Habe ständig Scherzen an der Wirbelsäule, Gelenke, Kopfschmerzen

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9 Antworten

Warst du denn noch nie bei einem internistischen Rheumatologen? Wie sehen die Entzündungswerte aus? Es wurde doch eine Flüssigkeit aus einem Gelenk gezogen. Wäre doch ein Hinweis auf eine Entzündung. Was du beschreibst paßt zu den seronegativen Spondarthriden. Die haben keine spezifischen Rheumawerte und manchmal sind noch nicht mal die Entzündungswerte erhöht, obwohl Entzündungen vorliegen. Es sollte ein MRT von einer betroffenen Stelle gemacht werden, denn irgendwann kann man auch Veränderungen an den Knochen finden, wenn keine geeignete Therapie gemacht wird. Es sollte aber ein internistischer Rheumatologe sein, der sich mit den Spondarthrifden auskennt. Das ist kein Orthopädengebiet. Mit Fibro würde ich sehr vorsichtig sein. Die Medikamente die bei Fibro vrschreiben werden, gehen eher in den psyschischen Bereich, bei rheumatischen Erkrankungen helfen die garantiert nicht. Dort sind starke Entzündungshemmer gefragt. Evtl würde ein Versuch mit Cortison schnelle Besserung bringen, statt Schmerztherapie u.ähnliches. Aber erstmal auf zum Rheumatologen. Googeln kannst du mal unter den seronegativen Spondarthriden. Das ist eine Gruppe von rheumatischen Erkrankungen, die zwar alle irgendwie Ähnlichkeit miteinander haben, aber doch z.T. unterschiedlich sind. Aber eine Gemeinsamkeit haben sie alle, nämlich keine spezifischen Blutwerte und von daher haben eigentlich fast alle Betroffenen eine jahre und manchmal jahrzehntelange Odysee hinter sich.

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Kommentar von Krokodiltraenen
11.05.2011, 08:29

Ich werde mir also einen Rheumatologen suchen, in der Hoffnung das er mir sagt wo meine Schmerzen ihren Ursprung haben. Danke schonmal im voraus...

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Trotz Deiner ausführlichen Schilderung ist schwer zu sagen, was die Ursache Deiner Beschwerden sein könnte. Dazu müßte man noch wissen, ob Du Mann oder Frau bist, wie alt Du bist, und eine körperliche Untersuchung wäre auch nicht schlecht.

Bei Deiner Ärzte-Odyssee drängt sich mir allerdings der Gedanke auf, Du könntest FMS (Fibromyalgie) haben. Wurde in der Richtung schon einmal untersucht?

Lies mal hier, was davon auf Dich zutrifft:

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/fibromyalgie.html

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Ich bin eine Frau, 47 Jahre alt und hatte meinen Hausarzt schon auf Fibro angesprochen. Er hat mich angeschaut und deutlich genug gesagt das ich kein Fibro habe und es noch nichtmal in Betracht gezogen in diese Richtung zu untersuchen. Für ihn steht fest das alles von der Depression kommt. Aber als ich jung war hatte ihic keine Depression und die Schmerzen haben schon mit ca. 20 Jahren begonnen. Selbst davor kann ihc mich erinnern schon etliche Schmerzen durchlebt zu haben. Unter anderem hatte ich als Kind immer Schmerzen in den Schienbeinen und Berührungsschmerz am äusseren Oberschenkel und meine Knie fingen in meiner Lehre an, als ich in nassem Sand gekniet habe und immer feuchte Hosen am Knie (auf Arbeit)hatte. Bei der Einstellungsuntersuchung sagte die Betriebsärztin das ich mich eigentlich nicht für diesen Beruf eigne, gab aber trotzdem ihr okay.

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Ich war die letzten Wochen wegen Hüft/Knieschmerzen zuhause. Der Orthopäde sagte das der Muskel/sehnenansatz am Knochen den Schmerz verursacht. Meine Rehamedizineriin zog irgendeine Flüssigkeit aus meinem Knie und meine Physiothrapeutin sprach von einem Lipödem. Medikamente vertrage ich kaum noch, bis hin zu allergischen Reaktionen und ich vermeide Schmerzmittel, um nicht abhängig zu werden, soweit es möglich ist. Mein Hausarzt schiebt das ales auf meine Depression. Ich glaube aber das er alles zu einseitig betrachtet.

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Kommentar von gesfsupport3
10.05.2011, 17:57

Liebe/r Krokodiltraenen ,

bitte achte in Zukunft darauf Reaktionen zu einer Antwort auch in Form von nachträglichen Ergänzungen Deiner Frage über den Link "Antwort kommentieren" hinzuzufügen. So ist sichergestellt, dass der Zusammenhang im Nachhinein nicht verloren geht, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind.

Viele Grüße

Klaus vom gesundheitsfrage.net-Support

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liebes krokodil :)

alles in allem sieht es so aus als habe ich die selben beschwerden wie du und befinde mich auf einer ähnlichen odysee (ende nicht absehbar).

darum bin ich auch jetzt hier auf deine frage gestolpert - beim suchen nach antworten für mich.

fibromyalgie habe ich angeblich nicht. zwar neige ich zu depressiven stimmungen (was nach jahrzehntelanger körperlicher beeinträchtigung, die nun ehr schlimmer wird als sich zu bessern, kein wunder ist), habe aber laut auskunft keine klinische depression.

die besten hinweise erhielt ich durch ein buch welches mir mein rheumatologe buchstäblich "verschrieben" hat. es heißt "rheuma heilt man anders" und wurde von dr. klaus hoffmann, einem arzt geschrieben. es gibt viele aufschlussreiche erkenntnisse, auch wenn man kein rheuma hat (oder dies noch nicht weiß). kaufen und lesen lohnt sich auf jeden fall (kostet 20 euro).

vor einer woche hab ich noch einmal genau aufgeschrieben wie sich das bei mir abspielt wenn ich so etwas wie einen akuten schub (nach nur 10 minuten unkraut zupfen) bekomme. ich hoffe sehr dass das einen meiner ärzte auf eine gute idee bringt. sollte ich neue erkenntnisse haben könnte ich dir davon schreiben.

bis dahin wünsche ich dir gute besserung und schaue nochmal ob sich unter diesen antworten hier was hilfreiches für mich findet.

