Helicobacter Pylori Ansteckung vermeiden?

2 Antworten

Recurrence of H. pylori infection seems to be relatively infrequent, even if the patient's spouse is H. pylori-positive. The molecular study demonstrated that the strains in reinfected patients and their partners are different, suggesting that the patient's partner does not act as a reservoir for H. pylori reinfection.

aus: Gisbert JP, Arata IG, Boixeda D et al. Role of partner's infection in reinfection after Helicobacter pylori eradication. Eur J Gastroenterol Hepatol 2002; 14: 865–871

Das ist untersucht. Die jährliche Rate einer Neuinfektion ist ohnehin schon sehr gering (2% pro Jahr). Das Risiko einer Reinfektion nach einer erfolgreichen Therapie ist sehr gering, auch wenn sich HP im Speichel des Partners nachweisen lässt. Wenn es zu einer Reinfektion kommt, dann war es typischerweise nicht der Bakterienstamm des Partners (s.Artikel o.). Der Übertragungsweg ist immer noch nicht geklärt. Küssen scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen. Höchste Konzentrationen finden sich im Erbrochenen von HP-positiven Patienten.

Sie brauchen sich weder testen, noch eine Eradikation durchführen zu lassen. Eine Magenspiegelung ohne Beschwerden, allein um den HP-Status zu klären, halte ich nicht für eine rechtfertigende Indikation für diese Untersuchung. Atemtests bieten verschiedene Labore mit Versandoption an. Müssen Sie mal googeln, wenn Sie unbedingt Ihren Status wissen wollen.

Sie infizieren Ihren Partner nicht. Bitte unbedingt weiter Küssen!

Also werde ich ihn wahrscheinlich nicht erneut anstecken, selbst wenn er ein sehr schwaches Immunsystem durch die Immunsuppressive Medikamente hat?

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ich würde zusammen mit deinem freund zum hausarzt gehen ( deinen oder seinen ) und dasmit dem arzt bereden,eventuell bekommst du auch gleichzeitig wie dein freund ein antibiotikum?!

Er hat es ja schon behandelt mit dem Antibiotikum, und außerdem wohnt er leider nicht bei mir in der Nähe. Sonst wären wir schon längst zusammen zum Arzt gegangen :D

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Angst wieder Helicobacter zu bekommen!

Hallo. Ich hatte 2011 Helicobacter. Als der Arzt Blutproben im Labor weggeschickt hat, wurde bei mir Helicobacter festgestellt. Ca. 1 Monat habe ich dann Antibiotikum bekommen dass allerdings nicht mehr geholfen hat. Dann lag ich Dezember.2011 Im Krankenhaus, weil eine Magenspiegelung gemacht wurde. Dort stand dann, dass ich Gastritis und einen Therapieresistenten Helicobacter habe. Dann bekam ich im Januar.2012 Symbioflor, Symbioflor 1 und Symbioflor 2. Als ich dann Symbioflor und Symbioflor 1 zuende genommen hatte ging es mir wieder gut und habe mit Symbioflor nie angefangen. Bis dahin keine beschwerden mehr. Aber jetzt seit 2.Monaten bekomme ich Regelmäßig Blähungen mit Durchfall, Sodbrennen und Oberbauchschmerzen. Was meint ihr? Kann es sein dass der Helicobacter nicht richtig bekämpft wurde sondern nur 'stillgelegt' wurde und jetzt wieder anfängt?

Nina, 14 Jahre

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Gastritis/Magenschleimhautentzündung, Helicobacter, Sodbrennen usw..?

Hallo zusammen...Vorsicht sehr lang...

