Hat man in den beginnenden Wechseljahren vermehrt Sodbrennen nach dem Essen?

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Sodbrennen kann mehrere Ursachen haben:

  • zuviel Säure im Magen, dagegen hilft es, rohen Kartoffelsaft zu trinken, mehrmals täglich mit etwas Wasser verdünnt (am besten nimmst Du mehlige oder vorwiegend festkochende Kartoffeln, die festkochenden haben nicht so viele Mineralien und brauchen mehr Chemie).

  • zuviel Säure entsteht auch durch Zucker, es hilft also auch schon die Reduzierung durch das Weglassen von Zucker.

  • falsche Einnnahme von Fett. Du mußt Fett immer zu Beginn der Mahlzeit nehmen, denn es öffnet den Muskel zwischen Speiseröhre und Magen. Eiweiß schließt ihn. Ich habe festgestellt, daß bei Paranüssen (roh!) und Mandeln das Eiweiß reicht zum Schließen.

  • Zu wenig Fett macht Verdauungsstörungen, ich habe es selbst ausprobiert und bei einem Baby beobachtet. Du mußt mindestens 2 EL Kaltpreßöl am Tag zu Dir nehmen! Ich nehme gerne Rapsöl, weil da auch das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren stimmt, oder auch Olivenöl (gibts beide günstig im Discounter). Inzwischen habe ich mir auch Kokosöl gekauft, bei topfruits.de gibt es rohes, das schmeckt so lecker, daß ich immer wieder mal nasche (das leitet auch Schwermetalle aus, vielleicht brauche das mit meinem Amalgam im Mund).

Du solltest Dir auch angewöhnen, jeden Bissen so lange zu kauen, bis er flüssig ist. (wassertrinken kannst Du bis 5 min vor dem Essen)

Nur so bekommst Du die wertvollen Enzyme aus dem Mundspeichel mit in den Magen. Wußtest Du, daß wir drei Sorten Speicheldrüsen im Mund haben? ... und jede sondert andere Enzyme ab! Laß ihnen Zeit dazu!

Sodbrennen und Wechseljahre ,das wär mir neu das da Sodbrennen mehr kommt,aber kann an den Leuten liegen.Den wen du so auch schon immer Sodbrennen hattest ,wirst du es auch in dieser zeit haben.Hausmittel gegen Sodbrennen ,sagt man sei trockenes Brot kauen ,Sauerkraut essen,aber obs wirklich hilft,ich nehme in so einen Fall Rennie.

Ständige Verdauungs Probleme

Hallo allerseits,

seit mehr als 4 Monaten leide ich unter Verdauungsbeschwerden:

  • häufiges Völlegefühl etwa 2 - 4 Stunden nach dem Essen (egal was ich esse)
  • ständiges Unwohlsein, unterschwellige Übelkeit
  • zweitweise Druckgefühl im Bauchraum (links oberhalb vom Bauchnabel)(von mir aus)
  • zeitweise Blähbauch
  • sehr unregelmäßige Stuhlgänge (volminös gelblich breiig oder mal dunkel verklummt oder beides zugleich)(Unverdaute Bestandteile sind häufiger zu erkennen)
  • Selten Durchfall (Wenn, dann oft mit Übelkeit)
  • Selten Verstopfung (Wenn, dann oft mit Übelkeit)
  • Übelkeit tritt vor dem Stuhlgang auch allgemein häufiger auf
  • Übelkeit schwenkt häufig in plötzlichen Hunger um
  • Appetit dann meist normal
  • Trinke keinen Alkohol mehr
  • Esse wenig Fleisch oder fettes allgemein, wenn, dann Fisch
  • Esse sehr wenig Süßes
  • Zu fettes oder zu süßes brachte meist eine Verschlimmerung der Symtome (aber nicht immer)
  • Weizen Produkte (besonders in Form von Brot) haben die Symtome meist verstärkt
  • Trinke viel Tee (Ich achte auch allgemein auf ausreichend Flüssigkeit)
  • Esse viel Müsli und Nüsse mit Yogurt (Immer verträglich)
  • Esse auch bevorzugt Gemüse oder Kartoffel-Produkte (keine Pommes)

