte, hatte ich keinen Herzinfarkt und auch keine Angina pectoris. Aber man hätte mich im Krankenhaus erst noch gründlich durchgecheckt, wenn ich nicht auf eigenes Risiko nach Hause gegangen wäre (inzwischen weiß ich, daß meine herzinfarktähnlichen Beschwerden, die ab und an erneut kommen, von einem "verklemmten" Brustwirbel herrühren).

Wie Du siehst, wurden meine Beschwerden nicht nur sehr ernst genommen, sondern es wurde auch unverzüglich alles Erforderliche getan, um einem echten Herzinfarkt zu begegnen. Bei Deiner Tante macht mich stutzig, daß sie diesen Anfall offenbar allein hinter sich gebracht und erst dann auf Arztsuche gegangen ist. Eine Begleiterscheinung des Herzinfarkts ist eine ausgesprochene "Todesangst", man weiß in dem Moment einfach, daß das anders ist als alles, was man je zuvor an Unpässlichkeiten hatte. Vielleicht ist Deine Tante auch eine "Abwieglerin", die zwar ihre Beschwerden schildert, sie aber gleichzeitig zurücknimmt ("wissen Sie, Herr Doktor, dieses Sodbrennen habe ich ja öfters, aber so schlimm wie diesmal war es noch nie"). Ich kenne zwei (ältere) Menschen in meiner näheren Umgebung, die so sind: schildern ihre Beschwerden, kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen und bieten zum Schluß noch eine eigene Diagnose an ("erst dachte ich ja, ich habe einen Infarkt, aber es wird wohl doch nur mein Magen gewesen sein, der macht mir öfters Schwierigkeiten...").

Versteh mich bitte nicht falsch: ich möchte Deiner Tante nichts unterstellen. Ich suche nur nach einer Erklärung (nicht Entschuldigung!) für das rätselhafte Verhalten gleich mehrerer Ärzte. Ich fühlte mich jedenfalls in dieser Situation zu jedem Zeitpunkt ernst genommen und gut versorgt. Nachdem sich herausgestellt hatte, daß es bei mir sozusagen "Fehlalarm" war, hat man mir sogar noch versichert, es sei dennoch völlig richtig gewesen, die Feuerwehr zu rufen, denn nur dann könne schnellstens alles getan werden, um einen eventuellen weiteren Infarkt zu verhindern, etc.

Meine Tante hat schon alles so geschildert wie es war. Nur das weder ich noch meine Tante an einem Herzinfarkt dachten. Jetzt bin ich schlauer und habe die Berichte im Internet gelesen. Umso mehr wundert mich eben, das die Ärzte da nicht stutzig geworden sind. Denn meine Tante hatte ja nun wirklich die typischen anzeichen eines Herzinfarktes

0

die symptome für einen herzinfarkt können in ihrer ausprägung und auch in ihrer intensität sehr unterschiedlich sein. erfahrene ärzte werden auch bei untypischen symptomen aufmerksam, z.b. zahnschmerzen, wenn der herzinfarkt in den kiefer ausstrahlt. Hier scheint keine gute differentialdiagnostik vorgenommen worden zu sein-vielleicht aus mangelnder erfahrung?

Es waren Fachärzte, einer davon sogar für innere Medizin. Ich denke das einige hier im Forum eher darauf gekommen wären als die genannten Ärzte. Aber weil die Ärzte so ratlos waren,konnte ich mir nicht vorstellen das hier jemand drauf kommt. Denn es haben ja schon öfter hier Leute gefragt,und man meinte eben - gehe zum Arzt woher wollen wir das wissen. Es passieren manchmal Dinge, die man sich wohl nicht erkären kann. Außerdem haben diese Ärzte eine eigene Praxis und gelten als sehr erfahren

0

Darmkrebs bis 21 Angst?

Guten Tag

Ich bin 21. Jahre Alt Männlich und in meiner Familie hat niemand Darmkrebs ausser meine Tante hatte Brustkrebs sowie meine Cousine die hatte eine Vorstufe von Gebährmutterhalskrebs jedoch keinen Krebs. 

