Haben Ärzte keine Aufklärungspflicht? Vorher?

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6 Antworten

Hallo, unter den genannten Umständen kann man den behandelnden Arzt wegen Körperverletzung verklagen. Du solltest Dir einen Anwalt suchen, der sich mit Rechtsmedizin auskennt und Dich hier gut vertreten kann. Du kannst Deinen Anwalt erstmal um einen Aufklärungsgespräch bitten, damit er Dir erklären kann, wie gut Deine Chancen bei einem Rechtsstreit wären. Frag auch Deine Rechtsschutzversicherung, ob sie das bezahlt. Das kann sich allerdings eine Weile hinziehen, damit musst Du rechnen. Alles Gute. Gerda

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Kommentar von anjasahlmann
05.11.2013, 22:46

Die Frage ist ob ich mir das antun möchte aber ich werde mich schon erkundigen ich möchte nicht dass anderen Menschen so etwas ebenfalls passiert das darf nicht sein und erst recht nicht von einem Arzt . Es geht mir immer noch schlecht. Andere Menschen bezahlen vielleicht gleich mit ihrem Leben. Das darf nicht passieren.

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Hallo anjasahlmann,

die Aufklärungspflicht an sich dürfte in diesem speziellen Fall wohl eher nicht relevant sein; wenn du allerdings beweisen kannst, dass der Arzt über die Kontraindikation informiert war, so liegt ein Behandlungsfehler vor; somit dürftest du Anspruch auf ein Schmerzensgeld haben - wie hoch dieses sein wird, bestimmt der Richter.

Allerdings fällt es vermutlich derart gering aus, dass nach Abzug der Anwalts- und/oder Gutachterkosten kaum noch etwas übrig bleiben dürfte - zumal du gegen einen Profi antrittst, nämlich die Versicherung des Arztes - denn die sind auf solche Fälle stets sehr gut vorbereitet.....

Liebe Grüße, Alois

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Kommentar von anjasahlmann
05.11.2013, 22:43

So ist es nunmal die Wahrheit dass meine Vorerkrankung in dem PC des Arztes stand und ich es jedes Mal neu sagte/erwähnte, da es eben eine gefährliche Krankheit ist. Was wahr ist muss ans Licht ob was dabei für mich rauskommt - Nebensache. Mir geht es nicht ums Materielle.

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Kann man ein Medikament nicht vertragen und der Arzt weiss dies, darf es nicht verabreicht werden. Wenn du das Medikament dringend benötigen würdest, muss der Arzt dich über mögliche Konsequenzen aufklären und Sicherheitsvorkehrungen treffen. Ich würde zunächst mal mit dem Arzt sprechen und erfragen, warum er es gespritzt hat, bevor du rechtliche Schritte einleitest.

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Hallo,

du solltest dich diesbezüglich an einen Anwalt wenden, wenn du Klagen möchtest. Deine Angaben hier sind viel zu dürftig und die Rechtslage kann hier keiner 100% sagen, sonst könnten wir uns ja alle selbst vertreten. Das Gefühl Recht zu haben und Recht zu bekommen sind in unserem Staat zwei paar völlig unterschiedliche Schuhe .Leider :(

Alles Gute wünscht dir Bobbys :)

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Kommentar von gerdavh
05.11.2013, 20:55

Dem letzten Satz kann ich leider nur beipflichten.

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Kommentar von anjasahlmann
05.11.2013, 22:41

Werde mich schlau machen, es geht mir ums Prinzip.

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Leider nicht, sondern die Pflicht zu heilen. Ob es nunmal die Aerzte, die Pharmaindustrie, Krankenkassen oder andere Diensstellen sind, es wird leider kaum und viel zu wenig aufgeklaert. Warum auch? An gesunde Menschen kann man nichts verdienen.

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Rein theoretisch schon , aber vielleicht gab es in diesen Augenblick kein anderes Wirksames Mittel was zur Verfügung stand. Ich glaube das es schwer wird dagegen anzukommen. Denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

MfG

Waldmensch

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Kommentar von anjasahlmann
05.11.2013, 22:49

Es war kein Akutfall. Der Eingriff war geplant. Es gab eine Vorlaufzeit. Wieso sollte ich ein gefährliches Mittel bekommen, wenn doch ganz klar in dem Beipackzettel des Mittels steht, es darf in dem Fall nicht gegeben werden??? Das wäre Selbstmord. Ich hätte es schon vorher wissen müssen.

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