Haben Zähne die Fähigkeit zur Selbstheilung?

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2 Antworten

Der Zahnschmelz lebt nicht, die Schichten darunter aber sehr wohl. Deshalb ist der innere Teil der Zähne sehr empfindlich.

Jeder Zahn besteht aus einem sichtbaren Teil, der Zahnkrone, und einer Wurzel, mit der er im Kiefer befestigt ist. Der äußere, weiße Teil besteht aus Zahnschmelz, der härtesten Körpersubstanz. Unter dem Schmelz liegt das Zahnbein. Es ähnelt den Knochen, ist aber härter. Im Inneren des Zahns liegt eine weiche Masse mit Blutgefäßen und Nervenenden.

Schau bitte hier: http://www.kzbv.de/der-aufbau-der-zaehne-und-des-zahnhalteapparates.46.de.html

Zahnschmelz wächst nicht nach. Er besteht fast nur aus dem Mineral Kalziumphosphat (Hydroxylapatit) und Spurenelementen wie Magnesium und Fluor. Im Zahnschmelz findet jedoch ein reger Stoffaustausch mit der Umgebung statt. Mineralien können aus dem Zahnschmelz austreten (Demineralisierung) und ihn dadurch schwächen: Wird das Milieu im Mundraum zu sauer, lösen sich Calcium und Phosphat aus den Zähnen, um die Säure abzupuffern. Mineralien können jedoch auch wieder in den Zahnschmelz eingebaut werden (Remineralisierung) und diesen stärken.

http://www.onmeda.de/zahnmedizin/zaehne-zahnschmelz-1617-2.html

Remineralisierung geht auch durch regelmäßige Anwendung von Xylitpulver.

Man kann die Zähne länger leben lassen, wenn man durch ausreichende, bei Stress vermehrte, Magnesiumzufuhr darauf achtet, daß man nicht knirscht oder beißt und dadurch die Blutzufuhr zur Zahnwurzel stört.

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