Hallo mein Mann hat einen Bandscheibenvorfall wie kann ich ihm Helfen. ?

3 Antworten

Hallo mamamaus,

mit so wenig Hintergrundinformationen ist kein Rat möglich. Eigentlich ist ein Rat via Internet gar nicht möglich, man muss den Patient vor sich haben, ihn testen und befunden können, und selbst dann wird´s noch schwer.

Daher kann ich Dir, oder eher ihm nur den Rat geben, sich die entsprechenden Tipps und Erklärungen auf dem YT - Kanal von Liebscher - Bracht anzuschauen. Dort kann er für sich die Infos und Tipps ziehen, die für ihn zutreffen. Ich verlinke Dir/Ihm ein Video für den Anfang, in der Spalte rechts können weitere Videos zum Thema aufgerufen werden.

Wenn er alle Übungen gut hinbekommt ist es vielleicht möglich ohne OP davonzukommen (hab ich auch geschafft und ich habe sechs Vorfälle!). Natürlich nicht heute oder morgen. Aber er braucht ja eh noch Zeit um abzunehemen, die Zeit kann er für die Übungen nutzen.

Hier das erste Video: https://www.youtube.com/watch?v=lxTjhVSN5gw

Alles Gute

Hat der Arzt deinen Mann mit der Diagnose nach Hause geschickt ohne ihm irgendwelche Behandlungsmöglichkeiten für die Zwischenzeit bis zur OP zu nennen?

Dann würde ich entweder nochmal zu diesem Arzt gehen und ihn gezielt auf Hilfe in der Zwischenzeit ansprechen (z.B. Schmerztherapie, Physiotherapie) oder zu einem anderen Arzt gehen und ihn um eine zweite Meinung bitten.

Natürlich ist abnehmen wichtig, dazu wäre ggf. auch das Hinzuziehen einer Ernährungsberatung sehr hilfreich. Bei entsprechender Indikation und Verordnung des Hausarztes kann die Kasse sogar einen Großteil der Kosten übernehmen.

Aber gleichzeitig ist m.E. auch eine entsprechende Schmerzbehandlung notwendig. Denn wenn er ständig Schmerzen hat, nimmt er eine Schonhaltung ein. Diese führt zu Verspannungen, die ihrerseits wieder Schmerzen verursachen, Die Schonhaltung verfestigt sich und schon ist er in einem Teufelskreis gefangen, aus dem man nur schwer wieder raus kommt. Dann kann der Schmerz auch chronifizieren und selbst dann fortbestehen, wenn irgendwann die Ursache eigentlich schon behoben ist.

Und dann fände ich auch eine gute physiotherapeutische Betreuung sehr wichtig. Frage nach einem Rezept, so dass dir der Physiotherapeut gute, individuell für dich passende Übungen zeigen kann, die du dann regelmäßig zuhause durchführen kannst. So kannst du z.B. die Muskulatur aufbauen und stärken, was auch für den Heilungsverlauf nach der OP sehr hilfreich sein kann.

Ich hatte auch mal einen Vorfall in der LWS, ich habe das komplett mit regelmäßiger Physio in den Griff bekommen und seitdem keine Probleme in dem Bereich mehr gehabt.

Viel Erfolg.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
  • Fragt einen Chiropraktiker. (muss leider aus der privaten Tasche bezahlt werden, zahlt keine Krankenkasse, zumindest die gesetzliche nicht.)
  • Gegen die Schmerzen, Johanniskrautkapseln und den Tee der Schafgarbe.
  • Am besten nie, aber mir hat auch Dolormin (Ibuprofen) gegen unerträgliche Schmerzen geholfen.
  • Cholin z.B. in Schwarzkümmelöl kapseln enthalten.
  • Den Rücken mit Sportklebeband ca. 4-5 cm breit (z.B. Medi-tape https://medi-tape.de/ ) tappen.

Das dauert natürlich alles seine Zeit...

Bei mir hat damals auch eine Dorn Breuss Therapie guten Dienst geleistet. Hier ein wenig erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=TjxiuF5BR_o&t=63s

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