hautausschlag rätsel

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo Mirli,

wenn man so ein Problem hat und evtl. Jemand in der Nähe eine Digitalkamera hat dann solltest Du so etwas einmal photographieren (Arm, Bein).so in etwa wie beigefügte Fotos. Das würde das Ganze etwas erleichtern.

Bei diesem Allergie - Test wird man herausfinden ob Deine Tochter auf bestimmte Pollen allergisch reagiert.

Dies sind Stoffe die Häufig mit Allergien in Verbindung gebracht werden. Dazu kämen noch Stoffe wie Holzschutzmittel oder Ausrüstungsstoffe bei Textilien, Teppichen odgl..

  • Nickel: Metall, das häufig in Schmuckstücken, Knöpfen oder Gürtelschnallen vorkommt
  • Gold
  • Perubalsam: Duftstoff für Parfüms und Lotionen aus einem Baumharz
  • Neomycinsulfat: topisches Antibiotikum für Wundcremes und Salben, gelegentlich auch in Kosmetika, Seifen oder auch Tierfutter
  • Duft-Mix: Mixtur aus acht Duftstoffen, die in zahlreichen Produkten stecken – von Insektiziden bis Zahnpflegemitteln
  • Formaldehyd: Konservierungsmittel mit vielfacher Verwendung für Farben, Stoffe, Haushaltsreiniger etc.
  • Cobaltchlorid: Metall, das in medizinischen Produkten, Haarfärbemitteln oder Antitanspiranten vorkommt
  • Bacitracin: Antibiotikum zur äußerlichen Anwendung
  • Quaternium 15: Konservierungsmittel in Kosmetikprodukten wie Selbstbräuner, Shampoo, Nagellack, aber auch in Poliermitteln, Farben und Wachsen

Wenn Du zu dem Allergietest gehst solltest Du schon einmal fragen ob es in dem Fall auch die Möglichkeit einer Lebensmittelunverträglichkeit besteht.. Oder könnte das eine Nesselsucht (Urtikaria) sein. (mehr dazu Medizininfo.de - Histaminunverträglichkeiten)

Bei einer Histaminunverträglichkeit gibt es auch einen Hautausschlag Habt ihr einen neuen Teppich odgl. bzw. Möbel für das Kinderzimmer gekauft die nach ..noch etwas chemisch riechen? Trägt das Kind irgendwelchen Schmuck der Nickel enthalten könnte. wie sieht es mit Spielzeug aus.

Also zu viele Fragen.

Du schreibst von Wimmerl (Pusteln , Pickel) und fleckig - juckt das , gibt es Schuppen. Der Bluttest wie waren die Werte?

Es gibt Foren wie lebensmittelallergie.info / jucknix.de / .orpha. net (seltene Erkrankungen).

VG Stephan

(Bilder Quelle Engel Apotheke. Darmstadt, Jucknix.de / Lebensmittelallergie.info

Neurodermitis  - (Kinderkrankheit, aussclag) Kontaktallergie - (Kinderkrankheit, aussclag) Lebensmittelallergie - (Kinderkrankheit, aussclag)
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mirli
31.03.2014, 13:59

danke für die information. der ausschlag hat nach den kleinen semesterferien begonnen. in den ferien haben sie die schule ausgemahlt und neue vorhänge gekauft . einmal war der ausschlag zwischenzeitlich weg. ab 10.03 2014 hatten wir zwei tage eine"sulfur " homöopathie kur , da hat der ausschlag aufgeblüht. am 15. und 16. (wochenende) war der ausschl. weg dan kam er leicht , von 20. bis 24.märz war er weg jetzt ist er wieder da. l.g.mirli

0

Hallo!

Ich würde an deiner Stelle bei der Kleinen so viele Naturprodukte wie möglich verwenden, Kuhmilch solltest du ganz weglassen.

Bei Pflegeprodukten machst du es ja schon richtig, dass nur Naturprodukte verwendest. Achte bitte die nächste Zeit auch beim Waschmittel darauf, es gibt auch günstige Varianten von natürlichen Waschmitteln und bitte nimm auch keinen Weichspüler, dieser ist schädlich für Haut und Umwelt. Ich nehme stattdessen immer Essig.

Bei den Lebensmitteln kaufe so wenig wie möglich mit Zusatzstoffen und beobachte, worauf sie am meisten reagiert. Das kannst du dann weglassen. LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mirli
31.03.2014, 13:44

ich danke für die hilfreiche antwort. l. g. mirli

1

Zunächst würde ich systematisch und umfassend vorgehen. Sonst kann man nicht herausfinden, was davon tatsächlich die Ursache, eine so genannte Erstverschlimmerung oder eine Kreuzreaktion ist.

