Gibt es einen Test um die Anlage zu Diabetes Typ 1 zu ermitteln

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3 Antworten

Einen Test, der eine definitive Aussage erlaubt, gibt es nicht. Man kann bestimmte Autoantikörper beim Gesunden bestimmen: Anti -GAD-Antikörper und Anti-IA-2-Antikörper. Sind beide Autoantikörper nachweisbar, so ist das Risiko, in den nächsten 5 Jahren an DM I zu erkranken 20%. > 90% der DM I-Pat. haben die HLA-merkmale DR3 und/oder DR4, ein Umkehrschluss ist natürlich nicht zulässig.

Man kann aber vorbeugen, indem man taeglich 200 Mikrogramm (Erwachsene) des Spurenelementes Chrom suplementiert, Kinder dementsprechend weniger. Chrom schuetzt vor Insulinresistenz und kann sie verhindern. Fuehrt man dem Koerper Chrom zu, wirkt es sofort. Google Mal intensiv nach Chrom und Diabetes.- http:www.fid-gesundheitswissen.de/innere-medizin/diabetes-mellitus/diabetes-mellitus-chrom-als insulin-turbo.

Ich habe mal eine Cortison-Therapie gehabt. Unter Cortison kann man Diabetes bekommen. Da trinkt man 1Liter Zuckerwasser und es wird nach 1 oder 2 Stunden getestet, wo der viele Zucker bleibt, im Harn oder im Blut. Daraus kann man erkennen, ob man zu Diabetes neigt. Das war mit 32 Jahren. Heute bin ich 61 Jahre alt und bin grenzwertig Diabetiker-2. Durch viel Sport schaffe ich das, den Langzeit-Zucker unterhalb der Gefährdung zu halten. Bei 5,9 ist er man gerade unter 6, wo die Grenze ist, ab der man ernährungsmäßig was tun sollte. Meine Freundin hat einen Wert von 5,4. Wenn man so jung schon Diabetes habe soll, dann würde ich immer zu 2 verschiedenen Ärzten gehen, die das diagnostizieren sollen, ohne das der eine vom anderen ein Ergebnis weiß. Es ist kein schönes Leben für ein Kind, mit Diabetes zu leben. Ich kenne so viele Fälle, wo Kindern schon für Schilddrüsen-Erkrankungen Medis gegeben wurden, und ein anderer Arzt gesagt hat, "Um Gottes Willen". 3 Ärzte aufsuchen, und wenn 2 Ärzte das Gleiche sagen, dann kann man das glauben oder sich auch, wenn es um eine OP gehen würde, auch operieren lassen. Aber bei so einer gravierenden Belastung für ein Kind auf einen Arzt zu vertrauen, halte ich für riskant. Dann kann man auch noch zu Gen-Beratung gehen und testen lassen, warum 2 Söhne diese Krankheit haben. Denn dann muss das Gen rezessiv sein und auf dem x-Chromosom liegen, denn bei Jungen ist dem x-Chromosom ein y-Chromosom gegenüber. Beim Mädchen wäre ein 2. X-Chromosom vorhanden, was identisch ist in der Genfolge. Es muss also eine Rezessive Veranlagung vorliegen, die das X-Chromosom betrifft. Da können sich auch die Eltern untersuchen lassen, aus welcher Familie die Veranlagung vererbt worden ist. Eine ausgesprochen genetische Krankheit ist Diabetes natürlich nicht. Es gibt schon Elternteile, die sich beim Kind etwas stärker durchsetzen mit ihren Genen. Viel Glück

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