Gibt es eine spezielle Psycho-Therapie für Hochsensible?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In Verbindung mit dem Beispiel, das du nennst würde ich sagen klingt es so, als dass die Person nochmals eine Verhaltenstherapie machen müsste, damit sie nochmals Verhaltensweisen einüben kann und in Konfliktsituationen die Toleranz höher ist. Wenn Suizid als eine "Möglichkeit" aufgefasst wird, zeigt das, die Person muss nochmal an sich weiter arbeiten. Streitsituationen sind in Beziehungen "normal" und gehören dazu. Darum muss man lernen, damit umzugehen.

Ob hochsensibel oder nicht... entscheidend ist, dass das Verhalten analysiert und eingeübt wird. Ich kenne auch Personen, die sehr sensibel sind, aber die arbeiten daran, nicht mehr so über zu reagieren und erwarten nicht, dass sich die Umwelt an sie anpasst.

@groby: vielen Dank für die Antwort und deine Hinweise. Inbesondere die Sätze: "...Verhaltenstherapie machen müsste, damit sie nochmals Verhaltensweisen einüben kann und in Konfliktsituationen die Toleranz höher ist.." und ... Ich kenne auch Personen, die sehr sensibel sind, aber die arbeiten daran, nicht mehr so über zu reagieren und erwarten nicht, dass sich die Umwelt an sie anpasst...." werde ich mir noch mal gründlich durch den Kopf gehen lassen. beste Grüße, Elvis

EMDR Therapie, Psychotherapie

Hallo,

entschuldigt das ich so lange nicht on war, leider ich befinde mich im Augenblick in einer schweren Zeit. Doch da ich mit Google nicht weiter komme hoffe ich hier einen Rat bekommen zu können. Meine Therapeutin macht im Augenblick EMDR mit mir. Da ich meine eigenen Gefühle, aber nur die, die mich persönlich betreffen, total abgespalten habe, ist es für sie nicht leicht einen Zugang zu finden.

Sie sagte, dass sie mit einem der leichteren Trauma anfangen möchte.

Da sie beim letzten Mal erst gar nicht weiter kam, sprach sie etwas an, fragte wo in der Sache mein Problem liegt und ob ich das ändern möchte. Klar möchte ich das. Dann sagte sie mir, dass ich mir die Situation vorstellen soll und gab mir einen Bogen mit verschiedenen Aussagen drauf. Ich sollte sagen, welche Aussage für mich auf die Situation zutrifft. Ich verbinde es mit Todesangst, Angst zu sterben.

Diese EMDR Sitzung ist leider gründlich daneben gegangen. :( In der Sitzung stand ich nur noch unter Hochspannung, spürte meinen Körper kaum noch und immer wieder habe ich seitdem die Sitzungssituation vor Augen. Aktives Kopfkino, Herzrasen, Panikattacken, Dissoziationen .....

Ich traue mich im Augenblick nicht mehr zu ihr hin. Auch wenn mein Verstand sagt das sie mir nichts tut, nichts tun darf u.s.w., ich bekomme es nicht hin. Jetzt habe ich überlegt ob überhaupt noch Sinn macht die Therapie bei ihr weiter zu machen.

Die Krankenkasse bewilligt ja maximal 80 Stunden, 56 habe ich verbraucht. 4 habe ich bei ihr noch offen. Mit 20 Sitzungen, die ich eventl. noch genehmigt bekomme brauche ich gar nicht über einen Therapeutenwechsel nachdenken. Jetzt habe ich gegoogelt ob es vielleicht eine Ausnahmeregelung gibt. Doch gefunden habe ich nichts. Ein Telefonat mit der Krankenkasse hat mich auch nicht weiter gebracht. Ich soll mich beruhigen, das wird schon wieder. Klasse! Damit ist mir jetzt nicht geholfen.

Ich weiß das ich an der Situation teilweise selber Schuld bin. Leichtes Trauma und die Einschätzung das die Situation für mich Todesangst bedeutet passen nicht zusammen. Aber soweit konnte ich in dem Moment nicht denken. Dafür hatte ich das zu sehr vor Augen.

Weiß jemand von Euch ob es da irgendeine Ausnahmeregel gibt oder wo man online die Richtlinien einsehen kann?

Schon mal Danke im vorraus und ein schönes drittes Adventswochenende.

kathy09

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