Ich leide unter Verstopfungen (kann 5 Tage teilweise nicht auf das WC) zudem habe ich seit ein paar Monaten immer Blähungen und so einen Blähbauch. Auch was mich sehr beunruhigt. Nach jedem Stuhlgang auf dem Papier Blutspuren gemischt mit leichtem Braun (Kot?) Einmal war es auch so das es nach dem Stuhlgang richtig gebrennt hat Auf dem Stuhlgang selbst sehe ich nichts. Rechtsseitig habe ich leichte dumpfe schmerzen wenn man das Schmerzen nennen kann die nicht immer da sind jedoch viel. (Nierengegend) 

Ich war vor 1 Woche beim Hausarzt der einen Ultraschall vom Bauch machte inkl. Leber und Milz alles unauffällig jedoch sehr viel Luft im Bauch. Ich habe sehr grosse Angst das ich Darmkrebs habe. War gestern bei einem anderen Arzt (Spezialist) Der hat in einem kurzen Gespräch gemeint wir machen mal eine Stuhlprobe und nehmen Blut ab zusätzlich machen wir noch eine Milchzucker Allergie Test.

Ich frage mich warum man keine Spiegelung macht ich meine ich zeige ganz klare Darmkrebs Symptome.

Meine Ernährung ist nicht so gut glaub ich. Ich trinke kein Wasser nur Softdrinks und Cola sowie viel Fertiggerichte und Fast Food und viel Süssigkeiten. 

Das Blut im Stuhl verunsichert mich extremst. Es schmerzt auch nicht so nur ganz am schluss am Darmausgang ist es wie wenn man an etwas spitzigem vorbei geht. Zudem habe ich immer dieses leichte dumpfe stechen oberhalb der leisten und die Blähungen sind auch stark sowie das Rumoren.

Das muss doch etwas sein, Ich meine ich habe auch eine Vorbelastung wegen dem Brustkrebs meiner Tante oder nicht? 

Warum macht man eine STUHLPROBE um zu schauen ob irgendwelches Blut usw dirn ist wenn ich ja sage das es Blut auf dem Klopapier hat?

Gruss 

...zur Frage

Ziemliche Magenprobleme, evtl. Magenschleimhautentzündung?

Hallo ich hoffe mir kann jemand vielleicht gleiche Erfahrungen oder Tipps geben und endlich Wieder Hoffnung machen. Ich habe mir am 30.6 zwei Zähne ziehen lassen, ein Weisheitszahn und ein Backenzahn. Unter dem Backenzahn bzw. an den Wurzeln lag eine entzündungsblase. Aus dem Grund musste ich ganz viel Schmerz Tabletten nehmen. Ich fing an mit Samstag,Sonntag - 4x Tgl. 600 ibuprofen am Sonntag war ich mein notfsllzahnarzt da ich die Schmerzen nicht ausgehalten habe, der meinte ich solle novaminsulfon nehmen am Sonntag Abend nahm ich dann noch 1x 30 Tropfen novamin. An dem Montag nahm ich bis Mittag insgesamt 2x30 Tropfen novamin. Dann ging ich wieder zu meinen Zahnarzt da es nicht besser geworden ist. Dieser spülte nochmal und verschrieb mir Voltaren plus. Diese hab ich dann 7 Tage 3xtgl. genommen. Ab den 7. Tag ging es dann mit den Schmerzen und ich brauchte auch keine schmerztabletten mehr. Naja ab den Tag saß ich dann mit massivsten Durchfall auf toilette. Und dann fing Dauerübelkeit an. Ich konnte ja die letzten Wochen so schon wegen den Zahn nichts essen. Die dauerübelkeit hab ich mir dann eine Woche angeguckt und bin zum Arzt. Er machte eine blutdbild und verschrieb mir pantozol 40mg 1xtgl. Für eine Woche. Ich war 3 Tage später wieder beim Arzt, er meinte mein Blutbild zeigt jetzt nichts negatives an und wenn ich wollte könnte ich auch 2x Tgl. Pantozol einnehmen. Er denkt ich habe durch die schmerzmedikation meine Magenschleimhaut ziemlich angegriffen. Jetzt ist die Woche um pantozol müsste ich jetzt eigentlich absetzen. Nur es ist immernoch nicht besser, ich hab zeitweise immernoch Übelkeit obwohl ich Schonkost zu mir nehme. Trinke hauptsächlich nur Tee. Ich hab aber auch langsam sorry für den Ausdruck die Schnauze voll. Dies geht jetzt schon 25 Tage insgesamt mit Zahn so. Ich habe ingsgesamt schon 6kg in der ganzen Zeit abgenommen und möchte durch nur das es normal wieder wird. Ich habe auch Angst vor einer Magenspiegelung, da ich eine der Menschen bin die an emetophobie leiden (massivste Angst vor den Erbrechen) deswegen würde ich die gern vermeiden. Es nagt langsam auch ziemlich an meiner Psyche. Ich habe jetzt Urlaub und kann nichts machen außer Heime Bettruhe zu halten aus Angst das mir es wieder schlechter geht. Dazu bin 22 Jahre und habe von Natur aus eigentlich schon immer einen empfindlichen Magen. Achja schwangerschaftstest sind jetzt mittlerweile schon 2 gemacht beide negativ.

