Hals-Wirbelsäulen-Bandscheibenvorwölbung macht erneut Beschwerden

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Meine Empfehlungen sind: Zuerst mal die Übungen, die Du in der KG gelernt und die Du zu Hause selbstständig weitergemacht hast ( räusper), wieder aufnehmen. Daneben versuche herauszufinden, bei welchen, bzw. nach welchen Körperhaltungen/Körperbelastungen die Beschwerden auftreten, oder sich verstärken. Hast Du einen Verdacht für eine/mehrere Ursache/n, diese möglichst abstellen, also die Körperhaltung/en optimieren. Dann sollte die Muskulatur immer möglichst unverspannt sein, also schön locker. Das kann man mit einer simplen Wärmflasche unterstützen, z.B. beim Fernsehen und beim zu Bett gehen. An kalten Tagen immer ( am Tag und in der Nacht ) den Nacken und die Schultern besonders gut warm bekleiden. Auf Arbeit / in der Schule zwischendurch mal den Kopf l a n g s a m ganz nach links und rechts drehen, sowie nach unten und oben beugen (Decken-/Fussblick). Diese Übung am "Anschlag" ruhig mit etwas Nachdruck durchführen, der Muskel zittert dann dabei leicht, aber nie schnell, oder gar ruckartig bewegen, sowie im schmerzfreien Bereich bleiben. Und diese elendigen Übungen ( oft in Sportgruppen ), wo man den Kopf seitlich kippt, also Ohr in Richtung Schulter bewegt, niemals (!) machen ( auf Dauer verletzt das nur die Facettengelenke und dann geht die Kaxxe erst richtig los). Wenn Du nach diesen Bemühungen wieder möglichst weitgehend beschwerdefrei bist, geh in einen Fitnessclub und beginne dort sanft mit Krafttraining, aber nicht nur für die Schulter-/Nackenpartie. Welche Kräftigungsübungen für Dich die besten sind kann Dir ein Physiotherapeut zeigen/erklären. Therapeutisch kann Dir der Neurochirurg KG oder Manuelle Therapie verordnen. Der Orthopäde kann auch KG verschreiben, beim Hausarzt würde ich um eine Massageverordnung bitten.

Dass junge Menschen mir solchen Problemen von der Ärzteschaft nicht sonderlich ernst genommen werden, ist ein bekanntes Relikt, stammend aus der Zeit vor PC, Nintendo, X-Box, etc.. Hauptursache für die heutzutage sehr viel früher beginnenden Beschwerden an der Wirbelsäule als früher, ist in den meisten Fällen der Bewegungsarmut, bei den meisten Jugendlichen, zuzuschreiben. Viele Ärzte haben das offenbar noch nicht wahrgenommen, oder wollen es nicht wahrhaben. Zu meiner ( und deren ) Zeit zog man sich solche oder ähnliche Probleme eher durch zuviel Sport zu. Die Wahrheit liegt wie meist im Leben in der Mitte. Doch diese zu treffen, das ist die Kunst. Lass Dich von den Ärzten nicht abwimmeln, wenn die jetzt am falschen Fleck sparen, oft wegen ihrem beschixxenen Krankenkassenbudget, dann multiplizieren sich die Kosten später.

Gute Besserung

Danke für die schnelle und gute Antwort. Also die Schmerzen sind eher allgegenwärtig als das sie bei bestimmten Bewegungen auftreten. Nur manche Bewegungen verstärken diese Schmerzen noch. Das sind zu einem großen Teil die mir gezeigten Übungen, welche mir von meinem Krangengymnast nahegelegt wurden. Auch ist es so, dass ich scheinbar durch die Bandscheibenvorwölbung migräneartige Kopfschmerzen bekomme, meistens morgens und abends.

Nun den Bewegungsmangel kann ich in meinem Fall denke ich abweisen, ich bin generell ein sehr sehr sportbegeisterter Junge und habe auch jahrelang im Verein Sport gemacht. Generell gebe ich Ihnen jedoch gerne recht mit der These, dass heutzutage oft Bewegungsarmut einer der Hauptgründe für Beschwerden ist. Und danke nochmal für die Ermutigung am Ende. :)

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Leider habe ich sehr oft Beschwerden in der Hals-, Schulter- und Nackenregion aufgrund von muskulären Verspannungen. Kann mir einer mal ein paar Übungen nennen und auch erklären, die die HWS und vor allem die Muskulatur stärken, sodass ich weniger Anfällig für Verspannungen bin? Lieben Dank!

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Hallo, mein Hausarzt schickte mich wegen Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom zu einer Nervenmessung. Diese war negativ. Daraufhin wurde ich wegen einer leichten Vorwölbung eines Halswirbels behandelt. Meine Beschwerden in den Händen wurden immer schlimmer. Darauhin fuhr ich zu einem anderen Neurologen, der ganz klar Karpaltunnelsyndrom diagnostizierte. Die Messung wurde auch völlig anders durchgeführt. Meine rechte Hand wurde schon operiert, und ich spüre langsam Besserung. Nun bin ich natürlich ziehmlich sauer auf den ersten Arzt, weil ich fünf Wochen länger Schmerzen hatte und fünf Wochen länger krank geschrieben war. Jetzt überlege ich, ob ich diesen Arzt nicht noch einmal ansprechen sollte. Ich möchte ihn nicht verklagen oder so, aber wenn ich dran denke, dass er die Messung immer wieder falsch macht....

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Kennt sich jemand aus, wie hoch ist das Risiko? Wirklich so hoch? Im Internet steht 1_10.000n Fälle.

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Freue mich über Infos, Erfahrungen und Meinungen

Vielen Dank, bin echt verunsichert... kontrollieren lassen ob die HalssCHLAGADER EINEN RISS HAT KANN MAN JA AUCH NICHT ZUR VORSORGE, oder?

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lg

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