Ich fange einfach mal an. Ich W. 37 Jahre alt (Diabetes Typ2/Diagnose April 2015). Im Juli 2017 fing alles an.. Habe Zahnschmerzen bekommen und musste mir einen Backenzahn ziehen lassen. Wollte dann eine Woche später in den Url fahren und habe auf der Reise ziemliche starke Bauch beschwerden bekommen, sodass ich auf der hälfte der Strecke ein Krankenhaus anfahren musste. Dort fanden die Ärzte 2 x 10cm große Zysten an den Eierstöcken (war ein Jahr vorher noch beim Gyn.) Ok. also wieder nach Hause und OP zwecks Bauchspiegelung (Zysten Gutartig). Danach wieder Zahnprobleme und wieder eine Zahn Op mit Vollnarkose. Vorher durch die Zysten OP viel Ibuprofen allerdings mit Pantropazol 2x 20 . Vor der 2. Zahn OP ein Antibiotikum (8 Tage) und Ibu weiterhin mit Pantro (Da lagen meine Nerven schon blank). Nachdem ich endlich "Ruhe" hatte hatte ich immer wieder Oberbauch beschwerden und Übelkeit. Also zum Doc. Darauf erhöte er das Pantro auf 2x 40. Was nichts brachte. Also nach ca. 10 Tagen abends mit starken Bauchbeschwerden ins Krankenhaus und dort wurde ich auf den Kopf gestellt. Magenspiegelung, Endosonographi, MRT Bauch und Neue Medicamente 2x 40 NEXIUM. Die Beschwerden wurden leicht besser aber auch nicht erfreulich. Befund: eine Magenschleimhautentzüdung ("chronisch reaktive antrumgastritis" mit Helicobacter positiv). Wieder nach Hause und zum Hausdoc. Dieser gab mir Antibiotika (Clarithromycin, Metronidazol und Esomeprazol 2x20). Während der Einnahme bekam ich am zweiten/dritten Tag ziemlich starkes Magenbrennen was meinen Hausdoc nicht interessierte. OK also Therapie weiter gemacht und 7 Tage durchgehalten. Ich habe letzte Woche Mo. 02.10.17 die letze Tablette genommen. Bin dann zwei Tage später zum Hausdoc gegangen und habe ihm gesagt das ich immernoch ziemlich starkes Magenbrennen habe. Er sagte er wüsste auch nicht weiter und schiebt es auf meine Spyche. Diese ist schon sehr angegriffen. Ich habe jetzt schon 14 Kilo in dieser ganzen Zeit abgenommen und weiß nicht mehr weiter. Ich ernähre mich vom Haferschleim, Zwieback, Gemüse/Kartoffel/Nudel und mal Brot mit leicht Butter und Tee (Fenschel-Anis-Kümmel). Habe immernoch beschwerden. War auch noch mal im Krankenhaus und auch der Oberarzt sagt die Psyche. Ich habe nur Bendenken. 1. Ist die Medikation falsch sollte man nicht eigentlich weiter Pantropazol nehmen.? (Ich mache es auf eigene Faust und nehme 2x 20) Trotzdem habe ich immer mal Magenbrennen und Brennen hinterm Brustbein. 2. Ist die Magenschleimhautentzünung noch nicht abgeklungen, dann muss ich doch Medis nehmen. 3. Ja die Psyche ist im Eimer, ich bin seit Do. 12.10. in eine Klinik für Psychosomatik. Weiß nicht mehr weiter. 4. Habe ich eventuell eine Rebound effekt vom Pantro. Also von 2x40 über 10 Tage und dann wieder auf 2x20? Oder kommen diese Beschwerden von der Gastritis? Macht eine Gastritis Sodbrennen?. Meine Beschwerden werden einfach nicht besser. Mein Magen war immer in Ordnung!!!!!

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Wenn man mit Helicobacter besiedelt ist hat man ja ein erhöhtes Risiko für Magenkrebs. Ist das nur so, solange man besiedelt ist, und wenn man dann die Therapie gemacht hat und bis dahin keinen Krebs bekommen hat ist man sozusagen wieder auf der Sicheren Seite oder ist es wie beim Rauchen, dass danach auch noch immer das Risiko erhöht ist und nur ganz langsam abnimmt?

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