Handelt es sich bei Yoga eher um eine Art Weltanschauung oder kann es wirklich helfen zu heilen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Yoga ist eine indische Lebensphilosophie. Sie beinhaltet religiöse Aspekte genauso, wie meditative Elemente. Ziel des Yoga ist im Endeffekt die Gotteserkenntnis im Hinduismus. Die körperlichen Übungen, die diese Meditation begleiten, stellt für uns Westler „das Yoga“ an sich dar. Diese körperlichen Übungen der verschiedenen Figuren sind tatsächlich aber nur ein klitzeklitzekleiner Teil des eigentlichen und ursprünglichen Yoga. Das ursprüngliche Yoga beinhaltet völlig andere Lebensweise, andere Ernährung, andere Weltanschauung, eine völlig andere Kultur. Sagt hier jemand „ich mache Yoga“, dann macht er nur diese körperlichen Übungen, die die Meditation begleiten und unterstützen. Dieses Verhalten ist sehr typisch für unseren jungen westlichen Dunstkreis, man meint, man könne sich aus den verschiedenen Weltphilosophien das jeweils Beste herauspicken und praktizieren und schon gehe es einem gut. Viele gehen zweimal die Woche zur Yogalehrerin, machen dort in kleinen Grüppchen ihre „Männchen“, und meinen dann, dass sie damit etwas für ihre Gesundheit tun. Besonders für sportlich und körperlich untrainierte halte ich dies für recht bedenklich. Besonders lächerlich ist dieses neumodische Poweryoga, - schlechthin das exakte Gegenteil dessen, was mit echten Yogaübungen u.A. erreicht werden soll. Aber auch dies ist ein typisches Synonym für unsere dekadente Mehr-, mehr-, und Nochmehr-Gesellschaft.

Schade das pro Antwort nur ein DH möglich ist, deine Antwort hätte mehr verdient!!!

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Wenn sie ihre "Männchen" richtig machen, dann tun sie wirklich was für ihre Gesundheit. Mir hat es einen gesunden Rücken gebracht, der obwohl er über 30 Jahre älter ist, mir sehr viel Freude bereitet. Yoga muss man nach seinen körperlichen Belangen machen und es hält für alle geeignete Übungen bereit, sowohl für Trainierte, als auch für Untrainierte. Man kann und muss sich sogar überall das Beste rauspicken, dann geht es einen auch gut.

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@dinska

@dinska: Ich hatte eines Tages eine schlanke, sehr sportliche, drahtige, junge Frau als Patientin bekommen, die hauptberuflich Radiosprecherin beim WDR ist und nebenher gibt sie seit Jahren noch Yoga-Kurse. Sie hatte eine heftige Zerrung am Adduktorenansatz eines Oberschenkels, sogar mit Verdacht auf Muskelfaserriss. Und jetzt darfst Du mal raten, bei welchem Hobby sie sich diese Verletzung zugezogen hat. Nein, nicht was Du jetzt vielleicht denkst ;-)) Es passierte beim Yoga. Und wenn das einer dermaßen fitten Person passieren kann, dann will ich garnicht wissen, wer mich (und viele andere ) nach dem Yoga-Kurs aus dem Saal trägt. Und ich bezweifle sehr heftig, dass man sich aus den verschiedenen Weltanschauungen, Religionen, Lebensweisen, Philosophien, oder wie auch immer man einen fremden Lebensstil nennen möchte, sich das "Beste" herauspicken kann, um es positiv für sich zu verwerten. Denn um dies tun zu können, muss man diese jeweilige Philosophie erst einmal komplett kennengelernt, - quasi studiert -, haben, dann erst weis man, ob da überhaupt etwas zum herauspicken für einen selbst dabei ist. Wenn es Dir in Sachen Yoga gelungen ist, naja, dann meinem Glückwunsch.

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@dinska

@ dinska:

Dieses "Beste" führt aber durchaus dazu, daß der Weg zum lebendigen Gott versperrt wird - und das ist zumindest für den Rest Deines Lebens absolut nicht mehr das beste ... es ist ein bißchen kurzsichtig, sich nur für hier auf der Erde "das Beste" herauszupicken, um möglichst sorgenfrei existieren zu können - ohne danach zu fragen, wie sich das auf Dein späteres Leben in der unsichtbaren Welt auswirken wird.

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@Hooks

Den Weg zu Gott versperren mir solche Menschen wie du und ihre Ansichten.

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@Winherby

Man kann nicht alles übernehmen, muss es immer auf sich und seinen körperlichen Zustand modifizieren. Dann hat es auch keine negativen Auswirkungen. Das gilt nicht nur für Yoga, sondern alle Sportarten, denn auch da gibt es Zerrungen, Bänderrrisse und dergleichen.

