Hat Bildung etwas mit Intelligenz zu tun?

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DAS ERGEBNIS BASIERT AUF 4 ABSTIMMUNGEN

Das eine braucht das andere 75%
Zwei paar Schuhe 25%

5 Antworten

Ich sehe es anders herum. Intelligenz hat etwas mit Bildung zu tun. Sie ist erstmal als Anlage vorhanden und wird durch Bildung gefördert und erhöht. Das ist bei allen Menschen so, ganz gleich wie intelligent sie sind. Nur die Auswirkungen sind unterschiedlich. Intelligente Menschen können bessere Lernergebnisse mit geringem Aufwand erzielen. Es kann aber trotzdem sein, dass sie im Leben nicht zurecht kommen. Nicht so intelligente Menschen müssen mehr Mühe aufwenden und die Lernergebnisse sind trotzdem nicht gut. Sie kommen aber im praktischen Leben oft besser zurecht.

Zwei paar Schuhe

Ich erzähl dir mal eine Geschichte von meinem Onkel(leider schon verstorben). Dieser hatte die größten Probleme überhaupt seinen Volksschulabschluss zu schaffen. Er ging dann in die Lehre als Giesereiarbeiter und dieser Beruf machte ihm so viel Spass, dass er nach der Lehre Vorarbeiter wurde. Er erarbeitet sich dann Giesereimeister unter großen Anstrengungen und wurde zum Schluss Geschäftsführer in einem großen Giesereibetrieb. Übrigens war er derjenige der von 7 Geschwister als erster ein Haus bauen konnte. Und das alles, weil er seinen ganzen Ehrgeiz daran setzte, dass aus ihm einmal was wird. Soviel zu deiner Frage.

VG rulamann

dinska 11.05.2013, 11:02

Er hatte auch das Glück in einer Zeit zu leben, wo Einsatz noch gefördert wurde. Heute würde er wahrscheinlich als Hartz IV Empfänger seine Karriere beginnen.

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alegna796 11.05.2013, 11:38
@dinska

Was heute aus ihm geworden wäre, ist nicht die Frage, sondern was er selbst mit Fleiß aus sich gemacht hat und das setzt ganz gewiss auch eine gewisse Intelligenz voraus.

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Flieder0705 11.05.2013, 13:54
@alegna796

Ja, auch wenn er in der Schule nicht gut gelernt hat, kann er intelligent gewesen sein, es gibt viele Gründe dafür, warum Schüler versagen, körperliche und seelische, die Lebensumstände, vielleicht war gerade Krieg. Wichtig für Bildung ist immer Interesse, Neugierde, es wissen zu wollen, eben auch Ehrgeiz, wie beschrieben.

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Das eine braucht das andere

Hallo Fazoeh,

nun Bildung ist wenn man in der Schule einen gewissen Unterrichtsstoff eingetrichtert bekommt. Das aber sehr schnell wieder vergessen hat wenn man nicht darauf aufbaut bzw. dies im Alltag verwendet. Man braucht dazu schon etwas Intelligenz.

Was die Intelligenz betrifft kann ich aus einem gewissen Puzzle oder Bausteinen heraus ein Problem lösen. Weil ich mich in die Aufgabe hinein versetzen kann.

Das Ganze ist dann eine Stufe höher also längst nicht mehr stupides lernen von Allgemeinwissen, sondern auch wie kann ich es sinnvoll im Alltag anwenden.

Also wie funktioniert ein elektronischer Schaltkreis wenn ich damit eine Jalousien ... steuern will die bei Regen und starken Wind zugeht bei Sonne .. geöffnet wird..... (Und - / Oderschaltungen udgl..).

Man braucht nur drei , vier Menschen zu fragen ob sie die Aufgaben aus dem Abi Heute noch nach vollziehen können! Es könnte also fast Beides zutreffen in der Abstimmung!

VG Stephan

Das eine braucht das andere

Zufällig habe ich erfahren, dass eine Frau, die gut mit ihrem Leben zurecht kommt, nur einen IQ von 68 hat. Intelligente Menschen beschäftigen sich oft mit sehr Vielem, während "Dumme" sich auf sich konzentrieren, sie sind nicht so neurigierig, nicht so abgelenkt. Bei einem IQ von unter 50 glaube ich allerdings, dass die Alltagsbewältigung sehr schwierig, unmöglich wird.

Bildung kann auch Einbildung sein. Das was Du schreibst ist Schwarzweiß-Denken. Menschen nehmen Informationen entsprechend ihrem IQ auf. Das ist nicht starr, sondern dynamisch.Es kommt auch auf die Art der zu lernenden Informationen auf. M.E.hat Bildung nicht zwingend mit hoher Intelligenz zu tun. Sie kann auch über Jahre hinweg antrainiert worden sein.Andererseits kann Intelligenz auch gefördert werden und sich verändern.

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