Gibt es Zahn-/ Zahnfleischerkrankungen/ etc. die nicht durch Röntgen und die üblichen Untersuchungen entdeckt werden können?

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6 Antworten

an dem 6er im OK wurde in der Zeit einmal eine Füllung gemacht. Trotz Betäubung blieben die Schmerzen.

DAS könnte m.E. die Ursache sein. Aber wie gesagt: Könnte!

Möglich wäre, daß die Füllung an dem 6er so tief war/ist daß sie fast bis an den Nerv reichte. Dieser nun gereizt ist und sich dauernd oder auch ab und zu bemerkbar macht.
Feststellen kann man dies nur, wenn die Füllung wieder entfernt wird. Dann ist allerdings meist eine Wurzelkanalbehandlung fällig.

Eine Zahnfleischentzündung liegt mit Sicherheit nicht vor! Diese wäre für den ZA nicht zu übersehen. Außerdem macht sie andere Schmerzen, als von Dir beschrieben.

Was den wurzelbehandelten 5er angeht: Lasse Dir vom ZA das Röntgenbild zeigen und erklären. Sollte die vorhandene Wurzelfüllung nicht bis ganz an die Wurzelspitze reichen, reicht es alleine nicht aus eine Wurzelspitzenresektion (WSR) durchzuführen, sondern die Wurzelfüllung müßte auch revidiert werden. Alles andere ist Flickschusterei.

Wenn das meine Zähne wären, würde ich mir als erstes die Füllung an dem besagten 6er entfernen lassen.

Wenn Du sehr unsicher bist, hole Dir eine Zweitmeinung eines anderen Zahnarztes ein.

Vielen Dank für die Antwort =) ...

Die Sache mit der zweiten Meinungen ist so eine Sache. Bezüglich dieses Problems war ich bei verschiedenen Ärzten sowie auch Zahnärzten und das lief meistens so ab: Röntgenbild unaufällig, Tests unaufällig, man kann für mich nichts tun und Dinge auf verdacht will auch keiner machen.

Das mit der tiefen Füllung stimmt allerdings, jedoch wurde dies immer dadurch ausgeschlossen, dass der Zahn noch vital ist. Ich wollte schon ein paar mal zum Doc und mir den einfach ziehen lassen, bzw. erst öffnen lassen und falls das nichts bringt... Aber ohne das mir gesagt wird, das könnte helfen, bzw. genau anzeichen da sind... Es hieß eigentlich immer, bis auf die tiefe Füllung ist der einwandfrei.

Bei dem WB 5er sieht es so aus, das dieser bereits revidiert wurde, dies mit Laser etc... Und wie gesagt, ich diesen als eigentlich schmerzfrei empfinde.

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@Dorfkind92

Sehr gerne :-)

Falls der 5er auf der Rö-Aufnahme auffällig ist, dann sollte auf alle Fälle eine WSR durchgeführt werden. Sonst bekommst Du über kurz oder lang Probleme mit dem Zahn und er muß dann evtl. entfernt werden. Allerdings muß Dir klar sein, Wurzelfüllungen und Wurzelspitzenresektionen sind immer nur ein Versuch, die Zähne zu erhalten. Eine Garantie, daß dies gelingt gibt es nicht.

Und was die tiefe Füllung angeht - wenn diese so nah am Nerv liegt, werden die Beschwerden sicherlich nie nachlassen. Möglich wäre auch, daß der Zahn eines Tages solche Probleme macht, daß Du an einer Wurzelfüllung nicht vorbei kommst. Allerdings wird dann auch wieder der Nerv entzündet sein und schlimmstenfalls die Wurzel des Zahnes auch. Das passiert, wenn der Nerv "unbemerkt" unter der Füllung "abstirbt".

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Unbedingt einen Neurologen aufsuchen!!! Es gibt viele solche Fälle. Dann werden bspw alle Zähne Wurzelkanalbehandelt und es kommt nicht zur Besserung und dann wird auf Wunsch des Patienten einer nach dem anderen entfernt und die Schmerzen sind noch da. Also auf keinen Fall machen lassen!! Gibt leider genug Zahnärzte die das dann durchziehen. Schmerztherapie ist noch ein Ansatz.

Vielen dank für die Antwort :) ...

Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es denn bei einem Schmerztherapeuten? Ist der nicht für Medikamentengaben zuständig?

