Habe Frage zu Physiotherapie und Rehamaßnahme. Wann muss ich den Antrag auf Reha bei der Kasse einreichen?

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Hallo Gerda,

ich bin mir nicht so ganz sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Du hast also einen Antrag auf Rehasport auf Kassenkosten bekommen? Ich kenne diese Art "Reha" nur so, dass dies im Anschluss nach einer richtige Reha, als sog. Irena nachgeschoben wird. Alles andere wird nur so ein kollektives "Rumgehopse" sein, das wird in Deinem schlimmen Fall nichts bringen.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Bund/de/Navigation/2_Rente_Reha/02_reha/05_fachinformationen/03_infos_fuer_reha_einrichtungen/nachsorge/irena_node.html

Falls Du noch nicht in Rente bist, stell einen Antrag auf Reha in einer richtigen Reha-Klinik, aber bitte nicht ambulant, sondern weit weg vom tgl. Trubel und Stress. In solch einer Rehaklinik gibt es auch Krankenschwestern, die helfen beim Ankleiden usw., so lange bis es alles wieder alleine geht. Dort bekommst Du tgl. mehrere Anwendungen und die Besserung ist meist schon nach kurzer Zeit spürbar. Ich hatte nach dem schneereichen Winter 09/10 die gleichen Schwierigkeiten wie Du, aber an beiden Armen. Kam vom vielen Schneeschippen. Ich stellte einen Reha-Antrag und war 6 Wo. später bereits für 3 Wochen in Bad Oeynhausen.

Die Physiotherapie solltest Du machen und den Antrag auf Reha (oder worauf nun auch immer) würde ich parallel anleiern. Das Problem für Dich ist, dass 2 x pro Woche bei einer solchen ärztl. Verordnung meist nicht ausreicht, zumal der verordnete Behandlungsumfang auch eher spärlich sein dürfte(wg. der Budgetierung). Bessere Prognose gibts bei einer Verordnung die "D1" genannt wird. D1 bezieht sich auf die Behandlungs-Dauer von 1 Stunde. Dabei bleibt es einem Physio überlasssen, welche Anwendung er für Dich am hilfebringensten ansieht. Das kann dann auch von mal zu mal Unterschiedliches sein (Wärme/Eis, Massage, aktive/passive Dehnungen, Elektrotherapie, Jontophorese, Manuelle Therapie, usw.,) auch in Abhängigkeit der Praxisausstattung. Aber auch dies nur 2 x pro Woche. Macht in 3 Wochen 6 Anwendungen.

In einer richtigen Reha bekommst Du bis zu 5 Anwendungen täglich, und das 6 x in der Woche (jedenfalls war es bei mir so) und das 3 Wochen lang.  Kannst Dir jetzt vorstellen, dass da was ganz Anderes in Deinem Schulter-/Armgelenk abgeht, im Vergleich zu der ärztl. Verordnung daheim.

Wenn Du einen Antrag auf Reha stellst, dann bitte auf eine stat. Reha, mäglichst weit weg von daheim. Denk nicht an Mutterpflichten, nicht an die Ehefraupflichten, nicht an Kochen-Putzen-Waschen, denk an keinerlei "Verpflichtungen" der treusorgenden Hausfrau, hier und jetzt geht es um Dich.

Auch der Kopf muss von solchen Dingen frei sein, dann helfen die Maßnahmen viel besser. Zumal Du bei einer ambulanten Reha dann jeden Tag sofort wieder daheim loslegst, sobald Du nach Hause gefahren wurdest. Also, nix wie weg in die Ferne, den  Kopf freikriegen, auch den Reiz des Klimawechsels nutzen! LG


Danke für Deine ausführliche Antwort. Muss ich mir jetzt einen Arzt suchen, der einen solchen Reha-Antrag befürwortet, also ausstellt? Oder stelle ich einfach einen Antrag bei der Dtsch. Rentenversicherung? Ich habe ja auch den Eindruck, dass diese zweimaligen Anwendungen in der Woche nichts bringen, ich finde, es wird zunehmend schlimmer.

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@gerdavh

Bei meiner Reha damals lief das etwas chaotisch ab: Ich hatte furchtbare Schmerzen in den Schulter-/Armgelenken, mein HA  verordnete Wärme und Massage. Brachte nix, da verschrieb er Kälte und KG, brachte auch nix. An dem Tag an dem er mir die 2. Verordnung gab fragte ich ihn, wie es denn wohl mit einer Reha aussehe. Ach, meinte er, dafür sei ich bisher viel zu wenig krank gewesen, der Rehaantrag würde bei mir niemals genehmigt werden, da müsse man den Kopf schon unterm Arm tragen. Ich erklärte ihm das ginge aber nicht, ich bekäme dafür keinen Arm weit genug abgespreizt.

Also ich hatte es damals dann einfach so gemacht, dass ich den Antrag auf eine Reha online stellte und die Notwendigkeit dafür auch gleich mit begründet hatte. Nach 5 Tagen kam ein Kuvert voll mit Papieren, ein paar Formulare davon waren für den Hausarzt, er solle mich dahingehend untersuchen, den Antrag befürworten (- oder auch nicht) und unterschreiben. Da hat er dann den Antrag unterschrieben, aber mir nochmals die Ablehnung der DRV prohezeit. Tja, ratzfatz 5 Wo. später war ich in der Maternus-Kurklinik.

Also gehe ich jetzt mal davon aus, dass es auch für Deinen Hausarzt kein Problem sein sollte, einen Kurantrag zu unterstützen, kostet ihn ja nix, im Gegenteil, ein paar der Formulare sind für die Kostenübernahme seiner Untersuchung gedacht. Deine Arztsuche dürfte also recht kurz ausfallen, vermute ich jetzt mal. Alles Gute, Winherby

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Hallo Gerda,

Winherby hat in allem völlig Recht! Ich bin selbst Physiotherapeutin und kann das alles nur bestätigen.

Diese Rehamaßnahmen (50 Mal) hat dir dein Orthopäde nur verschrieben, damit er dir kein weiteres Krankengymnastik-Rezept ausstellen muss - denn Rehagymnastik geht nicht über sein Budget.

Aber diese (allgemeine) Rehagymnastik ist Gruppengymnastik mit Leuten, die ganz andere Diagnosen als du haben. Für dich im Moment total unmöglich.

Das Argument deines Hausarztes, er brauche einen Befund des Physiotherapeuten, um weiter KG zu verschreiben, ist Quatsch. Er meint wohl, er könne es bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung verwenden.......

Ob der Physio das macht? Er bekommt nämlich keinen Cent dafür.

Mach es so, wie Winherby dir es rät: beantrage eine REHA, wo du jeden Tag (Einzel-)Therapie bekommst - außerhalb deines persönlichen Umfeldes.

Ich verstehe nicht, wieso das nicht Operiert wird. Hier besteht ein deutliches Risiko zu luxationen. Hast du welche gehabt? Wenn nicht .....ok...dann kann man noch warten ist klar. Spätestens bei der zweiten Luxation würde ich das aber machen lassen und dann auch gleich das Impingementsydrom mit behandeln lassen! Ganz wichtig: du musst mit 18 Monaten Krankengeld auskommen, das heißt die Zeit wird knapp, wenn du erst Physio versuchst über Monate und dann dich doch für eine Operation entscheidest. Ansonsten, wenn die Reha zu früh bewillig wird, kannst du mit den Leuten reden. Bei mir war jetzt genau das gleiche. Reha Bewilligung drei Monate nach OP, was viel zu früh war. Kein Problem aber, dass zu verschieben. Dein Rentenversichere will ja nicht umsonst Maßnahmen zahlen

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