Haut (kribbelt, brennt, juckt) duenner, Knochen/Adern durchscheinender, Benommenheit

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5 Antworten

Hallo healingprocess,

deine Frage ist zwar schon älter, aber vielleicht kann ich dir trotzdem helfen.

Ich tippe bei deinen Symptomen auf eine Störung deiner Mitochondrien, speziell auf einen zellulären Sauerstoffmangel (auch Mitochondiopathie genannt).

In letzter Zeit hatte ich ähnliche Probleme. Ein wechselseitiges Kribbeln und Brennen an den Handrücken, Unterarmen und Füßen. Dabei schien sich das Fettgewebe zu verringern und die Adern sah man deutlicher heraus. Auch eine gewisse Benommenheit und Müdigkeit war deutlich spürbar.

Ich kann dir nur dringend raten deine Mitochondrien wieder zu stärken.

Mir haben Q10, Alpha Liponsäure und ein hoch dosierter B-Komplex geholfen.

Zusätzlich würde ich weitere immunstärkende und entgiftende Massnahmen einleiten wie z.B. Cistustee, Aloe Vera Saft, 3-4 Paranüsse (Selen), Zink mit Kupfer, Omega 3 sowie eine gesunde, ausgewogene und eher basische Ernährung.

Ausserdem solltest du ein umfassendes Blutbild machen lassen um mögliche Defizite zu erkennen.

Bei mir ist innerhalb einer Woche das Kribbeln zurückgegangen und jetzt nach mehreren Wochen kann ich zumindest an den Unterarmen kaum noch eine Ader erkennen. :-)

Bin gerade dabei mich mit Intervall-Hypoxie-Hyperoxie Training zu beschäftigen und erhoffe mir dadurch noch deutlichere Erfolge.

Falls du oder andere noch Fragen zu der Thematik oder zu Bezugsquellen haben, könnt ihr gerne Kontakt aufnehmen.

Viel Glück und gute Besserung

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ist zwar schon eine ganze Weile her, aber vielleicht nützt es dem ein oder anderen doch. Eventuell hat sich der Fragesteller neue Möbel, insbesondere solche mit Spanplatten (z. B. Regale) angeschafft? Da steckt nämlich das Wohngift Formaldehyd drin. Sehr übles Zeug, daß wohl mit Symptomen einhergeht die häufig von den Ärzten falsch interpretiert werden (die meisten Ärzte drängen förmlich darauf, einen Psychologen aufzusuchen wenn z.B. das Blutbild ok ist). Ziemlich tückig ist die Tatsache, daß sich das Formaldehyd im Körper teilweise in Ameisensäure zersetzt (das wohl wie ich gelesen habe auch für die Vergiftungssymptome beim Methanol verantwortlich ist, Methanol -> Formaldehyd -> Ameisensäure). Und diese Ameisensäure scheint nur im Urin nachweisbar zu sein und das auch erst ab einer bestimmten Konzentration.

Eine Formaldehydvergiftung (z. B. durch Ausgasungen aus Spanplatten) erzeugt mitunter starken Hustenreiz, im späteren Verlauf kann es sogar zu Belastungsasthma und meiner Meinung nach lebensbedrohlicher Atemnot kommen. Außerdem Mattigkeit, Müdigkeit, Schlafprobleme (durch Atemnot), Hyperventilation und dann eben auch Kribbeln in Händen (Finger) und Füßen.

Also wenn man als Ursache solche Einrichtungsgegenstände identifiziert hat sollte man diese schleunigst entfernen, lange lüften (mglw. über Wochen) und viel trinken (Wasser). Was sonst noch hilft kann ich nicht genau sagen, in jedem Fall sollte man das Thema Formaldehyd und Ausgasungen aus Möbeln (Spanplatten) etc. beim Arzt zur Sprache bringen. Wie gesagt, unbedingt nachhaken wenn man sich sicher ist und die Ärzte einen erstmal auf alles andere untersuchen wollen da es schwierig zu diagnotizieren ist und die Betroffenen oft gar nicht wissen was die Ursache ist.

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Du schreibst von Neurodermitis. Beim Lesen Deiner Symptome kam mir auch gleich der Verdacht auf B-Mangel. (Kribbeln, brennende Augen...) Die B-Vitamine haben ja meist mit Haut und Nerven zu tun, deshalb wirken sie auf beides. Das würde auch Deine schlechte nervliche Verfassung erklären.

http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=c13bde281f1945c246bc79527d13c1a0&activeMenuNr=3&menuSet=1&maincatid=169&subcatid=440&mode=showarticle&artid=444&arttitle=Mangelsymptome& Lies Dir das mal durch.