Hatte jemand vielleicht schon mal ein ähnliches Erlebnis und könnte mir Erfahrungen oder Tipps bringen ? Ich danke für eure Antworten. 😕

...zur Frage

Immer noch üble Schmerzen in Zähnen/Kiefer

Anfang Dezember ging ich zum Zahnarzt, weil ich in 4 Zähnen im linken Unterkiefer Schmerzen hatte. /Beitrag steht unter " Schmerzen in 4 Zähnen/Krone. Bis jetzt bin ich keinen Schritt in Richtung Schmerzfreiheit weiter, im Gegenteil. Der ZA hat die Zähne, auch die wurzelbehandelten, wieder aufgebohrt, die alte Wurzelfüllung entfernt und Medikamente eingebracht, keine Besserung. Er hat die Kronen runtergemacht und durch eine provisorische Krone ersetzt. Die Schmerzen wurden auch nach der dritten und vierten Medikamentengabe nicht besser, mir tut der ganze linke Unterkiefer weh, richtig der Kieferknochen, der Schmerz zieht in den Oberkiefer und in den Hals, ich habe das Gefühl, ich kann gar nicht mehr richtig schlucken. Der Gang zum Kieferchirurgen hat auch nichts gebracht, er diagnostizierte eine Reizung/Entzündung des Trigeminusnervs und verschrieb Schmerzmittel. Leider wurde es immer noch nicht besser, also wieder zum Hausarzt und der verschrieb mir Lyrika gegen Neuralgien. Da es nicht besser wurde und plötzlich Schluckbeschwerden und Schmerzen auf der ganzen linken Gesichtshälfte auftraten, überwies er mich zum Neurologen, der machte ein MRT und dann noch eine weitere bildgebende Untersuchung in der Röhe, fand aber keine Anzeichen für entzündliche Veränderungen und tippe ebenfalls auf eine Nervenentzündung. Er fand, ich solle die Lyrika 75 weiternehmen und bei Bedarf eben noch Novalgintropfen. Inzwischen war ich am Donnerstag wieder beim Zahnarzt der erneut das Medikament in zwei Zähnen gewechselt hat und natürlich auch wieder in den Zähnen rumgebohrt hat, das Medikament müße weit runter. Bei einem Zahn war das so schlimm, daß ich fast senkrecht im Stuhl stand, als er mit einer Papierspitze in den Zahn ging. Beim zweiten war es auch schmerzhaft aber nicht so heftig. Er meint, ich dürfte eigentlich gar nichts mehr spüren. Es hilft, wenn ich mit dem Finger oder der Hand gegen den Unterkiefer drücke, aber nur kurzfristig. Manchmal schlafe ich nachts ganz gut, manchmal wecken mich die Schmerzen im Kiefer. Die einzige Alternative wäre, die Zähne zu ziehen, das würde unter Narkose geschehen und alle 4 auf einmal. Ich sträube mich noch dagegen, aber die Schmerzen machen mich langsam verrückt. Der Hausarzt meint, ich solle alles probieren, damit nicht gezogen werdn muß, Nervenentzündungen/Reizungen würden lange dauern. Es gibt im Blut keinen Entzündungswert. Habt ihr noch einen Rat. Danke

...zur Frage

Seit Monaten Bauchschmerzen, Blähungen und Grummeln im Darm. Was kann ich noch tun?

