Hat jemand Erfahrung mit Lokalanästhetikum spritzen bei Rückenschmerzen?

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Hi gesundheini,

ja, habe Erfahrungen damit gemacht, als Physio. Mein Kollege hat Dir einen guten Rat gegeben, wenn Deine Schmerzen so stark sind, dass Du in einer Spirale steckst. Starke Schmerzen lösen eine automatische, kopfgesteuerte Schonhaltung aus. Diese Schonhaltung soll das betroffene Gebiet entlasten und dabei den Schmerz mindern. Kann funktionieren, muss aber nicht. Denn diese Schonhaltung belastet dabei andere Segmente, die sich dann bald ihrerseits durch Schmerz zu schützen versuchen. Dann schaltet der Schutzmechanismus im Kopf um und die ganze Geschichte beginnt von vorne. Ganze Muskelgruppen auch Muskelketten werden im Wechsel zu unnatürlichen Spannungen gezwungen, die dann auch zu schmerzhaften Verkrampfungen werden können. Wird gerne Ping-Pong - Effekt genannt. Um diesen Kreis zu durchbrechen ist es sinnvoll, sich mal kurzfristig durch einige Injektionen die Schmerzen zu betäuben. Danach kann der Mensch wieder die normale Körperhaltung einnehmen, statt eine der Schonhaltungen, denn Schonhaltungen sind gleichzeitig auch Fehlhaltungen. Die Arbeit des Physio musss dabei intensiv weiterhin durchgeführt werden, diese Behandlungen werden dann erheblich besser greifen, da sie nicht mehr durch Schonhaltungen gestört werden. Also die lokale Betäubung plus Physiotherapie macht in schlimmen Fällen viel Sinn. Nur die Betäubung allein wäre völlig unsinnig. GB und lG, Herbert

Gute Orthopäden spitzen ein Lidocain-Kortison-Gemisch direkt an die betroffenen Nerven, auch ohne CT, meist im Sitzen. Sitzt die Injektion, kann sie bis zu 4 Wochen halten. Gleichzeitig sind aber die Ursachen anzugehen, Fehlhaltungen etc pp

Kann Arteriosklerose bewegungsabhängige Rückenschmerzen verursachen?

Hallo zusammen, ich bin 51 Jahre alt und leide seit über 15 Jahren an Arteriosklerose. Betroffen ist eigentlich mein gesamtes Gefäßsystem. Angefangen über die Halsgefäße, Herzkranzgefäße( stiller Hinterwandinfakt vor 6 Jahren) meine Bauchaorta (Aufdehnung vor 13 Jahren) meine Darmgefäße sowie meine Beckenarterien (Aufdehnung der linken Beckenarterie im September 2011) nun habe ich aber auch seit einigen Jahren Rückenschmerzen die nur unter Belastung da sind. Also wenn ich länger auf einer Stelle stehe oder wenn ich gehe. Die Schmerzen sind inzwischen so schlimm, dass ich meinen Haushalt nicht mehr alleine regeln kann. Meine Wirbelsäule wurde untersucht, ohne Befund. Ich weiß nicht mehr weiter. Die Schmerzen sind oft unerträglich sodass ich nicht mehr aus dem Haus gehe. Im Ruhezustand, also wenn ich liege oder sitze habe ich keine Schmerzen. Weiß jemand von euch Rat? Kann es überhaupt sein, dass Arterisklerose auch Rückenschmerzen verursacht? Danke für eure Antworten.

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Selbstgespräche führen krankhaft?

Kann es sein, dass jemand der Selbstgespräche führt meint, er hätte das, was er mit sich selbst besprochen hat, auch schon anderen erzählt?

Ich habe einen Arbeitskollegen, der bei der Arbeit regelmäßig laut vor sich hinspricht. Hierbei erzählt er sich, was er noch alles zu machen hat, usw. Wenn ich ihm dann eine Frage stelle sagt er regelmäßig, dass er mir das doch wohl schon erzählt hat. Das stimmt natürlich nicht. Wenn ich ihm sage, dass ich diese Info noch nicht von ihm bekommen habe, reagiert er sauer weil er der festen Meinung ist, wir hätten schon darüber gesprochen :(

Ich mag meinen Kollegen, aber das mit dem "das hab' ich Dir doch gestern schon gesagt" nervt einfach.

