Gibt es für die Unverträglichkeit von Glutamat auch spezielle Tests?

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Eine Glutamat-Unverträglichkeit medizinisch festzustellen ist gar nicht so einfach. „Sie wird zu den Pseudoallergien gezählt,“ sagt Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund, „das heißt, der Körper reagiert mit allergietypischen Symptomen, es findet aber keine immunologische Reaktion statt.“ Daher ist es auch nicht möglich eine Glutamat-Unverträglichkeit mit einem Allergietest festzustellen.

Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit können Betroffene auf eine glutamatarme Kost umstellen. Dafür sollten sie in einem Zeitraum bis zu vier Wochen möglichst alle Pseudoallergene (dazu gehören neben Glutamat auch andere Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Antioxidantien) vom Speiseplan streichen. Verbessern sich in dieser Zeit die Symptome, ist es sehr wahrscheinlich, dass eine Unverträglichkeit gegen Pseudoallergene vorliegt.

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/

H 2 Atemtest sicher? Ergebnisse äußerst fraglich für mich...

Hallo,

nun habe ich mich doch angeldet, bin nach den Atemtest-Ergebnissen quasi genauso ratlos wie vorher...

Doch erstmal von vorne: In der Uni war ich zum H2 Atemtest (Lactulose, Laktose, Fruktose, Glukose) wegen monatlanger Magen-Bauchbeschwerden. In der Uni gibt es dafür sofort Termine, beim niedergelassenen Arzt sollte es 10 Wochen dauern. Obst und Milchprodukte aß ich monatlang sehr wenig/fast gar nicht. Minus L Milch geht und Käse auch aber ich bin ratlos und stelle nach wie vor alles in Frage, Verunsicherung ohne Ende ....

Nach dem Laktose H 2 Atemtest in der Uni hatte ich so schlimme Krämpfe wie noch nie (50 g Laktose waren es), die Beschwerden waren vergleichbar mit Wehen, konnte kaum gehen und kaum einen Fuß vor den anderen setzen, Blähungen lautstarkt bis zur Bushaltestelle, im Bus und zu Hause ging es weiter.....

Trotzdem ist die Befundlieferung an den Hausarzt eher vage und offen! Ich habe die Tests aber gemacht um eindeutig eine Diagnose zu bekommen!

Beim Fruktosetest (25 g Fruktose) hatte ich keine Beeinträchtigungen, freute mich und aß munter wieder Obst bis die Helferin/Labor sagte die den Test mit mir machte, doch, Fruktose sei leider auch betroffen. Nun kam beim Hausarzt/Internisten nicht einmal ein Bericht oder einzelne Werte über Fruktose- oder Glukosemessung an, nur ein vager Zettel über "vielleicht Laktose betroffen" oder ähnlich, soll ich halt ausprobieren mit Minus-L Lebensmitteln. Die Hausärztin/Internistin kann nichts damit anfangen, heute soll ich zu ihrem Kollegen gehen, der kenne sich besser aus... Trotzdem ist die Situation sehr unbefriedigend. So nun aß ich eben gestern wieder Fruktose und Obst da ich es ja angeblich kann und nun wieder Bauchweh und Druchfall! Und Geräusche und Zirpen lautstark ohne Ende, von meinen eigenen Geräuschen Magen-/Darmbereich wurde ich nachts wach.

Es geht mir folglich nur gut wenn ich Obst/Fruktose weglasse... (Und Laktose versteht sich von selbst.)

Ich fragte bei der Helferin/Labor Uni nach, wo ich die Teste gemacht habe, sie meinte das war grenzwertig bei meiner Fruktose und der Arzt hat "daraus nichts gemacht".

Soll ich mich jetzt auf Histamin- oder Glutenunverträglichkeit testen lassen (Fruktoseunverträglichkeit kommt oft vor bei unentdeckter und unbehandelter Glutenunverträglichkeit habe ich gelesen...)? Oder die Teste wiederholen? Ich brauche eindeutige Ergebnisse, Diagnosen und auch Attest darüber letztendlich! Einen Allergietest hatte ich 2011 gemacht, da fing alles mit immer geschwollenen Augen an und Lidrandentzündungen, bis heute ist das Thema, kein Arzt fand was oder kümmerte das weiter... Im Allergietest wurde IGA geschaut.

Kann mir jemand vielleicht schreiben, was sie/er in meiner Situation tun würde??

Beim Gastroenterologen war ich gewesen, der wollte ja erstmal spiegeln und dann die Atemteste machen, was ich aber nicht wollte/will. Spiegeln steht für mich an allerletzter Stelle. Da es das Problem sicher nicht lösen wird.

Viele Grüße von Anja

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Allergie nur in der Stadt?

Hallo :)

Also, mein Problem begann diesen Sommer. Ich hab immer öfter gemerkt, dass mir beim oder nach dem Joggen die Nase läuft, irgendwann wurde es dann heftiger mit juckenden Augen und allem. Ich wohne hier in einer Großstadt in NRW, aber wir fahren jedes Jahr zum Urlaub nach Mecklenburg-VP, in ein kleines Dorf auf dem Land. Dort waren sofort sämtliche Beschwerden weg, und ich fühlte mich fit wie ein Turnschuh. Naja, kaum waren wir zurück, fing es aber schon wieder an... Die Frage ist jetzt, ist es eine Allergie, oder nur irgendeine Unverträglichkeit gegen Abgase (jetzt sind die Beschwerden übrigens wieder weg)? Oder ist die Pollenzusammensetzung in MV einfach ganz anders als hier? :D Ich zögere, mit diesem Problem zum Arzt zu gehen, weil ich mich bald bei der Bundeswehr bewerben wollte, und befürchte, deswegen ausgemustert/abgewiesen zu werden.

Danke für jede Antwort!

LG

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HIT und spätreaktion Allergien auf Nahrungsmittel, was noch essen?

Hallo Leute,

meine Schleimhautimmunität ist total im negativen Bereich, also quasi nicht vorhanden (seit vielen Jahren).

Ich habe eine nachgewiesene HIT von 5,6;

habe eine Allergie (Spätreaktion) auf Ei, Milch, Hefe, Kasein, Banane, Kiwi, Ananas, Apfel > Klasse 2;

habe eine Allergie (Spätreaktion) auf Haselnuss, Mandel, Weizen, Roggen > Klasse 4;

Milch habe ich schon als Baby nicht vertragen und auch danach nicht mit lactosefreier Milch. Dafür habe ich bisher Soja und Reis und Mandelmilch benutzt, aber Soja und Mandelmilch soll ich jetzt auch nicht mehr benutzen. Bzw komplett keine Sojaprodukte mehr.

Mit der HIT fällt auch so viel weg.... !!!!

Meine Frage: Was kann ich jetzt noch essen? Ich kenne mich jetzt gar nicht mehr aus?????

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