Heftige Rückenschmerzen, stimmt die Diagnose Wirbelgleiten vom Orthopäden?

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3 Antworten

Also die Diagnose des Wirbelgleitens ist  mit den standardmäßigen bildgebenden Verfahren relativ schwer zu stellen. Wenn der Arzt dies aber diagnostiziert hat, dann wird er sich richtig Mühe gegeben haben und dann wird die Diagnose auch stimmen.

So aus der Ferne, über´s Internet, wird Dir niemand sagen können, ob diese Diagnose stimmt, soweit ich weiß, sind noch immer keine Hellseher unter den hier mitarbeitenden Usern.

Die Symptome die Du beschreibst, passen zur Diagnose, aber viele Menschen haben solche Beschwerden auch ohne das Wirbelgleiten. Daher sind die bildgebenden Verfahren unerlässlich für eine Bewertung.

Wenn Du diese Diagnose bestätigt oder (lieber) widerlegt haben möchtest, wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als bei einem anderen Orthopäden oder Neurochirurgen eine Zweitmeinung einzuholen. Sollte die Zweitmeinung der Meinung sein, dass es kein Wirbelgleiten sei, tja dann haste ein Dilemma; wer hat denn nun Recht? Da ist die demokratische Drittmeinung nötig.

Du selber kannst nichts weiter selbst dagegen unternehmen, wenn die Physiotherapie nichts gebracht hat. Leider hast Du verschwiegen welche Verordnungen das waren, z.B. KG, oder KGG, oder Wärme mit Massage, oder Elektrotherapie, oder Manuelle Therapie, oder Ultraschall, usw., usf..

Ich gehe jetzt mal stark davon aus, dass Du keinerlei Sport betreibst, der das Wirbelgleiten fördert, wie z. B. Golf, Geräteturnen, Fußßball, etc..

Wenn also alles nichts hilft, bleibt nur noch eine OP, bei der werden die gleitenden Wirbel mit Metallplättchen zu einem Block zusammengefasst, dann haste Ruhe. Alles Gute

Hallo Lililili05,

ob es nun wirbelgleiten ist kann man hier schlecht sagen, aber das du
starke LWS-Probleme hast ist ja klar.

Ich selbst lege bei mir immer größten Wert, nach der Ursache zu suchen
um da was zu ändern.
Wenn Du am Anfang des Problems vorwiegend morgenliche Schmerzen
hattest, ist z.B. der Schlaf bzw. Bett/Schlafunterlage beteiligt.
Solange da nichts vorbeugend gemacht wird, kommst Du aus dem Teufelskreis
nicht raus.

Die Nacht ist halt mal für den Körper zu Regeneration da und das gilt auch
für die Wirbeläule.
Steht man Morgens mit HWS, LWS, Kopfschmerzen etc. auf  - da läuft was
schief - bei der Wirbelsäulle mutet man Ihr eine Dauerfehlhaltung zu
was der beste Körper auf Dauer nicht aushält.
Also nicht zu Hart schlafen, am besten mit einen System was sich dem
Körper anpasst und stützt.

Hallo,

das Hauptsymptom von LWS sind Schmerzen im unteren Rückenbereich, die als drückend oder ziehend beschrieben werden. Dieser Schmerz kann (wie in deinem Fall) auch in die Beine ausstrahlen.

Anhand deiner Beschreibung liegt es demnach nahe, dass die Diagnose deines Arztes zutrifft.

Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von Physio- und Wärmetherapie bis zur medikamentösen Behandlung. Auch das Verabreichen von Spritzen (bei sehr starken Schmerzen) durch den Arzt ist möglich (http://www.ratgeber-nerven.de/rueckenschmerzen/haeufige-arten/lws-syndrom/ ).

Allerdings sollte zur optimalen Behandlung die Ursache deines LWS-Syndroms gefunden werden. Dementsprechend kann dein Arzt dir daraufhin geeignete Therapien und Vorbeugungsmaßnahmen empfehlen.

Viele Grüße

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