Glioblastom - hat Chemo überhaupt noch Sinn?

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Seit es Temozolamid gibt ("Temodal"), das ist die derzeit beste zugelassene Chemotherapie gegen das Glioblastom, seitdem hat sich die durchschnittliche Überlebensdauer nach dieser Diagnose bei Anwendung von Temodal in etwa verdoppelt.

Ob und wann das eine gute und geeignete Behandlung ist, muß natürlich zwischen Patient und Arzt (und evtl. Angehörigen) besprochen werden. Jedoch ist gerade Temodal vergleichsweise gut verträglich und noch dazu als Tabletten bzw. Kapseln verfügbar, so daß diese Chemotherapie oft zu hause erfolgen kann.

Die meisten Patienten, die mir -mit Temodal- begegnet sind, hatten nur wenig, teils auch gar keine Beschwerden durch diese Chemo.

Fazit: Mit einer geeigneten Chemo kann häufig noch einiges an lebenswerter Zeit gewonnen werden.

Mehr Infos kannst du auf der folgenden Webseite erhalten:

www.hirntumor.de

Die Entscheidung kann und sollte nur dein Bekannter selber treffen ob oder ob nicht er die Chemo machen möchte .Als Betroffener ist es nicht immer leicht den richtigen Weg zugehen, aber egal für welchen Weg er sich entscheidet, es ist sein Wille.

Die mittlere Überlebenszeit liegt in der Größenordnung von Monaten, manche Erkrankte überleben länger, nur wenige jedoch mehrere Jahre.

Ich wünsche deinem Bekannten viel Kraft auf seinen gewählten Weg.

LG Bobbys

Hallo! Man sollte niemals die Hoffnung aufgeben, auch wenn eine Krankheit als unheilbar gilt, sollte man sich nicht damit abfinden, sondern sich selbst ( in dem Fall die Angehörigen) in viele Richtungen informieren und recherchieren. Niemals dem erstbesten Arzt Glauben schenken, sondern Gute Mediziner suchen, die Spezialisten auf dem Gebiet sind und ganzheitlich therapieren.

Wie hatten selbst einen Krebsfall (fortgeschrittenes Stadium) im engsten Familienkreis und haben die Erfahrung gemacht, dass alternative Heilmethoden äusserst wichtig sind. Chemotherapien stehe ich ebenfalls sehr negativ gegenüber, da sie kontroverserweise als Nebenwirkung Krebs verursacht, daher treten nach der Behandlung auch häufig Rezidive auf.

Die Chemo ist häufig der letzte Strohhalm der Ärzte,nachdem sie greifen, wenn es in der Schulmedizin keine Möglichkeiten mehr gibt. Sie rauben dem Patienten die letze Kraft und schädigen sämtliche Zellen.

Ich empfehle deinem Bekannten, sich eine gute Spezialklinik für ganzheitliche Krebstherapien zu suchen, dann hat er Chancen, die Krankheit zu besiegen. Ein wichtiger Punkt ist eine grundlegende Ernährungsumstellung( Rohkost).

Alles Gute für deinen Bekannten, stehe ihm bei und gib ihm Hoffnung, das gibt ihm Kraft!

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Jetzt hatte mich meine PKV angeschrieben, dass sie die Kosten dafür nicht länger übernehmen wollen. Sie baten um eine Stellungnahme meines Arztes. Dieser hat daraufhin einen Bericht geschrieben und darin ausgeführt, dass regelmäßige Behandlungen auch weiterhin unbedingt notwendig wären. Seine Diagnose lautet "Chronifiziertes myofasciales Schmerzsyndrom mit rezidivierenden Blockaden und Kettenblockaden insbesondere im BWS Bereich". Dieses Schreiben habe ich meiner PKV geschickt, daraufhin haben diese ein Gutachten (nach Aktenlage) angefordert.

Jetzt habe ich die Entscheidung der PKV mit dem Gutachten erhalten, mit der Entscheidung, dass laut GA keine krankengymnastische Behandlung nicht mehr notwendig sei und nicht mehr bezahlt werde. Zitat: "Die KG kann in Eigenregie und in häuslicher Umgebung durchgeführt werden. Eine Behandlung durch den Physiotherapeuten ist nicht weiter notwendig. [...] Um die Übungen der Krankengymnastik zu kontrollieren beteiligen wir uns halbjährlich an maximal sechs Anwendungen."

Ein Abschnitt im Gutachten lautet z.B.: "In der Zwischenzeit hat die Versicherte so viele krankengymnastische Verordnungen (...) erhalten, dass sie in der Lage sein muss, die Übungen auch selbständig in häuslicher Umgebung täglich durchzuführen. Außerdem ist die tägliche Übung wesentlich effektiver als eine ein- oder zweimalige Krankengymnastik pro Woche. " Dies würde auch so in den nationalen Leitlinien empfohlen.

Aber ich mache ja beides: Behandlungen bei der Physio und zusätzlich meine Übungen zuhause!

Hätte ich überhaupt eine Chance, gegen diese Entscheidung Widerspruch einzulegen?

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