Habe immer noch keinen Psychologen gefunden...

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8 Antworten

Hallo schnetti, Deine Psychologin ist bestimmt nicht sauer auf Dich. Auch sie wird wissen, dass es schwer ist, einen Therapieplatz zu bekommen. Wenn es Dir im Moment gut geht, belasse es doch einfach mal dabei. Wir können unmöglich beurteilen, wie es Dir gehen würde, wenn man das Antidepressiva reduzieren oder gar absetzen würde. Es könnte dir durchaus helfen, wenn Du zusätzlich Unterstützung durch einen guten Psychotherapeuten/in bekommst, aber einen Therapieplatz kann man eben nicht erzwingen. Du könntest höchstens Deine Krankenkasse um Unterstützung bitten, ob sie Dir bei der Terminvergabe helfen können. Alles Gute. Gerda

Danke für deine Antwort! :)

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Hallo Schnetti,

gegenseitiges Vertrauen sollte von Anfang an eine gute Basis für eine erfolgreiche Therapie sein und deine Psychiaterin wird ganz sicher dafür Verständnis haben.Es ist nicht leicht einen Platz zu finden,die Wartezeiten sind einfach zu lang,nicht schön,aber leider die Realität.

Ob eine Verhaltenstherapie sinnvoll für dich wäre,kann ich dir leider nicht sagen aufgrund mangelnder Erfahrung.Es ist schwer dir einen Rat zu geben.Ich denke,das es besser wäre,wenn du morgen mit deiner Ärztin darüber sprechen würdest.Nur Mut!

Ich wünsche dir alles Gute und liebe Grüße

Vielen Dank für deine Antwort! :)

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Ohne therapeutische Begleitung würde ich dir auch nicht empfehlen, die Antidepressiva abzusetzen. Sicher ist auch deine Psychiaterin nicht damit einverstanden. Da du glücklicherweise nicht ganz alleine mit deinem Problem stehst, die Psychiaterin ist ja noch für dich da und sie wird ganz bestimmt auch nicht sauer sein, wenn du noch keinen Therapeuten gefunden hast, kannst du dir noch ein wenig Zeit lassen. Setz dich keinem Druck aus, das ist nicht gut für dich.

Hallo Schnetti,

ich empfehle dir mal eine Psychosomatische Reha zu machen und von dort aus dich um einen Termin bei einem Psychotherapeuten zu kümmern. Jemand der aus dem stationären Bereich kommt hat schneller einen Termin. Hat einfach nur was mit der Abrechnung/Vergütung zu tun. In einer Reha lernst du auch mit deinen Erkrankungen umzugehen und auch Entspannungstechniken. Dort hast du dann auch schon mal den Einblick was alles möglich ist an Therapie. Und wenn du dann genügend Erfahrungen hast im Umgang mit deiner Erkrankung, dann kann man auch mal die Dosis verringern und vielleicht sogar die Medikamente ausschleichen. Dazu musst du aber sehr stabil sein.

LG bobbys

Gute Idee, das mit der Reha! Kann ich nur wärmstens empfehlen!! LG

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So eine Reha ist sicherlich gut, nur kommt das für mich momentan nicht in Frage, da ich ja dann sicherlich eine Weile nicht arbeiten gehen kann, oder? Danke aber trotzdem! :)

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@Schnetti

Schnetti ......es geht um Deine Gesundheit!!!! Du solltest dabei nicht an Arbeit denken.LG

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Hallo Schnetti!

...wieder zur Psychiaterin und muss ihr dann nun leider wieder sagen, dass ich noch niemanden gefunden habe...meint ihr, sie ist dann sauer oder so?

Warum sollte sie auf Dich sauer sein?? Vielleicht kann SIE Dir ja dabei helfen, einen guten Psychologen zu finden. Wenn sie diese Therapie nicht selbst durchführen kann - was wohl der Idealfall für Dich wäre - dann sollte sie Dich bei dieser Suche unterstützen. Frag sie doch einfach mal danach!!! Bleib weiter bei ihr in Behandlung und kämpfe darum, nicht auf ewig von den Tabletten abhängig zu sein. Eine Verhaltenstherapie würde Dir sicher dabei helfen. Gib bitte nicht so schnell auf, denn dafür zu kämpfen lohnt sich - ganz bestimmt!!