Blutuntersuchung (Kein Befund) Ultraschall (Kein Befund) Magenspiegelung (Internist sagte, ich hätte Galle im Magen) Darmspiegelung (kein Befund)

Habe schon viele Diäten probiert. Sie schaffen meist eine Linderung. Bekannte Mittel wie Perenterol oder Iberogast helfen weniger. Habe schon Kuren mit Symbio Lact und Kijimea unternommen, keine Besserung. Habe auch wegen Verdacht auf Candida den Zucker fast eingestellt - ebenfalls keine Besserung. Zurzeit ist Zucker in moderaten Mengen sogar verträglich. Lactoseintolleranz ist auch auszuschließen, da ich außer dem Yogurt keine Milchprodukte esse - wobei der Yogurt gut verträglich bei mir ist.

Die Ärtzte tippen auf einen Reizdarm oder psychischen Hintergrund und bemühen sich keiner weiteren Diagnose. Psychisch bin ich allerdings nicht angeschlagen, mir geht es gut! (Außer der Verdauungsprobleme kann ich mich nicht Beklagen) Pantoprazol konnte anfangs eine Besserung bringen. Dies allerdings jetzt nicht mehr. Sodbrennen habe ich nicht.

Ich selbst bin nach Recherchen nun auf noch 2 Dinge gestoßen die ich mir vorstellen kann:

  • Pankreasinsuffizienz
  • Übersäuerung des Körpers

Kann es etwas davon sein? Beim ersten werden oft starke Schmerzen beschrieben, die bei mir allerdings nicht auftreten. Und beim zweiten hätte es nach meiner Umstellung der Ernährung doch bereits besser werden müssen, oder nicht? Hat jemand Erfahrung oder ähnliche Probleme? Danke für eure Hilfe!

Lieben Gruß!

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Probleme beim Einschlafen und Sekundenschlaf tagsüber

Moin miteinander :)

Hätt da n kleines anliegen an euch.. Es is folgendes... seit mehr oder weniger einem Jahr brauche ich extrem lange zum einschlafen.. Es wird selten vor 00.00 dass ich schlafe. Ich kam damit eigentlich immer gut klar... Doch seit etwa 1 oder 2 Monaten hat sich das ganze etwas verändert. Ich schlafe immer noch recht selten vor 00.00 ein, doch es sind einige Faktoren dazu gekommen. Seit geraumer Zeit falle ich am Tag plötzlich in einen Sekundenschlaf (meist wenn ich nicht viel zu tun habe oder länger zuhören muss).. dabei merke ich das kaum. Ich träume während dieses Schlafes von der Momentanen Situation weiter. Beispiel: Ich bin in der Berufsschule im Unterricht.. Mache mit Notizen und höre zu. Auf einmal labert der Lehrer kompletten Müll oder etwas komisches geschieht. Für mich erscheint das alles als "Normal". Bis ich das Gefühl habe zu fallen. Dann kippe ich leicht nach vorn und wache erschrocken auf. Geträumt habe ich ein paar Minuten, "Geschlafen" aber nur eine halbe Sekunde, höchstens eine Ganze.

Ich brauche am Morgen auch überdurchschnittlich lange bis ich aus dem Bett bin.

Wenn es mir doch gelingt früher einzuschlafen habe ich morgens das Gefühl etwas hätte mich überfahren. Ich bin dann den ganzen Tag so kaputt. Schlafe ich spät ein bin ich relativ fit.

Es kam auch erst vor Kurzem vor, dass ich knapp 45 Stunden am Stück wach war.. Ausser am Morgen war ich während dieser Zeit immer hellwach! (Info: während dieser 45h hatte ich knapp 18 Stunden gearbeitet!) Ich hatte sogar Probleme dabei dann am Ende einzuschlafen!

Kann mir jemand weiterhelfen? Auf einen Arzt habe ich 0 Bock, da ich überhaupt nichts von Medikamenten bei Schlafproblemen halte...

