Haben Sie einen Organspendeausweis? Warum ja/nicht?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

18-45 40%
älter als 45 20%
jünger als 18 20%
Wie alt sind Sie? 20%

7 Antworten

18-45

Ich bin 42 und habe schon seit vielen Jahren einen Organspendeausweis. Außerdem habe ich auch mit meinen Eltern über dieses Thema gesprochen und wir wissen alle voneinander, dass jeder zur Organspende bereit ist. Ob meine Organe letztendlich gebraucht werden können, sollen bzw. müssen dann andere, nämlich die Ärzte, entscheiden.

Für mich ist das eigentlich selbstverständlich, denn wenn ich krank würde und auf ein Spenderorgan angewiesen wäre, dann würde ich mir auch wünschen, dass es jemanden gibt, der seine Organe zur Verfügung stellt.

Als mein Onkel vor einigen Jahren an Leukämie erkrankte, war er so dankbar, dass ein passender Spender gefunden wurde (auch wenn das anders ist als eine Organspende), diese Erfahrung hat uns alle nochmal bestärkt.

jünger als 18

Ich halt nichts von Organspende. Da werden lebende Menschen als Tod erklärt. Warum bekommt ein Toter Mensch zur Organentnahme trotzdem eine Vollnarkose? Also kann er nicht Tod sein!

Als nächstes, was man der Erde zufügt, gibt sie wieder her. Wie viele Kinder werden ohne einem lebensnotwendigen Organ geboren. Es gibt zahlreiche Kinder ohne Herz oder Nieren.

Es geht bei der Organspende nur darum, dass die angeblich forschende Pharmaindustrie ihre teuren Medikamente verkaufen kann, für übertrieben teures Geld, damit ein transplantiertes Organ nicht abgestoßen wird. Gleichzeitig führen Ärzte ein Organversagen mindestens fahrlässig herbei, wenn Kontrastmitteluntersuchungen mit Metformin anstehen. Metformin ist nämlich mindestens 3 Tage vorher abzusetzen und drei Tage nach dem Kontrastmittel einzusetzen. Und das wird in Krankenhäuser nicht abgesetzt. Mit der Organspendepflicht könnte man Behandlungsfehler vertuschen.

Zur Organentnahme ist es in Deutschland keine Pflicht Narkose einzusetzen. Ich habe einen Beitrag dazu im Fernsehen gesehen, vor vielen Jahren, wo die "Toten" schmerzverzerrte Gesichter bei der Organentnahme hatten. Seitdem ist Organspende für mich tabu.

3
@dinska

Ja, aber in Mannheim und Heidelberg wird die Narkose auch bei verstorbenen angewendet. Damit habe ich das Problem, warum legt man eine tote Person in Narkose? Ich denke er oder sie ist tot. Es geht nur darum, dass die Pharmaindustrie ihre überteuerten Medikamente gegen das Abstoßen verkauft und das Ärztefehler nicht aufgedeckt werden (Metformin und Röntgenkontastmittel können zu Nierenversagen führen).

1
Wie alt sind Sie?

Dieses Jahr noch werde ich 77 Jahre alt und denke, dass mit meinen Organen nichts mehr anzufangen ist.

Ansonsten gehe ich mit den Ausführungen von dinska konform und besitze aus den gleichen Gründen keinen Organspendeausweis.

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