Grauer Star - Verlauf und Symptome?

4 Antworten

Wie hier schon gesagt, kann man nichts tun, um den Grauen Star zu heilen oder zu verlangsamen. Aber so lange Deine Frau mit dem "Schleier" gut zurecht kommt, braucht sie überhaupt nichts zu tun. Wahrscheinlich würde zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Krankenkasse die Kosten für die OP übernehmen. Ich hatte jahrelang zunehmenden Grauen Star auf beiden Augen. Aber erst, als ich nur noch 60 % Sehfähigkeit insgesamt hatte, bezahlte die GKV die OP.

Diese Trübung ist harmlos (d. h. es kann nichts am Auge dabei kaputt gehen, wie beim Grünen Star), aber lästig. Wenn Deine Frau z. B. nicht Auto fahren muß (die Blendung besonders bei Dunkelheit kann gefährlich werden), braucht sie sehr lange noch "nichts" zu tun. Wobei ich davon ausgehe, daß sie weiterhin regelmäßig zur Kontrolle der Augen zum Arzt geht.

Man merkt erst nach der Operation, wie stark man eigentlich im Sehen beeinträchtigt war. Ich bin dagegen, so lange zu warten, bis man wirklich halb blind ist, wenn es doch möglich ist, mit einer kleinen Operation wieder tadellos zu sehen.

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@valentine41

Zum einen habe ich nicht empfohlen, zu warten, bis man "halb blind" ist. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, daß die GKV im Frühstadium noch keine OP zahlt.

Zum anderen solltest Du die OP nicht bagatellisieren. Der Eingriff selbst ist keine große Sache, das ist richtig. Aber je nachdem, ob Du eine oder zwei neue Linsen bekommst, kannst Du nicht sofort wieder "tadellos" sehen. Also, wecke bitte keine falschen Hoffnungen.

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Der Graue Star ist eine Trübung der Augenlinse, die zu einem langsamen, schmerzlosen Sehverlust führt. Dies wird zunächst als ein "Verschwommensehen" oder halt als "Schleier" wahrgenommen. Außerdem kommt es zu einer zunehmenden Blendeempfindlichkeit.Eine gesicherte medikamentöse Therapie zur Rückbildung des Grauen Stars gibt es nicht. Um die Sehkraft zu verbessern, ist eine Operation nötig.Die Aussicht auf Herstellung der vollen Sehschärfe durch eine Operation des Grauen Stars ist sehr gut, sofern der Betroffene nicht unter weiteren Augenerkrankungen leidet.

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