Grippeschutzimpfung - mit und ohne Einverständniserkläruung - Unterschied?

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Vor jeder Impfung ist der impfende Arzt verpflichtet, den Impfling über den Zweck der Impfung, die normalen Impfreaktionen und möglichen Nebenwirkungen aufzuklären. Die Aufklärung erfolgt in aller Regel mündlich, muss aber vom Arzt in der Patientenakte dokumentiert werden. Eine schriftliche Einverständniserklärung des Impflings ist nicht erforderlich, sichert den impfenden Arzt aber besonders ab. Die rechtlich verbindliche Einverständnis des Impflings erfolgt i.d.R. durch Duldung der Impfung.

Die Impfung selbst muss mit Namen des Impflings, Datum, Impfstoffnamen und Chargennummer dreifach dokumentiert werden:

  1. in der Patientenakte

  2. in der Impfkladde der Praxis bzw. des Arztes ("Impfordner")

  3. im Impfpass des Impflings; wenn kein Impfpass vorhanden ist, muss ein neuer Impfpass oder eine Einlegekarte ausgestellt werden

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