Gibt es hormonelle Metastasen?

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3 Antworten

Für den von dir genannten "Fall" gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Welche davon für DICH die geeignetste ist, sollte dein Onkologe mit dir besprechen.

Da du - wie du schreibst- eine AHT erhältst (Tamoxifen oder einen Aromatasehemmer?), könnte man z.B. diese Therapie umstellen. Zudem gibt es Medikamente, die die Knochen wieder stabilisieren können (sehr vereinfacht ausgedrückt), evtl. bekommst du die ja bereits (z.b. ein sog. "Bisphosphonat" oder auch XGEVA):

http://de.wikipedia.org/wiki/Denosumab

Ob diese, oder auch ganz andere Behandlungen für Dich sinnvoll sind, kann man aus der Entfernung und mit den relativ wenigen Angaben nicht wirklich zuverlässig sagen.

Besprich dich daher bitte mit den Leuten aus dem Tumorzentrum, in dessen Rahmen du (hoffentlich) behandelt wurdest. Spekulationen "hier" bringen dich nicht so sehr viel weiter.

Alles Gute!

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Hallo Ullih,

wenn man bei Dir schon eine Anti - Hormon -Therapie gemacht hat

Nun bei etwa zwei Drittel aller bösartigen Brusttumoren (Brustkrebs, Mammakarzinom) geschieht das unter dem Einfluss von Hormonen. Auf der Oberfläche der Brustkrebszellen befinden sich Bindungsstellen für Östrogene / Progesteron.

Die weiblichen Geschlechtshormone docken dort an und fördern das Wachstum der Krebszelle. Medikamente sollen die Hormonwirkung blockieren und verhindern, dass der Krebs weiter wächst.

Eine Anti-Hormon - Therapie macht man in der Regel nach der Chemotherapie im Verlauf von 5 Jahren diese Therapie.

http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs/hormontherapie.php

VG Stephan

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Wahrscheinlich ist eine gezielte Bestrahlung notwendig, aber das weitere mögliche Vorgehen wird der Arzt doch wohl mit Ihnen besprochen haben?

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Kommentar von beamer05
16.07.2014, 11:42

Wenn die Rippenmeta keine Beschwerden macht, und keine Frakturgefahr besteht (läßt sich per CT recht gut beurteilen), dann macht man eher (noch) keine Bestrahlung.

Ggf. wird die antihormonelle Therapie umgestellt (Aromatasehemmer z.B.) und / oder ein Bisphosphonat oder Xgeva eingesetzt.

Aber wie du ja bereits zutreffend impliziert hast:

Das sollte der betreffende Onkologe / Gynäko-Onkologe konkret mit der Pat. besprechen, da es viele Dinge zu beachten und beurteilen gibt.

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