Habe ich wirklich klassischen Diabetes Typ 2 ?

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1 Antwort

Mit einem 2-Stundenwert von 11,2 mmol/l waren Sie im oralen Glucosetoleranztest im pathologischen Bereich, der für die Diagnose eines DM Typ II spricht. Hypoglykämien spät postprandial gibt es im Frühstadium eines Typ II. Ein Wert von 4,0 ist dagegen keine Hypoglykämie und erfordert auch nicht die Einnahme von Traubenzucker. Treten bei solchen Blutzuckerwerten typische Symptome einer Hypoglykämie auf, so ist das eher ein adrenerges postprandiales Syndrom. Die von Ihnen genannten Daten zur Körpergröße und -gewicht stützen die Diagnose eines DM Typ II.

Aus der Ananmnese zum Pankreas wird man nicht so richtig schlau. Eine akute Pankreatitis hat man nicht "vermutlich". Die läuft sehr schmerzhaft ab, zumindest dann, wenn aus ihr am Ende eine exokrine Dysfunktion entstehen soll. Eine exokrine Pankreasinsuffizienz tritt erst ein, wenn erhebliche Anteile des Organes zerstört wurden. Die Kombination Übergewicht und exokrine Pankreasinsuffizienz ist eher ungewöhnlich. Häufiger ist ein ungewollter Gewichtsverlust, Fettstühle, Maldigestion.

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Kommentar von grischa
20.03.2015, 10:00

Hallo GeraldF ! Eine interessante Antwort. Mich und auch manchen Ärzten,wunderte es schon,dass ich seit Jahren ,nachweisbar seit 1993,im "Frühstadium" des Diabetes Typ 2 bin. Ich habe auch keine diesbezüglichen Komplikationen,wie Augen oder Nieren. Aber eine Polyneuropathie unklarer Ursache. Das wird demnächst untersucht. Vom andrenergen postprandialen Syndrom hörte ich noch nie. Habe natürlich gegoogelt und finde einige Übereinstimmungen. Werde es bei meinem nächsten Arztbesuch ansprechen. Nun genauer zur Pankreasproblematik. Es wurde damals,etwa 1982. tatsächlich von einer vermutlichen Pankreatitis gesprochen. Schmerzen und Gewichtsabnahmen usw. waren vorhanden,Monatelang. Es wurde "psychisch" behandelt bis ich ausrastete. Dann kam eine Kontrastmitteluntersuchung in der Charite' Berlin und die Diagnose Pankreatitis mit Gewebezerstörung am Kopf- und Schwanzende. Bei der nächsten Untersuchung stellte man einen Stillstand fest. Die weitere spätere ergab einen erschreckenden raumfordernden Prozeß,der sich dann aber als harmlose Fettinfiltration herausstellte. So ist es auch geblieben und meine Pankreas sieht sonografisch u.a. unauffällig aus. Wenn nicht die schwankenden Enzymwerte (aktuell 75 µg/g bis 39 µg/g) wären. Der Gastroentologe meint,sie gibt langsam ihren Geist auf.Mein Gewicht schwankte während der Jahre zwischen 75 kg und 103 kg. In den letzten Jahren eher Pummelig. Da komme ich auch iirgendwie nicht weg. Wenn ich unterkalorisch esse,also etwa 1000 kcal.,dann kommt es zur Unterzuckerung wie zuvor beschrieben mit den Anzeichen schon ab 4,o etwa. Nun bin ich doch einigermaßen irritiert und werde diese Dinge bei meiner stationären Diagnostik vorbringen (ab Mitte April,Charite' Berlin) . Danke und netten Gruß von Grischa!

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