Meine Kopfhaut juckt und produziert fettige Schuppen. Kennt jemand geeignete Hausmittel dagegen?

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7 Antworten

Bei trockenen Schuppen ohne Rötungen der Kopfhaut ist das beste Naturmittel die Huflattich-Lotion sowie ein Huflattich-Shampoo ( Apotheke ). Beide enthalten neben dem reizmildernden und entzündungshemmenden Huflattich ätherische Öle aus der Klettenwurzel und Zitronenmelisse. Die Klettenwurzel wirkt reizhemmend, die Zitronenmelisse beruhigt die Kopfhaut.

Wichtig in der Anwendung:

Man darf nicht zuviel vom Shampoo verwenden, höchstens eine Portion in der Größe einer Walnuss, bei kurzem Haar genügt die Menge einer Haselnuss. Beim Spülen sollte man doppelt soviel Zeit anwenden, wie man das Shampoo einmassiert hat. Speziell bei der Schuppen-Therapie muss man darauf achten, dass keine Shampoo-Reste zurückbleiben.

Wenn man ein Anti-Schuppen-Shampoo anwendet, muss man es länger als normal einmassieren. Nur so können die Inhaltstoffe der Heilkräuter intensiv wirken.

Anti-Schuppen-Kur Nr. 2

Bei fettigen, groben, stark anhaftenden Schuppen mit Rötungen und Juckreiz wirkt in erster Linie ein Weidenteer-Shampoo ( Apotheke ) . Das Weidenteeröl ist mit Thymianöl, Schwefel und Salicylsäure kombiniert. Das Shampoo löst die Schuppen schonend von der Kopfhaut ab, wirkt antiseptisch und stoppt die Überproduktion der Talgdrüsen. http://tinyurl.com/9rp6rl2

Bereits nach 6 Mal Haarewaschen mit dem Huflattich-Shampoo und intensivem Einmassieren des Shampoos ist die Schuppenmenge oft innerhalb von zwei Wochen um zwei Drittel reduziert. Bei den schwerer zu behandelnden fettigen Schuppen gibt es nach 3 Wochen Pflege mit Weidenteer-Shampoo ebenso deutlich sichtbare Erfolge. Noch schneller sind die Schuppen oft eliminiert, wenn zum Weidenteer-Shampoo zusätzlich eine Huflattich-Lotion bei der Haarpflege eingesetzt wurde. Wichtig ist, dass die Heilkräuter für die Antischuppen-Kuren aus biologischem Anbau kommen.

Gegen Schuppen helfen Teebaumöl und Schwedenkräuter. Etwas auf die Hand geben, dann normales Shampoo dazu und die Haare waschen. Wenn es etwas besser geworden ist, in eine volle Flasche Shampoo 20 Tropfen Teebaumöl und 10 Tropfen Lavendelöl mischen, gut schütteln und wie gewohnt waschen. Keine Angst, das Teebaumöl riecht man nicht mehr im gewaschenem Haar. Es wird schön luftig und der Haarwuchs wird auch angeregt. Schuppen waren gestern!

natha123,

shampootipps hast du ja zur genüge bekommen.

von mir kommt jetzt der tipp: such mal nach der URSACHE deiner fettigen schuppen mit haarausfall und deinem kopfhautjucken.

sieht nach ner "übersäuerung des organismus" aus.

vielleicht solltest du mal deine ernährung überdenken.

wie siehts denn aus mit deinem säure/basenhaushalt?

isst du viel fleisch/wurst/käse, fastfood, süßigkeiten etc. > und WENIG basisches wie obst, gemüse, salat? rauchst du? trinkst du ausreichend stilles wasser?

du kannst unter dem link unten etliches über die "zusammenhänge" erfahren.


z.b. diesen Auszug:

Die Haut ist ein Ausscheidungsorgan, ganz besonders ist die Kopfhaut damit konfrontiert. das kann man spüren wenn man etwas Scharfes isst, die Kopfhaut transpiriert sehr stark. In vielen Fällen hilft nur noch ein Taschentuch zum Abwischen des Schweißes.

Über die Kopfhaut werden sehr viele Stoffwechselstoffe und Salze ausgeschieden.

Dadurch entstehen Rückstände, und feste wachsige Ablagerung auf der Kopfhaut. Daher spricht man von einem Plastiktüteneffekt, da die Kopfhaut fast gänzlich von diesen Rückständen überzogen und abgedichtet wird. Diese Ablagerungen kann man mit einer Mikro- Kopfhautkamera sehr leicht erkennen.

Menschen mit eher feinen Haaren neigen zu fettiger Kopfhaut. Dies ist ganz normal. Da diese Menschen von ihren Genen her eher aus kälteren Regionen kommen und ihr Fett als einen natürlichen Schutz, gegen Kälte aufbauen.

Wenn man versucht das Fett weg zu waschen, wird dieses von den Tagdrüsen automatisch wieder produziert. Wäscht man jeden Tag, wird das Fett zum Schutz immer öliger. Die Haare fallen zusammen, dadurch hat ein feines Haar immer ein Problem bei der Haltbarkeit der Frisur.

Gerade Menschen, mit Neigung zur natürlichen Fettbildung, sollten nach dem Haarewaschen vor allem die Kopfhaut vom PH-Wert immer neutralisieren. Somit wird die Kopfhaut nicht ausgetrocknet und die Talgdrüsen müssen nicht reagieren und neues Fett zum Schutz der Kopfhaut produzieren.

In diesem Fall sollte man die Ernährungsgewohnheiten hinterfragen, den Säure-Basen Haushalt im Körper wieder herstellen und mit äußerlich unterstützenden Maßnahmen arbeiten.

mehr dazu hier:

Hallo Natha123,

du könntest es mal mit einem Brennnesselshampoo probieren. Sowas gibt es aber nicht überall zu kaufen. Am ehesten findest du Brennnesselshampoo in so Alternativläden oder Bioläden. Eventuell auch in Apotheken.

Hast du vielleicht 'liebe Alternative' :-) in deinem Freundeskreis oder Nachbarschaft? Da kannst du auch mal nachfragen, ob man dieses Br.-Shampoo selbermachen kann.

Auch ganz mildes Babyshampoo könntest du bei deinem Problem verwenden. LG

Du hast bereits schon viele und sehr, sehr gute Tipps bekommen aber einen habe ich noch für Dich und zwar:

Hafertee ist für die Haarpflege besonders wertvoll: Er kräftigt Haare und Kopfhaut, normalisiert die Schuppenbildung, reguliert die Talgproduktion der Kopfhaut, was bei fettigem Haar von Vorteil ist. Er sorgt für Glanz, Geschmeidigkeit und gute Kämmbarkeit und kräftigen Haarwuchs.

Man sollte bei fettigem Haar ein eher mildes Shampoo verwenden und die Talgproduktion durch eine Haferteespülung regulieren.

Mir hilft bei juckender, zu Schuppen neigender Kopfhaut das Shampoo Head & Shoulders Minze. Zusätzlich würde ich Schüsslersalz Nr. 11, also Kieselerde einnehmen.

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