Kann es sein dass dies mit der Pubertät zusammenhängt? (Ich bin 17) Oder woran könnte dies liegen?

Ich habe bereits einiger ausprobiert... Etwa keine Musik am Abend, weniger essen, leichter essen, mehr essen am Abend... Den ganzen Tag kein Koffein... weniger rauchen, nicht rauchen...

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Vielen Dank für eure Tipps!

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Was könnte mein sodbrennen und die schlechte Verdauung auslösen?

Hallo,

ich bin neu hier und verfolge des öfteren Threads über Sodbrennen und Verdauungsstörungen hier weil ich selbst davon betroffen bin.

Ich hatte eigentlich nie Sodbrennen oder Verdauungsstörungen. Im März diesen Jahres kam es aufeinmal das ich beim Trinken relativ unterhalb des Rippenbogens ein brennen und stechenden Schmerz hatte. Dachte mir nix dabei und dachte ok, vergeht schon. Aber Pustekuchen. Da es nach einer Woche nicht besser wurde bin ich zum Hausarzt und bat selber um eine Überweisung zur Magenspiegelung.

Diese wurde dann auch nach 3 weiteren Tagen gemacht und es war alles ohne Befund, auch die Gewebeprobe war negativ auf heli.

Mein Hausarzt verschrieb mir dann Esomeprazol 40 mg 2×täglich einen Monat lang obwohl ja auch keine Magenschleimhautentzündung vorlag oder die Speiseröhre gereitzt war etc. Zusätzlich sollte ich Amoxicillin nehmen für 1 Monat.

Eigentlich ging es mir gut mit dem PPI aber hatte dann nach 3 Wochen extreme Bauchschmerzen bekommen und dort begannen die Störungen beim Stuhlgang. Relativ selten und meist nur stückchenweise konnte ich mich entleeren.

Als es nicht besser wurde bin ich in die Notaufnahme und wurde dort auch aufgenommen. Ein Ultraschall wurde gemacht und ein Test auf Laktose Intoleranz.

Also eine Intoleranz liegt nicht vor allerdings waren Zuckerwerte hoch und die Leberwerte waren hoch. Hab wohl eine Fettleber. Außerdem wurde beim Ultraschall viel Luft im bauch festgestellt was wohl auf Verdauungsstörungen hinweist. Zucker hatte sich dann doch nicht bestätigt weil ich 5 mal am Tag gemessen wurde und dort der Zucker immer bei 84-97 lag nach essen.

Das Krankenhaus empfahl mir eine Lebensstiländerung und Sport zu treiben, da das Sodbrennen bzw nach den Ärzten sogar ein Reflux durch Übergewicht bestehen könnte.

Zu mir selber jetzt, habe wirklich sehr ungesund gelebt. Viel Kaffee, zusätzlich Energy Drinks fast täglich dazu noch gern Cola und 2-3 mal die Woche Fast Food. Anbei bin ich auch relativ starker Raucher.

Wog bei Aufnahme bei 178cm 95,2 KG.

Habe dann natürlich erstmal angefangen alles umzustellen. Trinke fast nur stilles Wasser und kamillentee. Außerdem esse ich gesünder und gehe auch 2-3 mal die Woche Joggen.

Habe in 2 Wochen knapp 5 Kilo durch die Änderung verloren.

Blutbild der Leberwerte ging auch zurück. Hatte anfangs ein 89 Wert der nach der Änderung nun bei 70 liegt. Noch erhöht aber anscheinend bringt die Änderung des Lebensstils tatsächlich was.

Jetzt fragt ihr euch ok, klingt alles halbwegs gut, wo ist denn das Problem?

Habe meinen Hausarzt gewechselt, da die Leberwerte vorher schon höher waren und er mir immer gesagt hat ist alles ok. Habe das erst durch eine Assistenzärztin erfahren die ihn vertrat und sie es in den Unterlagen sehen konnte.

Mein neuer Hausarzt empfahl mir auch die Lebensstiländerung bei zubehalten und nochmehr Bauchspeck zu minimieren. Er verschrieb mir Pantozol 40mg nach Bedarf.

Jetzt zu meinem Problem!

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