Hallo, ich komme in den letzten Wochen Abends kaum zur Ruhe und frage mich was ich dagegen tun kann?

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6 Antworten

Hallo Fritz,

wie mein Vorredner schon sagt ist es wichtig zu erkennen was der Grund für deine Unruhe ist. Das beheben solcher Probleme ( und Unruhe kann durch unzählige Faktoren ausgelöst werden) steht an oberster Stelle und du solltest dir wirklich mal die Zeit nehmen und dich gehen. Was macht dich unzufrieden und viel wichtiger, was macht dich glücklich/zufrieden? Wobei bist du begeistert wenn du es tust. Ich zum Beispiel spiele gerne an der Konsole und komme so am Abend wunderbar runter. Vllt brauchst du einfach ein geeignetes Hobby und neue soziale Kontakte ?

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Hmm...!?  Ich bin mir nicht sicher, ob Du auf gedanklich richtigem Pfad bist.

Also ich denke, bevor Du über irgendwelche möglichen Hilfsmittel nachdenkst, die Dir helfen sollen zur Ruhe zu kommen, solltest Du Dir mal Gedanken machen was Dich denn in Unruhe versetzt.

Denn wenn diese Unruhe erst seit einigen Wochen besteht, dann muss es doch mindestens einen Grund geben, der diese Unruhe ausgelöst hat. Diesen Grund zu finden und dann auch abzustellen, macht in meinen Augen erheblich mehr Sinn, als diesen Grund beizubehalten und dann Hilfsmittel zu suchen, die Dich wieder zur altgewöhnten Ruhe bringen.

Ist der Grund für die Unruhe bekannt, dann stell ihn ab, und zwar konsequent, - egal was es ist.

Du liest ein Buch über Meditation, schreibst Du. Ich fürchte, dass nur das Lesen nicht viel nützen wird. Du musst diese Meditationsübungen auch selber durchführen, aber davon schreibst Du nichts.

Du schreibst auch, dass Du dadurch einen gewissen Grad an "Selbstzufriedenheit" wiederzufinden erhoffst. Wie oder wodurch hast Du denn Deine Selbstzufriedenheit verloren? Vielleicht ist das der Schlüssel für Deine Unruhe.

Und was meinst Du denn mit Nachtberuhigungslicht? In manchen Amerikanischen Filmen sieht man öfters, dass kleine Kinder immer mit einem Lichtchen am Bett schlafen sollen. Meinst Du sowas? Wenn ja, dann halt ich das für Quatsch (die Amis spinnen!) Wenn Du die Augendeckel runterklappst, dann ist es dunkel, ob da irgendswo ein Lichtlein flackert oder nicht ist also egal. Und geschlafen wird nunmal mit geschlossenen Augen, - wir sind doch keine Karnickel.

Und was genau hat es denn nun mit einem Heimplanetarium auf sich? Wenn Du nächtens die Sterne beäugst, seien es reale Sterne oder die an die Zimmerdecke projezierten,  kommst Du auch nicht ans Schlafen. 

Fazit der Gedanken: Such die Ursache für die Unruhe und stell sie ab, alles andere macht in meinen Augen wenig Sinn. VG

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Da gibt es sehr gute Rituale.

Einmal kann das progressive Muskelentspannung sein, die man sehr gut nach einer CD ausführen und erlernen kann.

Man sollte das regelmäßig machen, am besten täglich zu einer bestimmten Zeit am Abend bis zu 21 Tagen, dann braucht man meist nur noch einmal die Woche üben und es reicht das Kurzprogramm und später nur noch nach Bedarf.

Weiterhin sind Atemübungen sehr hilfreich. Wenn du dich auf deinen Atem konzentrierst, tief und gleichmäßig in den Bauch atmest, erhöhst du die Sauerstoffzufuhr und beruhigst deine Nerven und  vor allem Gedanken, denn die sind dabei abgeschalten. Wichtig ist das langsame Ein- und ausatmen. Den Ausatem immer etwas länger ziehen, als das Einatmen.

Auch leichte Gymnastikübungen, die vor allem dehnen und entspannen sind auch gut geeignet, dazu braucht es aber auch die richtige Atmung. Man kann sich ein kleines Programm zusammenstellen.

Ebenso beruhigen auch Naturimpressionen, wo zur Natur beruhigende Klänge ertönen. Wenn ich aufgedreht bin, dann beruhigen mich diese Impressionen sehr schnell und ich werde müde und schläfrig.

Ich bin mir sicher, dass du das Richtige für dich finden wirst, denn wer sucht, der findet! Es ist schon der 1. Schritt in die richtige Richtung.

Alles Gute und viel Erfolg!


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Bei mir half es ein festest Ritual einzuführen.

z.B. Um 22 Uhr ins Bett, eine halbe Stunde lesen, danach aufs Klo (wir wollen ja durchschlafen) und Licht aus.

Drei bis viermal die Woche Meditiere ich abends noch vor dem lesen. Darüber hinaus sorge ich dafür das ich immer auf sieben Stunden Schlaf bekomm. Eine halbe Stunde muss noch drauf gerechnet werden, kaum ein Mensch Schaft es sofort einzuschlafen.

Wenn möglich sollte das Schlafzimmer aufgeräumt und die Klamotten für den nächsten Tag rausgelegt sein. Das Raumklima ist nicht zu unterschätzen, hier ist noch ein Bericht darüber: http://www.lichtdeslebens.de/anwendungsmoeglichkeiten/das-raumklima-im-schlafzimmer-verbessern/

Ach und nicht zu vergessen, wenn die Gedanken rasen, Zettel neben das Bett und in einen Satz aufschreiben. Meisten rasen sie danach nicht mehr so schnell :-)

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Kommentar von Fritz23
09.06.2017, 21:49

Hey, ich habe jetzt 2 Nächte lang das Aufrschreiben der Gedanken geübt. Das hilft total! Danke dafür!!!

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Hey, danke für die zahlreichen Antworten! 
Habe damit nicht gerechnet..

Zu Winherby.. Ja ich lese derzeit bisher "nur" die Meditationsbücher, da ich mir gerne etwas Theorie aneignen wollte :) Denke da ist nichts schlimmes dran. Und Ratgebaerli danke auch für deine Antwort. Ja.. Im Bereich des Sports und Hobbies habe ich auch schon überlegt. Eventuell fange ich kommende Woche mit dem Fußball spielen an. Ich hoffe das mich das so erschöpft, dass ich Abends gut schlafen kann. Ich werde berichten. An Dinska.. Danke! Die Atemübungen probiere ich heute direkt aus! Vielen Dank. Google jetzt danach

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Kommentar von Ratgebaerli
07.06.2017, 14:17

Hey Fritz freut mich, dass wir dir ein wenig helfen konnten. Letztenendes liegt es an dir wie du dich entscheidest. Ich für meinen Teil habe viel ausprobiert und lustigerweise auch ein kleines Heimplanetarium zuhause. Ich nutze es aber als anegnehme Deckenbeleuchtung am Abend. Dennoch würde ich eher mein Inneres erforschen als auf extrene Mittel zu greifen :) 

Lies weiter über Meditation und probiere aus Fritz .. :)

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Hm, die Klassiker sind dann wohl: Tee/Milch, keine elektronischen Geräte, Meditation, autogenes Training, lesen und nach dem Sport bis zum Einschlafen einige Stunden Abstand.

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