Dazu solltest du mit konsequentem Weglassen beginnen, denn was man weglässt, kann sich nicht mehr auswirken. Sind dann über einen längen Zeitraum keine Symptome mehr da, kann man austesten, was ein Auslöser ist. Vorher ist auch ein Allergietest des Arztes kaum sinnvoll, weil der dann immer noch alles mögliche als Auslöser anzeigen würde. Die Auslöser sind ja noch im/am Körper.

Der Körper reagiert auf Allergene mit einer Histaminausschüttung. Dann kommt es zu Reaktionen, die Ausschlag, Pickel, Entzündungen, Jucken, Rötung, Schwellungen, Verdauungsstörung, ... sein können.

Weglassen solltest du: Alles was Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Aromastoffe, Zuckeraustauschstoffe, Haltbarmacher, Weichmacher und Hautreizende Stoffe enthält.

Auf Weichspüler und Duftstoffe bei der Wäsche verzichten und diese stets extrem spülen. Einfach einen weiteren Waschgang mit 2-3 Esslöffel Essigessenz (nicht für Wolle und Seide geeignet) durchlaufen lassen, dann sind Seifenrückstände aus den Fasern.

Im Kinderzimmer und der Wohnung alles was ein "Staubfänger" ist gründlich entstauben; Stofftiere, Kuscheldecke... waschen und am besten ganz entfernen und erst einmal einmotten. Alle Oberflächen bis in die letze Ecke gründlich feucht abwischen, um jeglichen Staub zu entfernen. Gründlich staubsaugen, am besten mit einem Sauger und Beutel, der ein Feinfilter hat. Bettdecke und Kissen, Gardinen und Vorhänge so heiß wie möglich waschen und gründlich trocknen, bevor sie wieder benutzt/aufgehängt werden. Damit wären Staubmilben und ihre Ausscheidungen schon einmal gebannt.

Pflanzen und Tiere können auch Allergien auslösen, gehören dann nicht ins Kinderzimmer. Beginnt direkt vor dem Fenster die Natur, oder ist dort eine stark befahrene Straße, wäre es angebracht, ein Pollennnetz ins Fenster zu spannen, damit Pollen und Feinstaub nicht mehr hineingelangen.

Lebensmittel: Manche Menschen vertragen einfach kein Schweinefleisch und/oder Geflügel. Viele Gemüse sind behandelt, enthalten Pestizid-Rückstände und auch Rückstände von Pflanzenhormonen. So etwas also grundsätzlich vor der Zubereitung gründlich abwaschen. Am Stielansatz von Tomaten, Paprika etc. findet man oft einen einen weißen, festen Rückstand. Das stammt von der Behandlung des Fruchtansatzes mit Wachstumshormonen und ist nicht nicht zu vernachlässigen, auch der wirkt sich im Körper aus. (gelangt übrigens auch in Tomatenmark hinein) Sehr dunkelgründes Gemüse ist oft sehr nitrathaltig durch übermäßige Düngung. Besonders Kinder reagieren stark darauf, deshalb hier etwas zurückhaltend sein.

Bei Fertiggerichten, auch Fertigsoßen, Tütensuppen, Saft und Saftkonzentraten, Backwaren, Süßigkeiten etc. weiß man nie, was wirklich darin ist. Deshalb sollte gänzlich darauf verzichtet werden. Nur bei selbst gekochtem und gebackenem weiß man, was man hineingetan hat.

Es ist nicht die Tomate, sondern das, was noch daran ist, worauf man reagiert. Es ist nicht der Orangensaft selbst, sondern was ihm zugefügt wurde und was an Schadstoffen von der Schale mit hineingelangt sind. Es sind nicht der Zucker in Süßigkeiten, sondern Zuckeraustauschstoffe, Farb-, Geschmacks- und Aromastoffe, die Allergien auslösen. Es ist nicht das Schweine- oder Geflügelfleisch selbst, sondern Medikamentenrückstände und Hormone, die für die Mast den Tieren verabreicht wurden.