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Kommentar von fine63
17.05.2011, 14:26

apropos schildrüse: das hab ich auch schon seit jahren. seit ca 2 jahren reicht es bei mir nicht mehr dass ich nur jod einnehme. seitdem bekomme ich thyronajod. da ist ein schildrüsenhormon mit drin. das hat zumindest eine deutliche besserung für die allmorgendliche erdrückende müdigkleit gebracht. wird deine schildrüse regelmäßig neu untersucht?

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also wenn du schon in einer psychosomatischen reha warst, sollte dort die psychische komponente geklärt worden sein! welche diagnosen wurden denn diesbezüglich gestellt? depression? wie wurde die behandelt? wurdest du vernünftig medikamentös eingestellt und hälst dich daran oder machst du das komplett auf eigene faust? da solltest du schon dem behandelnden arzt vertrauen und mit ihm zusammenarbeiten. ich habe leider den eindruck, dass du viel auf eigene faust tust und damit eine erfolgreiche behandlung blockierst. warst du mal bei einem osteopathen? evtl. kann er die wirbelsäulenprobleme schonmal beheben. ich hab sehr gute erfahrungen damit gemacht, ein versuch wär es auf jeden fall wert! zu den gelenkschmerzen fällt mir noch rheuma ein. wurdest du dahin gehend schon untersucht? versuch mal ein bißchen ordnung in deine odyssee zu bringen und dir einen arzt zu suchen, der alles koordiniert. leider kommt es bei vielen ärzten nicht gut an, wenn du so viele stationen hinter dir hast (auch wenn du von den ärzten so rumgereicht wurdest!). wenn dann noch die psyche zur sprache kommt, dann bist du leider ganz schnell abgestempelt und die ärzte nehmen dich nicht mehr ernst. ich kenn das! wenn garnichts mehr hilft, würde ich mal ein gespräch mit deiner krankenkasse suchen. ihnen sollte auch daran gelegen sein, dass endlich der grund für dein leiden gefunden wird. schließlich müssen die die kosten tragen. evtl. können die dir einen rat geben.

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Kommentar von Krokodiltraenen
10.05.2011, 21:08

Depression hat mein Neurologe festgestellt und mir damals Johanniskraut gegebn und meinte das müsste reichen und ihc sollte an mir selbst arbeiten und "nur mal wollen". Mein Hausarzt schreibt nur krank und meint das genügt wenn ich mich ausruhe und wenn ich frage was ich noch tun kann kommt nur der Vorschlag mit der Rente. Auf Rheuma und Gischt hatte er auhc untersucht und nichts gefunden. Ich bekomme auch seid 3 Jahren im linken Fuß schwellungen die auf Wasser hinweisen und eine Untersuchung der Venen ergab auch nichts. Bei der Reha wurde mein Glukosespiegel untersucht und der ist nicht in ordnung und die legtem meinem Hausarzt nahe darauf zu achten. Er kontrollierte den Blutzucker, stellt nichts fest und das war es. Auchu mein geschwollener Fuß interessiert ihn scheinbar nicht weiter. ich habe untersuchungen der Schilddrüse hinter mir und dort sagten sie das ich eine vergrößerte Schilddrüse hätte, die aber noch im Rahmen des normalen liegt. Ein MRT vom Knie steht noch aus, da der Termin im Juni liegt. Es war auch mal die Rede von einer leichten (altersgerechten) Arthritis und die Bemerkung das ich das selbst in der Hand habe was daraus wird. Die Tabletten von meinem Hausarzt habe ich nach der Einnahme erbrochen. Mein Physioterapeutin sagte das ich "nicht gut aussehe" und verschob die Behandlung. Meine Krankenkasse agte mir das sie mir keinen Arzt empfehlen wird weil ich selbst wissen muss wo ich hingehen will und sie mir nichts vorschlagen dürfen.

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Ich hab es mir mal durchgelesen und muss zu allen Punkten ein "Ja" sagen. Stellt sich nur die Frage welcher Arzt mich darauf untersuchen kann und wer gut für mich ist.

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Kommentar von evistie
10.05.2011, 21:38

Bezüglich Fibromyalgie solltest Du einen Rheumatologen aufsuchen. Es ist übrigens nicht richtig, daß Fibromyalgie automatisch als "psychische Störung" behandelt wird. Zwar werden Antidepressiva (Amitriptylin) eingesetzt, jedoch unterdosiert. Aber das kann Dir alles der Rheumatologe erklären. Alles Gute!

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Dein Problem hat sicherlich einen psychischen Ursprung, wie 95% aller Krankheiten. Was Du schilderst ist typisch. Nichts des so trotz, besteht natürlich eine Erkrankung der Wirbelsäule..... Du kannst von Dir aus aber einiges tun, wenn Du meditierst und oder Yoga machst. Ich leide schon seit vielen Jahren unter (fast) denselben Beschwerden. Vor 6 Jahren sagten die Ärzte das ich höchstens noch 2 Jahre gehen könnte, wenn man sehr zuversichtitlich ist. Ich gehe immer noch, der Rollstuhl ist und bleibt wo er ist! Der Glaube versetzt Berge!

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schau mal unter fibromyalgie.

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