Ist diese Art von Selbstgesprächen führen krankhaft, weil der Betroffene nicht mehr zwischen "sich selbst erzählt" und "anderen erzählt" unterscheiden kann?

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erneute frage wegen meinem knie

Hallo,

ich habe vor 11 Tagen folgende Frage gestellt:

"Ich wurde vor 9 Wochen an meinem Knie operiert (Arthroskopie).

Mein OP-Bericht:

Diagnostische Arthroskopie: Kniegelenk mit Athroskopische Resektion einer Plica synovialis, Kniegelenk Arthroskopische Operation an der Synovialis: Resektion an einem Fettkörper (z.B. Hoffa-Fettkörper): Kniegelenk Arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken: Meniskusresektion, partiell.

Ich gehe regelmäßig zur Physio und habe mich lange genug nach der OP geschont, immer brav auf die Anweisungen meiner Physiotherapeuten und meines Arztes gehört! Leider verlief die Heilung von Anfang an etwas schleppender als bei anderen,doch es wurde trotzdem immer besser und ich konnte auch schon mit dem Muskelaufbautraining bei der Physio beginnen. ** Doch jetzt wird es seit 2 Wochen von Tag zu Tag wieder schlimmer! Mein Innenmeniskus war kaputt doch Schmerzen habe ich jetzt auf der Außen- und Rückseite des Knies (und natürlich auch da, wo sie dran gearbeitet haben)! Wenn ich lang sitz kann ich mein Bein nur schlecht wieder strecken es dauert bis es wieder geht! Wenn ich lang steh oder lieg dauert es bis ichs wieder beugen kann! Es fühlt sich so an als wenn es komplett klemmen würde! und beim Treppenlaufen und beim normal laufen tut mein Knie auch sehr weh! Leichte "Drehbewegungen" (ich steh auf der untersten Treppenstufe und geh einfach einen Schritt runter (dabei gaaanz wenig gedreht) und es fühlt sich an wie wenn man mir ein Messer ins Knie rammt) gehen auch immer schlechter! Auch bei der Physio können wir aufgrund meiner Schmerzen kein Muskelaufbautraining machen!**

Eigentlich sollte ich seit einer Woche schon wieder joggen dürfen, aber daran kann ich noch nicht einmal denken...! :(

Ich war auch schon beim Arzt, aber von dem habe ich nur ein paar Spritzen ins Knie bekommen! Bin mir aber am überlegen noch einmal zu einem anderen Arzt zu gehen!

Kennt sich jemand aus und kann mir sagen ob dieser Heilungsverlauf ganz normal ist? Hat mir jemand Tipps? Vielleicht auch Ideen an was es liegen könnte"

So das war meine Frage von damals! Jetzt war ich vor einer Woche nochmal bei dem Arzt der mich operiert hat, der hat gemeint meine Sehne sei entzündet und hat mir eine Cortisonspritze ins Knie gespritzt!

D.h. ich habe in den vergangenen 2 Wochen 6 Spritzen in das Knie bekommen, die haben nur leider alle nichts gebracht!

Ich weiß langsam einfach nicht mehr weiter was ich denn jetzt noch machen soll, momentan wünsche ich mir nicht einmal mehr sofort wieder Sport machen zu können sondern einfach, dass ich wenigstens im Alltag keine Schmerzen mehr habe!

Was meint ihr? Wie soll ich weiter machen? An was könnte es liegen, dass ich immer noch dieses Klemmgefühl und diese Schmerzen habe?

Vielleicht noch zur Information, ich hatte vor 3 1/2 Jahren am Fuß die Krankheit Morbus Sudeck, die ich allerdings nach 6 Monaten intensive Lymphdrainage und Medikamenten wieder los wurde!

Ich danke euch für eure Tipps! :)

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