Hat schon mal jemand von euch Knochenmark gespendet?

2 Antworten

Hallo, ich habe selbst vor etwa 7 Jahren Knochenmark spenden dürfen. Bei mir wurde es von den Beckenkämmen entnommen, der Eingriff wurde unter Vollnarkose ausgeführt. Die Stellen am Kreuzbein haben einige Tage lang wehgehtan, das war aber wirklich kein großes Problem. Insgesamt habe ich etwa 3 - 4 Wochen gebraucht, um wieder ganz auf dem Damm zu sein. Ich war halt ein bißchen müde, der Körper muß sich wieder regenerieren. Wenn Du Gelegenheit hast, jemandem unter Umständen das Leben retten zu könne, dann gibt es meiner Ansicht nach nichts zu überlegen. Die paar Problemchen, die man als Spender nach einer Operatiion hat, sind nihts im Gegensatz zu dem Glücksgefühl, jemandem vielleicht wirklich helfen zu können. Am besten informierst Du Dich aber auch mal direkt bei der DKMS, die können Dir auch weitere Namen von Spendern sagen, die Dir gerne Auskunft über Ihre Erfahrungen geben.

Ich habe zwar selbst nicht gespendet, kann aber sagen, das es nicht ganz angenehm ist. Falls du das in Rahmen einer Spende wegen Leukamie machst, kann man aber nur dazu raten. Eine Knochenmark Punktion ist recht schmerzhaft, und nach der OP hat man in der Regel ein paar Tage Probleme mit dem Laufen, aber das geht vorbei. Man muss sich auch vor Augen bringen, dass man damit gegebenenfalls wirklich jemandem das Leben retten kann.

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