Sämtliches Spielzeug aus Kunststoff durchchecken, ob es "nach Plastik riecht". Dieser typische Geruch stammt von den Weichmachern, die nach und nach aus dem Material austreten. Diese Weichmacher wirken erwiesenermaßen wie Hormone auf den Organismus. Sie werden auch über Atmung und Haut aufgenommen, nicht nur durch Ablecken. Plastikgegenstände abzuwaschen hilft dagegen auch nicht, weil die Weichmacher nach und nach austreten, und zwar so lange, bis sie von selbst zerfallen.

Süßigkeiten enthalten oftmals Farb- und Aromastoffe, damit sie so schön bunt sind und nicht nur nach Zucker schmecken. Für die Ernährung braucht man sie nicht, sie sind genau genommen doch nur Seelenfutter. Gesunder ist da ein Löffel Bio-Honig, ein Marmeladebrot, die selbst gebackenen Kekse.

Dann kann man auch auf bestimmte Textilien allergisch reagieren. Daunen vertragen manche Menschen nicht. Ich hatte einmal eine supertolle, schweineteure Daunenjacke, und war in dem Winter so krank wie nie zuvor. Erst als ich die Jacke verschenkt hatte, ging es gesundheitlich wieder bergauf. Es sind nicht die Daunen selbst, sondern das, was an den Daunen trotz aller Reinigung dran ist. Perlon, Dralon, Nylon... sind Kunststoffe, die keinen Schweiß aufnehmen, nicht heiß waschbar sind, und sich statisch aufladen, deshalb viel Staub aufnehmen können. Damit sind sie der ideale Nährboden für alle Art von Keimen, die auf der schwitzenden Haut darunter optimale Lebensbedingungen finden....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von bethmannchen
03.04.2014, 00:34

Weil es so viele Möglichkeiten gibt, die hier auch zusammenspielen können, braucht es konsequentes Handeln. Es nützt nichts, wenn mal für drei Tage etwas weggelassen wird. Dann gibt es am Nachmittag einen Lolly, und schon reagiert das Kind auf das Hähnchenfleisch oder das Tomatenmark im Mittagessen, oder das Frühstücksei, oder, oder... Erst durch die Kombination wird dann die Toleranzgrenze überschritten. Dann weißt du aber nicht, was wirklich der Auslöser gewesen ist.

Milch und Milchprodukte kann man getrost weglassen, ohne damit einen Mangel zu erleiden. Milch und Milchprodukte sind für uns eigentlich nicht vorgesehen. Rinder halten wir erst seit 10.000? Jahren und Milchknollen oder -bäume gibt es nicht. Bis dahin hätten wir dann so einem Urrind erst einmal das Kalb unter dem Euter herausziehen und uns darunter knien müssen. Das alles mit unseren kleinen Händchen und Zähnchen? Ob sich so ein Ur-Rind das wohl gefallen lassen hätte?

Nur der Mensch stiehlt einer anderen Tierart die Säuglingsnahrung. Bräuchten wir ein Leben lang Milch, müssten wir unseren Nachwuchs wohl auch so lange stillen. Mit 1 Jahr sind die Milchzähne ganz bestimmt da und Spätestens mit 6 die Bleibenden. Kein Säugetier stillt den Nachwuchs länger als nötig. Da will uns wohl ein Industriezweig auf den Arm nehmen. ;-)

Fraglich ist auch der so viel gepriesene, industriell hergestellte Fruchtsaft, ganz gleich wie teuer er ist.

Unser O-Saft, ganz gleich wie er zubereitet wird, kommt von da, wo die Früchte wachsen. Da werden die Orangen vor Ort aufgeschnitten, kommen in eine Quetschmaschine und werden ausgequetscht. Etwas eine Tonne in 5 Minuten und hinein gelangt dabei auch vieles, das an und in der Schale ist.

Das wird dann eingekocht, bis es eine Pampe ist. Diese Pampe wird dann in Auffangbehälter gepumpt. Von dort gelangt sie dann in einen Tanker. Der bringt sie nach Deutschland. In manchen Tankern wird die Pampe leicht eingefroren, damit sie nicht so schwabbelt. Dann liegt das Schiff nämlich stabiler im Wasser.

Hier wird dann entschieden, was daraus werden soll. Soll kein Fruchtfleisch drin sein, kommt die Pampe in die Zentrifuge, und die Feststoffe können in die Pampe zurück. Wie viel Wasser, Zucker, Farbstoff, Aromastoffe, Zutaten mit weiteren E-Nummern hinzugeführt werden bestimmt der Abnehmer, dessen Etikett drauf kommen soll. Dann wird das Endprodukt pasteurisiert und in Flaschen aus Glas oder PET oder Tetra-Packs abgefüllt. (Mit den Saft von Bananen, Kiwis, Papaya, Mango, Ananas usw. macht man das genau so)

Dann kommt der "Saft" oder "Nektar" als Ware in den Handel, bis zum Verbraucher.

