Habe diese Woche ein CT von der Lunge gemacht bekommen, alles ok, aber ich mache mir Sorgen wegen der Strahlen jetzt, ist ein CT wirklich sehr gefährlich?

3 Antworten

Jede Röntgenuntersuchung ist mit einem gewissen – wenn auch geringen – Strahlenrisiko verbunden.

Die Röntgendiagnostik wird vom Arzt eingesetzt, wenn mit anderen Verfahren wie Labor-, Ultraschall- oder endoskopischen Untersuchungen keine eindeutige Diagnose zu erhalten ist. Mit der Röntgendiagnostik wird oft erst die Diagnose ermöglicht oder erhärtet beziehungsweise der Befund präzisiert.

Jede Röntgenuntersuchung muss gewissenhaft gerechtfertigt werden. Man spricht von einer rechtfertigenden Indikation, wenn von einer fachkundigen Ärztin / einem fachkundigen Arzt eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt wurde. Ist zudem gewährleistet, dass die Dosis  durch qualitätssichernde Maßnahmen minimiert wurde, so überwiegt für den einzelnen Patienten der Nutzen der Röntgenuntersuchung das damit einhergehende Strahlenrisiko.

Nach §28 Abs. 2 Satz 2 Röntgenverordnung  sind ärztliche Praxen oder Institutionen, in denen Röntgenuntersuchungen durchgeführt werden, verpflichtet, Röntgenpässe bereit zu halten und den Patientinnen und Patienten anzubieten. Damit sollen unnötige Wiederholungsuntersuchungen vermieden und Vergleichsmöglichkeiten mit vorherigen Aufnahmen geschaffen werden.

Dies und mehr hier: http://www.bfs.de/DE/themen/ion/anwendung-medizin/diagnostik/roentgen/nutzen-risiko.html

Es besteht für Dich also keinerlei Grund, sich wegen etwaiger Schädigungen zu sorgen oder Ängste zu entwickeln!

Wenn ein CT gefährlich wäre, wurde es nicht gemacht. Denn die Ärzte bringen doch die Patienten nicht in Gefahr.

Vergiss es!

Was meinst du ???

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@Jenga500

Das hier:

"ist ein CT wirklich sehr gefährlich"

Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

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