Bitte schau in meinen Tipps nach, da habe ich ein Buch vorgestellt. In Deiner Situation wäre es für Dich sehr hilfreich, das zu lesen, scheint mir. Die Verfasserin zeigt auch auf, wie man gute Fragen stellt, um an Antworten heranzukommen.

Alles Gute für Dich und gute Besserung!

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Bist du der Histaminproblematik mal nachgegenagen? Versuche doch mal für einige Zeit auf Histamin zu verzichten und gezielt auf deine Ernährung zu achten. Vielleicht bekommst du es mit der Ernährung in den Griff.

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Kommentar von healingprocess
24.02.2013, 19:53

Kann es denn sein, dass durch eine Histaminintoleranz eine solch heftige Reaktion im Koerper ausgeloest werden kann? Mir war bis dato absolut keine Lebensmittelallergie bekannt und gerade nachdem ich ein Wasser getrunken habe, das mir verdaechtig vorkam und direkt am gleichen Abend die Symptome aufgetreten sind, habe ich halt diesen Methanolverdacht. Ich habe gestern eine Antihistaminspritze bekommen und die hat auch keinerlei Besserung bewirkt. Zudem hat sich ja mein Fettgewebe stark verduennt.

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Ich gehe persoenlich davon aus dass das ganze von einer Methanolvergiftung herruehrt,

gerade nachdem ich ein Wasser getrunken habe, das mir verdaechtig vorkam und direkt am gleichen Abend die Symptome aufgetreten sind, habe ich halt diesen Methanolverdacht.

Methanol hat einen alkoholartigen Geruch. Das kann man nicht aus Versehen wie Wasser trinken. Dosen ab 0,1 g Methanol pro kg Körpergewicht sind gefährlich, über 1 g pro kg Körpergewicht lebensbedrohlich.

Wären da noch Abbauprodukte von Methanol in deinem Körper ( Formaldehyd, Ameisensäure usw.) hätte man sie beim Bluttest gefunden, und deinem Arzt hätten die Haare zu Berge gestanden.

Die Vergiftungssymptome einer Methanolintoxikation verlaufen in drei Phasen. Direkt nach Aufnahme von Methanol zeigt sich wie beim Ethanol ein narkotisches Stadium, die berauschende Wirkung ist jedoch geringer als bei Ethanol. Nach der Latenzphase treten Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, beschleunigte Atmung auf – die Folgen der sich ausbildenden metabolischen Azidose. Charakteristisch für die dritte Phase, die Azidose, ist die Schädigung von Nerven, insbesondere des Sehnervs (Nervus opticus). Sehstörungen, die wieder zurückgehen können, entstehen zunächst durch Ödeme an der Netzhaut und Degeneration des Sehnervs.

Wenn ich mir deine Symptome ansehe, dann passt es nicht auf eine Methanolvergiftung.

Kann es sein, dass du hypochondrisch veranlagt bist? Du bringst hier nämlich Symptome, die nicht zueinander passen könnten. Möglicherweise hast du eine leichte Bronchitis, aber mehr auch nicht.

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Kommentar von healingprocess
24.02.2013, 23:32

Gerochen habe ich jetzt nichts, aber geschmacklich scheint ja Methanol neutral zu sein. Einen narkotischen Zustand habe ich nicht wirklich verspuert, wobei ich sowieso Alkohol nur in sehr starken Mengen wirklich spuere. Leichte Kopfschmerzen, Schwaechegefuehl sind am Abend aufgetreten. Als ich im Bett lag bekam ich einen erhoehten Puls und konnte nicht einschlafen. Im Laufe der Nacht spuerte ich ein starkes Kribbeln das von den Schultern auszugehen schien und sich ja dann im Laufe des Tages im gesamten Koerper bemerkbar machte, aber insbesondere in den Armen. Den Bluttest habe ich erst 3 Wochen nach dem Vorfall vorgenommen. Da war halt nur die Geschichte mit den weissen Blutkoerperchen bemerkbar, ob es um das andere festzustellen schon zu spaet war? Wie macht sich die Azidose eigentlich noch bemerkbar? Dachte vielleicht das koennte dieser Effekt des Kribbelns und der Aufloesungseffekt des Gewebes sein. Das ich mich schnell in Unwohlsgefuehle reinsteigern kann, wenn ich nicht die genaue Herkunft weiss, ist eigentlich nichts neues bei mir. Aber diese Vielfals an wirklichen koerperlichen Veraenderungen und Symptomen laesst mir gerade keine wirkliche Ruhe. Und ob sich eine leichte Bronchitis so stark bemerkbar machen kann? ;) In den letzten Jahren war ich fast nie erkaeltet und selbst jetzt wo jeder mal zu husten scheint, bin ich relativ unverschont davon geblieben.

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