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Gibt es denn da eine bestimmte Fachrichtung innerhalb der Neurologie? Oder eine Fachklinik oder ähnliches für sowas?

Dies mit dem Neurologen steht zwar bereits auf dem Programm, jedoch habe ich große Angst an einen zu geraten der auf Grund der Seltenheit der Fälle keine Ahnung hat, oder genauso auf die schnelle arbeitet und mir die erstbeste Idee als Diagnose stellt. (Geht ja nur um meine komplette Zukunft und Mittel die ich dann einnehmen muss, etc.)

Insgesamt hab ich da wohl auchl ein gedankliches Problem bei:

Bei den Erkrankungen handelt es sich wohl um den atypischen Gesichtsschmerz, um atypische Odontalgie, Neuropathie des Trigeminus, o.ä. ...

Alle diese Erkrankungen haben laut meinen Informationen eins gemeinsam:

Es sind reine Ausschlussdiagnosen, heisst: es gibt bis auf die Schmerzen, nichts was eindeutig auf die Existenz solch einer Erkrankung hinweist und erst recht keine Sicherheit, dass etwas anderes übersehen wurde...

Als Therapie gibt es ausschließlich "spezielle Schmerzmittel" (Antidepressiva, Antiepileptika) und irgendwelche Hokuspokus Atemübungen o. ä.... Und dies verspricht nichtmal unbedingt eine Linderung.

Ist dies so richtig oder übersehe ich da etwas?

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Aus Folge dessen, würde ich selbst wenn man mir solch eine Diagnose gibt, es nicht wirklich glauben können und nach weiteren Ursachen suchen.  Bzw. mir radikal alle Zähne ziehen lassen wollen um sicher zu gehen, dass man nicht doch etwas übersehen hat. Und selbst dann würde ich immernoch den Kieferknochen oder sonstiges vermuten.

Mein Problem hierbei liegt dann hierdrin, dass ich mir vorstellen könnte, dass dies jedoch nicht mehr möglich ist. Es wird ja jetzt schon bereits seitens der Ärzte keine vertretbare Vorgehensweise geboten... Wochenlang auf Termine warten (bei derartigen Schmerzen), die trotzdem immer wieder gleich ablaufen und viel zu kurz sind, Stellen als Erklärung genommen die schmerzfrei sind und selbst nach erfolglosen Behandlungen, die Sache nicht ernsthafter angegangen... Keine Krankenhausaufenthalte, NICHTS was wirklich vertretbar ist! Nach solch einer Diagnose wirds dann wohl nur noch heissen, Sie haben doch eine Diagnose, gehen Sie bitte und nehmen den anderen Patienten nicht den Platz weg.

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Hallo!Die Schmerzen auch noch längere Zeit nach einer Extraktion sind normal, das hatte ich auch. Manchmal sind sie sogar ganz weg für eine Weile und dann merke ich wieder,dass an der Stelle mal etwas war. Die Zeit der Einheilung ist auch Abhängig von dem Grad der vorangegangenen Entzündung um den Zahn herum,der gezogen wurde. Einen "Zahn retten" sollte man sowieso nur dann, wenn er noch vital ist. Deshalb würde ich von einer WZR abraten. damit hättest du unnötige Schmerzen und die Ursache, nämlich der tote Zahn, um den die Entzündung weiterhin fortschreitet, bliebe ja weiterhin im Kiefer.Da du noch sehr jung bist für die genannten Probleme solltest du nach der Ursache der Entzündungen schauen, eventuell nächtliches Zähneknirschen u.s.w. LG

Vielen Dank für die Antwort :) 

Mein Problem an dem entfernten 5er, werde ich dann wohl noch aussitzen müssen... und kann nur hoffen, dass da nicht doch noch was ist. Weil so wie das schmerzt, ist es alles andere als nur eine Kleinigkeit und bei den Weisheitszähnen, war dieer Verlauf halt nicht der Fall: draussen, leichter Wundschmerz und dann Ruhe.

Vielen dank auch für die Rateschläge bzgl. der WSR, mein Problem dabei ist halt folgendes, ich würde mir ungern noch ein Zahn ziehen lassen, vorallem weil ich DIESEN als schmerzfrei empfinde, daher hab ich mich eigentlich für die WSR entschieden...

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@Dorfkind92

Mir fällt da noch etwas ein, wenn die Schmerzen an der Stelle,an der der Zahn damals entfernt wurde noch sehr lange anhalten oder gar schlimmer werden, lass doch mal ein Röntgenbild machen um nachzusehen,ob eventuell ein Wurzelrest geblieben is, was ein guter Behandler allerdings gemerkt hätte.

