Hemmen Eltern die Persönlichkeitsentwicklung?

2 Antworten

Ich denke auch, dass der Umkehrschluss nicht richtig ist! Kinder brauchen Eltern als wichtige Bezugspersonen. Es gibt keine Bindung, die so stark ist, wie die zwischen Eltern und Kindern. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass sogar (so tragisch das ist) Kinder, die von ihren Eltern vernachlässigt wurden, sehr stark an ihren Eltern hängen. Eltern können, so denke ich, wesentlich die Entwicklung fördern oder sie vernachlässigen. Darum lässt sich das mit Sicherheit nicht pauschal sagen, es gibt schließlich genügend Beispiele, die dafür sprechen, dass aus einem "nur" dann was werden würde, wenn man mit beiden Elternteilen aufwächst oder nur mit einem oder oder oder...

Der Umkehrschluss zählt also nicht. Wichtig ist, die Entwicklung zu fördern. Darum haben auch Kinder, die ohne Eltern aufwachsen, aber gut gefördert wurden, eine gute Chance im Leben es "zu etwas zu bringen".

Der Umkehrschluss stimmt nicht. Eltern sind für die Entwicklung der Persönlichkeit ihrer Kinder von ausschlaggebender Bedeutung. Bei "positiven" Eltern können sich die Kinder gut mit ihnen identifizieren und von ihnen lernen. Bei "negativen" Eltern haben es die Kinder schwerer. Lernblockaden sind häufig die Folge. Im günstigsten Fall können diese überwunden werden, insbesondere, wenn andere Bezugspersonen die Defizite der Eltern kompensieren können. Das Einfühlungsvermögen, die Einstellung zum Leben, zum Lernen, zu Kindern etc. bzw. der "Entwicklungsstand" der Eltern und anderer Bezugspersonen und ihre menschlichen, psychologischen und pädagogischen Fähigkeiten sind entscheidende Einflußfaktoren für die Entwicklung der Kinder, wobei der "EQ" noch wichtiger ist als der "IQ". Alles Gute! M..

Was steckt hinter dieser Psyche wenn jemand als arrogant bezeichnet wird?

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Ich bin so verletzlich, wie kann ich mich schützen?

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Ich kenne jemand in der nachbarschaft und der ist schon lange Alkoholiker. Er kommt auch öfters mit einem Delir ins Krankenhaus. Jetzt finde ich, dass er sich von seiner Person her verändert hat. Kommt das von den Gehirnzellen, weil sie kaputt gehen ducrh den Alk?

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Soll ich meiner Lehrerin die Wahrheit sagen:(?

Ich habe ein Kennenlerngespräch mit meiner Lehrerin. Sie fragt mich, wie es mir geht, zuhause, in der Schule... Auf jedem Fall hat sie Erfahren, dass ich zum Psychologen gehe. Sie hat mich dann gefragt, ob es mir "sonst eh gut geht". Ich hab mit "Ja" geantwortet. :(

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Wenn ich das der Lehrerin sage, dann wird sie sicher meine Eltern anrufen! Sie weiß, dass meine Eltern nicht wissen, dass ich zum Psychologen gehe! Soll ich sie einfach anlügen oder doch lieber bei der Wahrheit bleiben? :(

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Ich glaube, ich werde langsam verrückt...

Hallo,

vorab: es ist mir sehr wohl bewusst, dass ich erstens zum Psychologen muss und dass es zweitens hier keine gibt. Allerdings erweist es sich in meiner Gegend als schwieriger als erwartet, einen guten Therapeuten zu finden (bin mit Hochdruck auf der Suche), deshalb bitte ich um eire Einschätzung, da ich langsam wirklich das Gefühl habe, verrückt zu werden..

Zu meiner Vergangenheit:

  • jetzt 19 Jahre alt, weiblich

  • als Kind von Mutter (todunglücklich, verzweifelt, ich schätze depressiv) geschlagen und häufig angeschrien - habe sie trotzdem geliebt und tue es immernoch

  • Trennung der Eltern, als ich 10 war, Streitereien gingen vor mir und meinem kleinen Bruder weiter

  • Mutter starb nach langer Krankheit (Krebs), als ich 14 war - wohne seitdem bei meinem Vater bzw. jetzt seit einem halben Jahr alleine

  • mein Vater war schon immer sehr viel am arbeiten (min. 70h pro Woche), daher wenig Zeit - seit Krankheitsbeginn von meiner Mutter war ich deshalb sehr oft alleine (Bruder im Internat)

  • nie richtiges Vertrauensverhältnis zu beiden Eltern

  • beginnend mit 15/16: sexuelle Belästigung (verbal und körperlich), 2 1/2 Jahre lang - ist jetzt zum Glück vorbei, jedoch realisiere ich erst jetzt, wie sehr mich das belastet und "geschädigt" hat

  • in den belastendsten Situationen (Krankheitsbeginn meiner Mutter sowie kurz nach ihrem Tod) wurde ich jeweils von meinen damaligen besten Freundinnen quasi im Stich gelassen, einfach ein, pardon, schei* Timing...

Nun zu meinen psychischen Symptomen, wenn man das so nennen kann...:

  • Ich habe seit etwa 2 Jahre ein extremes Essverhalten. Regelmäßig überkommen mich richtige Fressanfälle, bei denen ich alles (vorwiegend süßes) in mich reinstopfe bis zum Geht-nicht-mehr. Dass ich dennoch "nur" etwa 10 Kilo zu viel auf den Rippen hab, kann ich mir nicht erklären. Anschließend habe ich solche Schuldgefühle, dass ich in letzter Zeit auch schon mit dem Finger im Hals vor der Toilette gekniet habe - es belastet mich sehr, aber anstatt besser zu werden verschlimmern sich diese Attacken nur (häufiger und heftiger). Ansonsten esse ich eigentlich relativ gesund - viel Gemüse, bes. Salat, Fisch, Vollkornprodukte, ich rauche nicht und trinke nur Wasser und Saft, seeehr selten Alkohol.

  • Des weiteren habe ich in letzter Zeit immer öfter an Panikattacken - mir schießen bestimmte, eigentlich nicht allzu schlimme oder verstörende Bilder durch den Kopf (habe - leider - ein sehr gutes bildliches Gedächtnis..) die mir extreme Angst machen. Ich habe vorhin z.B. eine Stunde gebraucht, bevor ich mich getraut habe, die Dusche zu betreten. Nur mit runtergelassenem Rollo am Badfenster und verschlossener Türe (nochmal - ich wohne alleine), aus Angst, die Bilder könnten plötzlich irgendwo auftauchen und JA ICH WEIẞ, ich bilde mir das ein!! Ansonsten bin ich immer sehr schreckhaft, vor allem was Geräusche angeht, des ist zT schon lächerlich...

den zweiten Teil poste ich in die Kommentare...
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