Alles Gute wünscht walesca

Danke für deine Antwort! Ich werde auch weiterhin versuchen, jemanden zu finden. :)

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Hallo Schnetti,

wenn Du auf normalen Weg keinen Psychologen findest würde ich mich einmal an dei Krankenkasse wenden. Evtl. können die Dir einen Termin versorgen. Es ist in letzter Zeit sehr schwer einen Termin zu bekommen. Ich schätze die Psychologen müssen Termine frei halte für die die aus Afghanistan kommen. Es wird also nicht besser werden.

VG Stephan

Danke für den Tipp! :)

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Wenn Sie bei der AOK versichert sind googeln Sie doch mal nach dem "Facharztprogramm". Wer dort teilnimmt sichert Ihnen zu, dass Sie innerhalb recht kurzer Zeit (ca. 8 Wochen) einen Therapieplatz erhalten. Nachteil ist, dass Sie dann den Therapeuten nicht mehr wechseln dürfen. Vorteil ist, dass Sie schnell einen Therapieplatz haben. Rufen Sie doch mal bei Ihrer Krankenkasse an. Ihre Kasse hat Ihnen gegenüber Versorgungspflicht.

Sie schätzen es genau richtig ein, bitte keine Medikamente absetzen ohne begleitende Psychotherapie bzw. ohne dass Sie dadurch bereits recht stabil geworden sind.

Die Psychiaterin wird nicht böse sein.

Normalerweise arbeiten Psychiater mit Verhaltenstherapeuten zusammen, haben diese teilweise sogar mit in der Praxis. Es ist daher nicht normal, dass Du Dir selbst einen Verhaltenstherapeuten suchen sollst.

Frage Deine Psychiaterin, ob sie Dir eine Adresse von einem Verhaltenstherapeuten nennen kann.

Du mußt aber wissen, dass die Psychiater eher die Analyse pflegen als Psychotherapeuten und weniger was mit der Verhaltenstehrapie am Hut haben. Für die Depression und die Panikattacken ist eindeutig die Psychiaterin zuständig. Allerdings müßte man auch herausfinden, was hinter diesen Panickattacken steckt. Möglicherweise bist Du dafür wirklich beim Verhatlenstherapeuten besser aufgehoben.

Wenn Dir die Tabletten gut tun, warum willst Du sie dann absetzen?

Ich habe bei meinem Freund erlebt, was das alles mit sich brachte. Er setzte die Tabletten ab und dann begann die Katastrophe. Die Depressionen wurden immer schlimmer, bis ich ihn schlußendlich zum psychiatrischen Kriseninterventionsteam brachte, die sofort einen Platz in einer psychiatrischen Klinik zur Verfügung stellten.

Dort erfolgten die Erstmaßnahmen, da er kurz vorm Suizid stand. Da er aber ein störischer Kerl ist und alles besser weiß, war er natürlich unzufrieden damit, dass man ihn nun so in die Therapie-Kandarre zwang.

Er wurde auf eigenen Wunsch entlassen und ich brachte ihn zu einem neuen niedergelassenen Psychiater, bei dem er sich erstmals sehr gut aufgehoben fühlt. Er bekommt jetzt neue Tabletten mit weitaus weniger Nebenwirkungen, so dass es ihm besser geht.

Wenn Du also nächstes Mal zur Psychiaterin gehst brauchst Dir überhaupt nichts zu denken, wenn Du immer noch keinen Verhaltenstherapeuten gefunden hast. Es läge eigentlich an ihr, Dir einen zu nennen! Sie hat ja sehr wahrscheinlich sehr viel bessere Kontakte, so dass sich da durchaus Möglichkeiten ergeben könnten.

In welchem Bundesland lebst Du denn, dann werde ich mal "nachdenken"?

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