Wenn die Entzündung am Kiefer um den Zahn herum fortgeschritten war,kann es aber schon länger dauern mit der Heilung.

Ich wünsche dir gute Besserung

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Hallo! Ich habe das gleiche Problem.. nach mehreren Zahnbehandlung habe ich angeblich ,,Phantomschmerzen''.. ich bin nervlich am Ende und habe schon Suizidideen.. geht es dir mittlerweile besser?

Hey!

Bei mir hat sich mitlerweile an der gesamten Situation garnichts verändert.

Heisst ich habe bis aufs einschleifen der Zähne, was die Docs anscheinend gerne machen und wenn ich allen glauben kann, wohl keiner richtig macht... keine Behandlung erhalten...

Nun habe ich nochmals einen neuen Anlauf, bei einem neuen Zahnarzt gestartet. Doch auch dieser scheint sich meiner Situation wohl nicht ganz bewusst. Es wird wieder "ganz gemütlich" von vorne Angefangen und ich werde wieder wochenlang verschoben...

Allerdings wurde die Tage ein DVT gemacht. Auf dem wohl einiges zu erkennen ist, was im Röntgenbild unauffällig bzw. nich eindeutig idt. An dem 5er muss definitiv etwas geschehen, auch wenn dieser Schmerzfrei ist. An dem 6er soll wohl eine Knochentasche zu sehen sein und mit Antibiotika behandelt werden. Die Füllung soll wohl auch nochmals neu gemacht werden...

Genaueres erfahre ich aber erst in zwei Wochen, da wie soll es auch anders sein, vorher kein Termin für mich frei ist...

In der Uniklinik war ich auch, aber die wollen mir nicht helfen, weil ich es finanziell nicht stemmen kann, die haben mich, da ich Kassenpatient bin, zu einem niedergelassenen Zahnarzt geschickt...

Und nen Krankenhausaufenthalt mit fachübergreifender Behandlunge (HNO, Neurologie, Zähne und kp was noch) wird dort wohl sowieso nicht Angeboten. Die Abteilungen sind alle selbständig und kommunizieren nicht miteinander...

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Die Suizid gedanken habe ich mitlerweile auch, aber bevor es soweit kommt, werde ich noch nen ganz anderen Weg gehen... Zu verlieren habe ich eh nichts mehr, ausser ein Leben voller Schmerzen. Und insgeheim hoffe ich ja noch darauf, dass man irgendwann doch ernst genommen wird, sich alles zum Guten wendet und ich ein paar Ärzte mal so richtig schön auf Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld verklagen kann. Damit die mal verstehen, dass was Sie getan bzw. nicht getan haben unterlassene Hilfeleistung und Körperverletzung ist.

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Hallo Dorfkind, möchte dir auch antworten, da ich ca. sieben Monaten ebenfalls einen drückenden, ziehenden Schmerz im 6er Oberkiefer hatte. Der Zahn ist seit Ewigkeiten tot und überkront. Bin zu meiner Zahnärztin, die aber durch Klopf- und Kältetest sowie Röntgenbild nichts feststellen konnte. Nach ca. zwei Wochen wieder hin, da die Schmerzen stärker wurden, im Gedanken ließ ich mir schon den Zahn ziehen... Nochmals röntgen, wieder ohne Befund! Der Zahn blieb drin. ( Gott sei Dank...) Danach folgten HNO sowie ein Kieferchirurg. Jeweils ohne Ergebnisse. Ich habe dann monatelang nichts mehr unternommen und gehofft, dass die Schmerzen verschwinden. Leider immer der gleiche Tagesablauf. Morgens weniger Schmerzen zum Mittag wieder stärker, nachmittags schwächer zum Abend hin stärker. Ununterbrochen über die Zähne nachgedacht. Nach ca. sechs Monaten bin ich zum Hausarzt gegangen, da ich nervlich am Ende wahr. Er hat mir dann ein Antideprssiva für den Abend verschrieben. (Das war jetzt eine Kurzfassung.)