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@dinska

Ich rede vom lebendigen Gott, dem Gott der Bibel. Und der hat eindeutig gesagt, daß wir uns von solchen Dingen fernhalten sollen. Unter anderem im ersten Gebot. Mit Begründung.

Da ist es vollkommen egal, welche Ansicht ich darüber habe - oder auch DU.

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Beides. Der Effekt von Yogaübungen kann ganz klar dem Körper zugute kommen. Gerade bei Stress ist es gut. Durch ein stressiges Leben hat man meist verspannte und verkürzte Muskulatur und die Yogaübungen dehnen die Muskeln und begünstigen die Beweglichkeit. Die Übungen wirken sich auch positiv auf Psyche und Hormone usw aus... Natürlich hat es noch weitaus mehr Effekte. Auch ohne die Weltanschauung zu kennen oder zu leben kann man also allein von den Übungen schon profitieren.

... und lacht sich womöglich Depressionen und sonstwas an... umsonst wird da incht geholfen.

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@DIGGER:

Diese Wirkungen haben aber die "westlichen" gymnastischen Übungen auch, das ist auch wissenschaftlich untersucht und bewiesen. Da brauchts keinen fernöstlichen Schmufu !

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Yoga ist keine Weltanschauung, sondern sie lehrt dich Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Das hat eine sehr wohltuende Wirkung und kann sich durchaus positiv auf stressbedingte Krankheiten auswirken. Als Modetrend möchte ich es nicht bezeichnen, aber es ist gut, dass es auch bei uns in Mode gekommen ist. Einen Arzt kann Yoga nicht ersetzen, aber es hilft, den Heilungsprozess zu fördern.

Hallo, dinska, lies mal hier:

Yoga ist in vielerlei Hinsicht das Herzstück des Hinduismus. Es gibt keinen Hinduismus ohne Yoga und kein Yoga ohne Hinduismus. Es gibt eine ganze Reihe von Yoga-Arten. Die bekannteste Variante wird im Westen meist als rein körperliche Übung angesehen: Das Hatha Yoga. Es verspricht seelische und leibliche Gesundheit, doch seine hinduistischen Wurzeln und das ursprüngliche Ziel, die Vereinigung mit Brahma, dem Kosmos werden selten erwähnt.

Durch das Rezitieren von Mantren werden hinduistische Götter oder Dämonen angerufen. Im Westen wird den Yoga-Ausübenden oft gesagt, es handele sich nur um Klänge und Töne ohne jede Bedeutung. Ein Hindu weiß jedoch genau, dass man eine bestimmte Gottheit anruft, indem man das Mantra ständig in seinem Geist kreisen lässt. Im Westen bekannter geworden ist dies durch einen Song des Beatles-Gitarristen George Harrison „My sweet lord“, in welchem er den Hindu-Gott Krishna verehrt (Hare Krishna, hare rama...). Harrison konvertierte Mitte der 1960er-Jahre zum Hinduismus.

Quelle: http://www.achtung-lichtarbeit.de/yoga-und-reinkarnation.html

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@Hooks

Ich suche mir aus allen das raus, was mir gut tut, unter anderem auch aus dem Christentum, z.B. Schwachen zu helfen und die 10 Gebote. Da gibt es aber auch das Fegefeuer und den Teufel und denke mal an die Hexenverbrennungen und an die Inquisition.

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@dinska

Und wie sieht es da mit dem ersten Gebot aus? Das war ja schon wieder nichts...

Das sog. "Christentum", also die (kath.) Kirche, hat viel Schande auf sich geladen, damit will ich auch nichts zu tun haben, da hast Du recht.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß Yoga aus dem Hinduismus kommt und als solche (religiöse) Praxis nichts mit dem Gott der Bibel zu tun hat (ich rede hier nicht von Papst oder Kirche oder sonstigem Mummenschanz, sondern von Gottes Wort).

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@dinska

Und ich weise Dich auf Deine Irrtümer im Denken hin. Ich glaube Dir einfach nicht, daß Du die 10 Gebote hältst.

Mal abgesehen davon sind sie nicht dazu da, daß wir sie halten.

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@Hooks

Danke! Im Übrigen ist für mich nicht wichtig, was du glaubst, sondern was ich glaube.

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@Hooks

Um zu wissen, was Yoga ist, und ob auch die Uebungen das sind, was versprochen wird, musst Du selbst mal einige Zeit diese Asanas ausgefuehrt haben. Nur durch lesen und googln im Internet, kann man die Wirksamkeit der Yoga Uebungen nicht beurteilen.

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@dinska

Es ist für mich auch nicht wichtig, was Du glaubst oder was ich glaube, sondern was der heilige lebendige Gott, der Dich und mich und die gesamte Schöpfung gemacht hat, in seinem Wort zu uns sagt - alleine das zählt.

Und darum ging es ja auch in der Frage, ob eine Weltanschauung dahintersteckt - und das tut sie eindeutig!

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