Guten Tag,

ich bin 27 Jahre jung und männlich.

zu aller erst muss ich sagen: Ich bin ein ziemlicher Hypochonder, denke immer an das schlimmste was mich persönlich relativ fertig macht.

Im Dezember 2015 ging es mir darum psychisch wieder relativ schlecht da ich aufgrund einer nachgewiesenen neu aufgetretenen Schilddrüsenüberfunktion innerhalb kurzer Zeit 8 Kilogramm Gewicht verloren habe. Ich dachte natürlich wieder an Krebs, dieses mal Leukämie. Eine Blutuntersuchung Anfang Januar nahm mir dann aber diese Angst. Mit Carbimazol wird momentan meine Überfunktion behandelt. Habe auch wieder 4 Kilo zugenommen. Meine Schilddrüsenwerte schwanken aber momentan noch enorm. Mein Arzt versucht noch die richtige Dosis zu finden.

Meine Beschwerden weshalb ich mich an Euch wende haben in genau dieser Zeit angefangen, also auch im Dezember 2015. Seit also nunmehr fünf Monaten habe ich Bauchschmerzen und enorme Blähungen welche aber leider nur selten entweichen so das ich stets einen aufgeblähten Bauch habe. Immer wieder zischt es im Darm und es grummelt ganz fürchterlich. Diese Beschwerden habe ich seit dem täglich. Auch Nachts wenn ich aufwache. Durch diese ganze Luft habe ich einen ziemlich Druckschmerzhaften Bauch. Es spielt sich alles im Bereich um den Bauchnabel herum ab. Tendenziell links mehr als rechts. Immer wieder habe ich auch kurzzeitige Darmkrämpfe (mal fünf Minuten, mal eine Stunde, immer unterschiedlich). Ich habe keinen Durchfall, keine Verstopfung und keine Übelkeit. Vollkommen normalen Stuhlgang. Die Schmerzen durch diese elendige Luft im Darm habe ich allerdings immer. Vom Essen sind diese Schmerzen nicht abhängig.

War natürlich schon bei meinem Hausarzt. Dieser machte mittlerweile zwei mal einen Ultraschall, ohne Diagnose. Pantoprazol, Buscopan, Saab und Iberogast haben alle nicht geholfen. Auch meine Blutwerte sind bis auf die Schilddrüsenwerte top. Er machte ein kleines Blutbild, nahm zig Leberwerte, Blutzucker, Bauchspeicheldrüsenwerte, alles wunderbar und in der Norm. Mein Hausarzt schickte mich dann zum Internisten. Dieser machte ebenfalls einen Ultraschall und nahm Blut ab. Auch er konnte nichts feststellen. Ich wurde auf Laktose-, Fructose-, Histamin- und Glutenintolleranz getestet. Alles negativ. Gestern wurde eine Magenspiegelung bei demselben Internisten bei mir gemacht. Auch da war alles in Ordnung. Auf Blut im Stuhl wurde ich auch geprüft, negativ. Eine Darmspiegelung beim Internist steht nun Anfang Juni an. Aber er meinte er denke nicht das da etwas raus kommt.

Was kann ich noch machen? Können diese chronischen Bauchschmerzen und diese Luft im Bauch denn echt von meiner elendigen Angst vor Krankheiten kommen? Also hat man denn dann wirklich JEDEN TAG Probleme, auch wenn es Tage gibt bei denen es einen psychisch besser geht und man abgelenkt ist? Oder kann es Aufgrund meiner momentan stark schwankenden TSH-Werte (Schilddrüse) kommen? Ich weis echt nicht mehr weiter und bin über jeden Tipp dankbar.

Viele liebe Grüße Danco

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?