Habe ich Fibromyalgie????

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Es kann durchaus sein, daß Du nun auch noch an Fibromyalgie (FMS) erkrankt bist. Ein mit FMS vertrauter Arzt (das kann Dein Rheumatologe sein, das kann auch ein Orthopäde sein, oder ein Schmerztherapeut) kann die Diagnose stellen anhand bestimmter typischer Schmerzpunkte (von 18 sollten mindestens 11 bei Dir aktiv sein). Andere Diagnosemöglichkeiten gibt es leider nicht. Das ist mit ein Grund, warum FMS immer noch von einigen Ärzten als "Verlegenheitsdiagnose" angesehen und entsprechend mißachtet wird.

Das Dumme ist, selbst wenn Dir bestätigt wird, Du hast FMS, nutzt Dir das nicht viel - außer, daß Deine Beschwerden nun einen Namen haben. Denn bei FMS kann man im Grunde nur an den Symptomen herumdoktern und nicht die Ursache beseitigen.

Das häufigste Symptom bei FMS ist der Schmerz. Daher hätte auch ich Dir empfohlen, Dir einen Schmerztherapeuten zu suchen. Deine Schmerzen müssen schnellstmöglich auf einen erträglichen Level heruntergedimmt werden! Die sechs Monate waren schon zu lang, und ich möchte nicht wissen, wieviele Deiner sonstigen Beschwerden psychosomatisch sind allein dadurch, daß Du durch ständigen Schmerz zermürbt bist.

Bitte, zögere nicht länger und such Dir als erstes einen Schmerztherapeuten. Ehe der Dich (weitgehend!) schmerzfrei bekommen hat, dauert auch ein bißchen, denn nicht jeder spricht auf die verordneten Schmerzmedikamente gleich an. Ein bißchen Rumprobieren wird Dir vielleicht nicht erspart bleiben, aber es lohnt sich!

Und wenn Du Deine Schmerzen nicht mehr in diesem Maße ertragen mußt, dann schau mal, ob Deine anderen Probleme (Verdauung, Depression) bleiben. Es ist doch verständlich, daß man durch ständige starke Schmerzen reizbar und depressiv wird! So etwas kann sich keiner vorstellen, der nicht chronisch schmerzkrank ist.

Sollten Deine Beschwerden also trotzdem bleiben, mußt Du leider weitere Ursachenforschung betreiben. Aber bemühe Dich bitte zunächst einmal ausschließlich um Schmerzfreiheit!

Ich wünsche Dir gute und schnelle Besserung! Übrigens, auch mit FMS bist Du am besten beim Schmerztherapeuten aufgehoben. Also, nichts wie hin! :o)

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Vielen Danke für die ausführliche Antwort! Liebe Grüße

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Gelenkschmerzen aber keine Diagnose.

Ich habe seit 10 Monaten Gelenkschmerzen. Die Schmerzen wechseln dauernd den Ort und auch die in Intensivität. Manchmal sind sie so stark das ich weinend im Bett liege und mich nicht bewegen kann. Manchmal bin ich fast Beschwerde frei. Wenn ich mich zu wenig bewege werden die Schmerzen schlimmer und ich habe das Gefühl meine Gelenke versteifen. Viel Sport kann ich aber auch nicht machen, da es sich dadurch auch verschlimmert. Dazu kommt das ich immer müder bin aber starke Probleme beim einschlafen habe, selbst wenn ich vorher eine lange Zeit wach war. Dazu kommen noch depressive Stimmungen die ich jedoch auf die ständigen Schmerzen zurückführe.

Ich war schon merhmals bei einem Rheumatologen, dieser hat dann einen leicht erhöhten Rheumawert und stärker erhöhte Entzündungswerte festgestellt. Sagte aber es sei kein Rheuma. Es wurde auch eine Borreliose festgestellt auf die ich auch eine lange Zeit behandelt wurde, jedoch ohne jegliche Verbesserung.

Dann musste ich zum Orthopäden (welcher meiner Meinung nach nicht sehr kompetent war), dieser meinte es könnte ein Rheuma im Anfangsstadium sein aber für juvenilles Rheuma sei ich zu alt (16) und für das andere zu jung. Und er möchte aus der ganzen Geschichte auch kein Rheuma machen wo ja laut Rheumatologen keines ist.

Mein Hausarzt sagte nun ich soll den Orthopäden mal auf Fibromyalgie ansprechen, da die Symptome passen würden..

Habt ihr vielleicht noch eine Idee was es sein könnte? Ich bin nämlich mittlerweile wirklich verzweifelt..

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Kann man wirklich vom Geradeliegen im Bett Muskelkater bekommen, wenn man die Embryonalhaltung gewöhnt ist?

Ich habe schon früher mal überlegt, ob es wirklich so gescheit ist, sich so zusammenzukauern, auch wenn es gemütlich ist. So habe ich wenigstens Kissen zwischen jeweils Knie und Knöchel gelegt.

Nun habe ich gehört, man soll das wirklich aktiv tun, immer wieder daran denken beim Aufwachen, sich lang auf den Rücken zu legen. Anscheinend kannman davon Muskelkater bekommen. Seit zwei Nächten probiere ich das und kann mich schier nicht rühren. Die Oberschenkel und die Gesäßmuskeln schmerzen fürchterlich. Kann das wirklich Muskelkater sein - und was kann man dagegen tun? Hört dsa irgendwann einfach auf?

Allerdings habe ich seit einigen Tagen keinen Lebertran mehr genommen, so daß es nicht unnormal wäre, wenn die Schmerzen (r. A., Fibro) wiederkämen. Doch so richtig in den Muskeln?

Hat einer einen Tip für mich?

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