gynäkomastie op erste schritte

2 Antworten

Hallo, wie Emelina schon schreibt, muss vom Arzt ein entsprechender Bericht bzw. eine Art Kostenvoranschlag erstellt werden. Den schickst Du an Deine Privatversicherung mit der Bitte um Auskunft bezüglich Ihrer Leistungen. Wenn diese Erkrankung bei Dir sehr ausgeprägt ist und der Arzt den Bericht geschickt formuliert, sehe ich da eigentlich wegen der Kostenübernahme keine Probleme. In dem Kostenvoranschlag müssen aber alle damit verbundenen Kosten genau aufgeführt sein, sonst bekommst Du sofort Post von Deiner Kasse, dass sie nur auf Grundlage genauer Berechnung Dir die Kostenübernahme zusagen können - kenne ich aus eigener Erfahrung. Dann zieht sich die Sache nur unnötig in die Länge. Alles Gute Gerda

Ich habe eben mal nachgeschaut: Sollten die Kosten nicht von der Kasse übernommen werden, kann Dich die OP in Deutschland zwischen 2.000 und 3.000,-- kosten. Es gibt unter "Gynäkomastie op kosten" auch Angebote, wo man in Tchechien bereits ab 1.200,-- Euro diese Brustkorrektur vornimmt. Wobei ich da mich erstmal genau erkundigen würde, wie das dann mit Kontrollen aussieht, d.h., inwiefern die mit deutschen Krankenhäusern zusammen arbeiten. Grüße Gerda

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"Zahlt eine solche Operation die Krankenkasse? Das ist wohl eine der ersten Fragen, die gestellt wird, wenn eine OP in Betracht kommt. Die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung oder durch die private Krankenkasse ist abhängig von der Art der Gynäkomastie.

Die Kosten werden gewöhnlich übernommen, wenn es sich um eine echte Gynäkomastie handelt, das bedeutet, sie muss hormonell bedingt sein und es muss durch einen Ultraschall oder durch eine Mammographie nachgewiesen werden, dass die Brustdrüse vergrößert ist. Besteht die Männerbrust jedoch aus vermehrtem Fettgewebe, wird die OP nicht von den Kassen übernommen. Diese Lipomastie ist oftmals von den Patienten selbst verschuldet wie zum Beispiel durch Übergewicht, vermehrten Alkoholgenuss und weitere ungesunde Lebensgewohnheiten.

Schritte zur Kostenerstattung:

Der Hausarzt muss einen ausführlichen Bericht über die stattgefundenen Untersuchungen erarbeiten und unter anderem auch eine Analyse zur Blutuntersuchung durchführen. Mit diesem Attest wird anschließend der Antrag auf eine Kostenübernahme an die Krankenkasse gestellt und sie wird wahrscheinlich bezahlen, wenn die Krankheit hormonell bedingt ist, alles andere zählt zu Schönheitsoperationen und muss vom Patienten selbst getragen werden."

http://www.maennerbrust.net/gynaekomastie-krankenkasse/

Brustknoten so genau untersuchen oder besser in Ruhe lassen?

Halo an alle Leidengenossen/Erfahrene,

Ich habe eine Frage und freue mich auf Erfahrungen und Einschätzungen. Und zwar folgendes Problem im Familienlkreis:

Es wurde in einer Brust 2 Knoten entdeckt, von der Patientin selbst, weil sie sehr groß sind. Diese wurden mit Stanzbiopsie gestetet: alles gutartig. Soweit so gut – dachten wir.

Aufgrund der Größe sollen die Knoten (Papilome) auf jeden Fall raus gemacht werden. Soweit auch ok. Jetzt wurde sicherheitshalber wegen einer genetischen Vorbelastung noch ein MRT gemacht, weil wohl das ganze Gewebe im Ultraschall komisch aussah. MRT hat nochmal gezeigt, dass das Gewebe drum herum in der ganzen Brust nicht normal und gesund aussieht. Ich habe recherchiert, das kann ja auch an einer Mastophabie etc. liegen.. und muss nicht krankhaft sein.

Da es nun nicht eindeutig ist, ob das Gewebe drum herum (hier sind wohl auch noch kleine Knötchen drin) gesund ist, wurde nun auf Mammographie gedrängt. Erst wollten wir das nicht wegen der Strahlen aber anscheinend war es notwendig vor der OP. Heute kam raus, es ist kein Kalk vorhanden, genau ausgewertet werden muss das Bild aber noch.

Und nun die nächste Sache: Im Brustzentrum wollen sie nun unabhängig vom Mammo Bild nochmal eine Entnahme, dieses Mal vom Gewebe, machen. Wir sind da echt skeptisch. Vor allem weil bei der Patientin nach der ersten Stanze von den Papillome, diese jetzt viel schlimmer sind. Auf einmal schmerzt es und tritt Flüssigkeit aus -- > das war davor noch nie der Fall, sonst hätte man ja gleich ahnen können, welche Knoten es sind. Und nun haben wir eben die Angst, dass wenn man über all „rum stochert“ das ganze erst in Gang gebracht und aktiviert wird. Dazu gibt es ja wohl leider auch einige Studien die sowas belegen.

Kennt ihr sowas? Ist es wirklich so notwendig alles bis auf das Letzte zu untersuchen? Kann man nicht einfach die großen raus nehmen und den Rest mal in Ruhe lassen?

Denkt ihr, man sollte/muss den Ärzten in einem bekannten Brustzentrum wirklich „misstrauen“ und nicht alles machen was sie sagen? Ist es wirkllich so, dass die Ärze heutzutage gerne rum suchen und operieren aus Kosten/Erfolgsgründen?

Was meint ihr? Es heißt eben immer, man ist unsicher womit man es im Gesamten zu tun hat und daher die vielen Untersuchungen. Jetzt hat sie bald alles hinter sich was es in dem Bereich überhaupt nur an Methoden gibt und die Strahlen sind ja auch nicht ohne… ob das wirklich sinnvoll ist/war?

Freue mich auf Infos. Besten Dank

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