Helfen Einlagen bei X-Beine?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nur Einlagen werden wahrscheinlich nicht helfen, um X-Beine zu behandeln. Ergänzend ist sicherlich auch eine Physiotherapie sinnvoll, wo die Beine des Kindes auch andere Bewegungen kennen lernen.

Je nachdem wie stark die X Beine ausgeprägt sind können Einlagen helfen, ansonsten braucht man zusätzlich ein orthophädisches Mieder (bei Kindern oft Spreizhose genannt) Ich bekam so eine nach der Geburt heute brauch ich nur noch Einlagen. Allerdings auch nur weil ich in der Kindheit keine hatte, wenn mans früh behandelt wächst sich das ganze raus.

Ich war mit meinem Sohn, als er 3 Jahre alt war zum Orthopäden wegen der X-Beine. Wie hier in anderen Antworten beschrieben war die Ursache die Fußstellung, er hatte starke Knickfüße. Nach ausführlicher Untersuchung bekam er Einlagen verschrieben, 2 Paar, die am Innenfuß sehr erhöht waren. Alle halbe Jahr gab es neue. Diese immer wieder neu angepaßten Einlagen trug er ca 8 Jahre, bis zum 11. Geburtstag, sehr konsequent. Er hat heute sehr gerade Füße und kerzengerade Beine, ist mittletweile 14 Jahre alt. Dazu muß ich sagen, dass er seit gut 8 Jahren aktiv Fußball spielt und im Schulsport sehr engagiert ist. Es wirde damals Fußgymnastik empfohlen und unbedingt immer Schuhwerk mit hohem Schaft am Hacken, keine Schlappen!

Richtig helfen glaube ich nicht, jedenfalls wirst du deine x-Beine behalten. Aber gegen den ungleichmäßigen Gelenkverschleiß können sie anarbeiten und zusammen mit einer Physiotherapie sind die Effekte mit Sicherheit noch besser. Eine Bekannte von mir hat auch X-Beine und muss deshalb Einlagen tragen. Die hat sie auch schon als Kind getragen, aber die Form der Beine hat sich darum nicht begradigt.

Durch die Möglichkeiten von heute sollte man aber versuchen die Haltungsschäden und durch die Veränderte Druckbelastung hervorgerufenen Verschleißerscheinungen im Alter zu verhindern.

Einlagen bringen deagegen leider nichts.

Treten die X- Beine in der Wachstumsphase auf, ist meist keine Therapie nötig. Die betroffenen Kinder sollten jedoch beobachtet und die Beine kontrolliert werden. Ist nach längerer Beobachtung kurz vor Wachstumsschluss keine spontane Verbesserung eingetreten oder beträgt die Achsabweichung mehr als 20 Grad, so kann eine operative Korrektur von Nöten sein. Hier sind mehrere Verfahren einsetzbar

MEHR INFO: http://www.dr-gumpert.de/html/x_beine.html

Alles Gute! Mucker

Na ja, "Laufbandanalysen" etc. sind zwar hoch modern, nicht zeitaufwändig und darum "zeitgemäß",- die alte Schule wird dadurch aber lange nicht ersetzt. Auf dem Laufband entwickelt man ein ganz anderes Lauf- und Abrollverhalten als auf "freier Wildbahn". Aber auch ansonsten bleibt die biologische Logik bei den modernen Studien oft hinten an und dementsprechend sind die Erfolge häufig nur noch einseitig aus den lukrativen Seite der Wirtschaftlichkeit zu betrachten,- zum Nachteil des jungen Patienten....

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