Guten Appetit!

Die "frischen" Orangen sind viel besser und gesünder?

Sie werden beinahe unreif geerntet, damit sie transportfähig sind. Auf der Plantage bekommen sie auch gleich das kleine Schildchen der Handelsfirma aufgeklebt und kommen entweder in Netzen oder lose in Kisten. Ganz wie die Handelsfirma es vorgibt. Auch die Kisten werden so bedruckt, wie es die Handelsfirma vorgegeben hat.

Dann kommen die Kisten auf Schiffe und dort wird eine spezielle Atmosphäre hineingepumpt, damit die Früchte nicht vor der Zeit reifen und in einwandfreiem Zustand zu uns gelangen. Welche Route sie nehmen, entscheidet sich nach Wind und Wetter, dem Gusto der Reederei und den Forderungen der Handelsfirma, die sie in Deutschland abnimmt.

Hier kommen die Kisten dann in das Obstlager am Hafen. Dort herrscht eine niedrige Temperatur und ebenfalls eine spezielle Atmosphäre, damit die Orangen nicht vor der Zeit reifen. (bei Bananen, Kiwis, Papaya, Mango, Ananas usw. macht man das auch so) Handelsunternehmen holen hier die Orangen nach Bedarf ab und verteilen sie auf die Geschäfte. Jetzt kommen sie beim Verbraucher "pflückfrisch" an.

Lecker, und sooo gesund!

Und wo sind denn die Vitamine hin?

Vitamin C ist zerstört, sobald es über 64,3°C erhitzt worden ist. Früchte verlieren ihren Gehalt an Vitamin C schon nach kurzer Lagerung. Zitrusfrüchte wegen der robusteren Schale nicht so schnell wie dünnhäutigere Obstsorten. Lichteinstrahlung zerstör das Vitamin C noch schneller.

Früchte entwickeln das Vitamin C erst am Ende der Reife, vorausgesetzt sie bekommen genug direkten Sonnenschein. Das "Nachreifen" in der Obstschale unter der Stehlampe macht Früchte nur "geniessbarer", aber ganz sicher nicht besser oder vitaminhaltiger.

Falls im Orangensaft nach der ganzen Behandlung noch etwas Vitamin C sein sollte, müssten die Flaschen schon lichtundurchlässig sein. Der Vitamingehalt von Obst und Gemüse ist auch kein Kriterium bei der Güteklassifizierung. Güteklasse A ist alles, was knackig aussieht und keine Stellen hat. Ob es von hoffnungslos überdüngtem Boden stammt, vielleicht noch Pflanzenhormonreste daran haften, ist den Handelsketten völlig gleichgültig.

Der Abnehmer ist als letzes Glied der Kette dann nur noch der "Verapfelsinte", der gutgläubig als "kritischer Verbraucher" die ganze Chose über den Preis finanziert.

2

Ich vermute, dass du bis zum 3.4. warten musst. Warst du mit der Kleinen schon beim Kinderarzt? Vielleicht hätte der auch was sagen können. Du kannst ja morgen früh mal beim Kinderarzt anrufen und nachfragen ob du vorbei kommen kannst. Dann ist die Wartezeit bis zum 3.4. auch nicht so lang!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei mir sind alle Tests negativ gewesen, aber ich merke eindeutig, wie die Haut besser wird ohne Milch und Zucker / Weißmehl. Seit dem Sommer schlucke ich noch B-Vitamine dazu und fühle mich prächtig.

Allerdings mußte ich nach der Antibiotikum-Einnamhe erst mal den Darm wieder sanieren durch Kapseln mit Milchsäurebakterien; mit rohem Sauerkraut habe ich es nicht geschafft.

Ob das mit Milchprodukten geht, weiß ich nicht, bezweifle es aber, weil Milch ja wieder kontraproduktiv wirkt.

Freunde haben allerdings gute Erfahrungen gemacht mit Molke oder Molkepräparaten. Die Molke darf aber nicht zu alt sein, sonst kippt die Milchsäure von rechtsdrehend nach linksdrehend und wirkt dann anders auf den Darm. Und sie darf auch nicht wärmer als 8 °C beim Aufbewahren haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?