Es hat mir zwar nicht die Schmerzen genommen aber ich konnte das " Gedankenkarussell" durchbrechen. Schon nach wenigen Tagen wurde der Schmerz leichter und veränderte sich. Zu einem Kribbeln im Zahnfleisch. Ich habe dann auch Muskelentspannungsübungen gemacht. Ich kürze jetzt ab. Es ging täglich besser, dachte phasenweise nicht mehr dran und bin froh, dass meine Zahnärztin mir keinen Zahn gezogen hat. Im Nachhinein würde ich sagen, es hatte durchaus einen psychologischen Hintergrund... ( Ich hatte in meinem Leben bisher "damit" noch nie Probleme)

Ich weiß natürlich nicht, ob es bei dir auch zutreffen könnte aber bei mir kam der Schmerz wirklich nicht vom Zahn obwohl ich darauf hätte schwören können... LG und viel Glück...

Hat jemand schon mal dein Kiefergelenk abgetastet ?? Gehe doch mal zum Mund -Kiefer -Gesichtschirurgen. Aber nimm die vorhandenen Röntgenbilder mit.

Da liegt ja hauptsächlich mein größtes Problem. Ich gehe zu einem Arzt bzw. in eine Klinik. Was wird gemacht, kurz draufgeschaut, Kältetest, Klopftest, am Kiefer rumgedrückt, Röntgenbild...

Es ist nichts zu erkennen und werde somit wieder weggeschickt.

Ich frag mich immer ob das wirklich alles ist was gemacht werden kann.

Ein bekannter ging vor einiger Zeit wegen anhaltender Kopfschmerzen ins Krankenhaus.

Er musste 2 Wochen warten und wurde dann eine Woche aufgenommen. Die haben mit dem wohl sämtliche test gemacht.

Gibt es nicht solch eine Anlaufstelle für mich, bei Zahnschmerzen?

CT, MRT, 3D-Röntgen, Nervenbahnen messen, alle Zähne betäuben und gucken was passiert, erneut NNH RICHTIG durchchecken etc. , von mir aus ALLE Zähne ziehen... und das sind jetzt Dinge die mir als "unwissender" Patient einfallen, die ich als Arzt tun würde.

Es werden ja nichtmal Vermutungen in die Richtung wie sie hier gestellt werden, geäußert und denen auch nachgegangen. Durchweg alle Ärzte sagen, mehr oder weniger deutlich, da ist nichts! Und das nach ca. 15min tests und immer wieder die gleichen??? Spricht man darauf an, heisst es ganz schnell, das man sonst nichts tun könnte.

Meistens wird man dann einfach, ohne alles, nichtmal mit Medis nach Hause geschickt. Ich versteh es nicht, dass ganze ist so dermaßen störend,... in schlimmen Phasen liege ich stundenlang in der Nacht wach. Zusätzliche Probleme die sich aus allem ergeben: Existenzängste, depressive Verstimmungen, Einschränkungen in allen Lebensbereichen, Gewichtszunahme (30 KG), werden auch nicht ernst genommen. Alles nach dem Motto: Muss der Patient halt mit leben. Eigentlich würde ich mich als arbeitsunfähig bezeichnen, aber das ist nicht meine Art und ne Wahl hat man ja eh nicht und ohne Geld, sieht das mit Behandlungen ja noch schlechter aus.

Ich verstehe nicht, warum ich trotz diesen Aussagen, immer irgendwie behandelt werde, als wäre das nen kleines pieksen, was wochenlange (mitlerweile seit 15 Monaten) keiner ernsthaften Behandlung bedarf.

Selbst die Krankenkasse sagt, da können wir nicht weiterhelfen.

Vielleicht sollte ich auch einfach mal mein auftreten beim Arzt ändern. Als netter, freundlicher Typ, der versucht alles SACHLICH zu klären kommt man wohl nicht weit. Nur hab ich echt Angst davor, da alles andere bestimmt nicht gut für mich ausgeht.

Daher bin ich für jeden Rat dankbar und suche nach Leuten, die sowas schonmal mitgemacht haben oder auch mitmachen. Evtl. bei ähnlichen Anzeichen (keine ersichtlichen), irgendwann eine Diagnose bekommen haben, mir einen Ansprechpartner nennen können oder sonstige Erfahrungen hinsichtlich dessen haben. Vllt auch sich austauschen wollen, da die die meisten Beiträge im Netz auch schon sehr alt sind, bzw. nicht genau auf mein Problem (in der Frage geschildert) und bestimmt vieler anderer Personen zutreffen.

Danke nochmal an alle Vorposter, sowie an alle zukünftigen 👍...

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