Halbseitige Lähmung nach geplatztem Aneurysma

5 Antworten

Ich werde Dir eine ganz kurze Antwort geben: Als Stieftochter kannst Du gar nichts für eine Reha unternehmen. Das Einzige, was Du für ihn tun kannst, wenn Du ihn lieb hast, ist, ihn so oft wie möglich zu besuchen. Überwinde dafür bitte das Gefühl, "den Anblick nicht mehr ertragen zu können". Ich bin ganz sicher, dass er Dich oft erkennen und sich über Deine Besuche freuen wird. Leider kannst Du das an seinem Gesicht nicht mehr erkennen.

Hallo, Ich lasse ihn niemals spüren wie sehr es mir wehtut ihn so zu sehen! Es ist einfach traurig zu sehen ,das seine leibliche Tochter seine Dinge und seinen weiteren Lebensweg so mit Füßen tritt und ich nichts tun kann, ausser zusehen!

Armes Rechtssystem! Ich hoffe aber trotz allem (auch mit schlechter prognose) das er wieder an Lebensqualität gewinnt!

glg Jacky

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Hallo, das hört sich schlimm an. Ich habe mal im Internet recherchiert. Du hast geschrieben, dass er nach der Lumbalpunktion (Nervenwasseruntersuchung) sich kurzzeitig wieder bewegen konnte; anschl. war er gelähmt. Wenn die Punktion nicht richtig durchgeführt wird, kann es zu Lähmungen kommen (s. Link)

http://www.neurologie-ffm.de/neurologie/diagnostik/lumbalpunktion

Wenn es dafür Zeugen gibt, dass er vorübergehend nicht mehr gelähmt war, würde ich zu einem anderen Anwalt gehen. Es dürfte zwar ein schwerer Weg sein, das nachzuweisen, aber ich würde es probieren. Die Anwältin hier scheint nicht viel zu taugen. Du sollst Dich kümmern und aber den Mund halten? Das ist ja wohl das Allerletzte. Ich kann gut verstehen, wie Dich dieser zunehmende Zerfall Deines Vaters fertig macht. Gibt es denn nicht die Möglichkeit, ihn in einem anderen Heim unterzubringen? Alles Gute. lg Gerda

Hier nochmal der betreffende Ausschnitt aus o.a. Artikel

Zu den sehr selten auftretenden Komplikationen gehören: Entzündungen der Rückenmarkshäute oder Einblutungen, die extrem selten zu anhaltenden Schädigungen wie Lähmungen führen können

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Hallo Gerda, Ja er war angelähmt heißt er konnte die rechte Seite wenig bewegen , sah aber nach Angaben der Ärzte vielversrechend aus. Am Tag der Punktion hatte er starke Kopfschmerzen ,aber er konnte die rechte Seite gezielt steuern ( konnte sogar das Bein anheben und halten). Am nächsten Tag war alles wie tot... Kein Gefühl mehr in Arm oder Bein (re) und Bewegen ging auch nicht mehr :-( Ich hab das Gefühl das er sich selbst aufgegeben hat.... In diesem doofen Heim hat er einmal die wocho Logo und einmal die Woche Gruppengym... also für mich ist das keine Ordentliche bzw angebrachte Therapie... Bloß wie soll ich Beweisen das er sich am Tag darauf voll Bewegt hat?! Meine Schwester scheut jede Konfrontation und sonst hat es nur mein Mann gesehen ,da sich das "Pflegepersonal " nichts um ihn geschert hat! Die haben ihn solange in seiner Windel gelassen bis er blutig war!

glg Jacky

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edit: Er ist erst 44 !!!!! Also hat er noch einiges an Lebenszeit vor sich !

Ach du lieber Himmel.Ich kann leider nicht viel mehr dazu beitragen als das was andere schon geschrieben haben.Ich kann nur noch sagen,dein Stiefvater ist dir wichtig?Dann kämpfe für ihn,denn er kann es nicht mehr!Der Mann ist ein Jahr jünger als ich,unvorstellbar!

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@Anne41

Ja er ist mir wichtig... ich fahre alle drei tage zu ihm rein trotz säugling,kleinkind und einfachem weg von 74 km! Deshalb versuche ich mir ja Hilfe zu holen. Ich ertrag es nicht ihn so zu sehen ... Er war immer für Blödsinn zu haben :-) Und seit dem Ganzen hat er einmal gelächelt.... Das ist einfach so traurig!

lg Jcky

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