Gibt es ein einfaches Mittel gegen Zähneknirschen im Schlaf?

3 Antworten

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Zuerst müßte die Ursache für das Zähneknirschen herausgefunden werden (z.B. Streß, Zahnfehlstellung o.a.), um diese dann beseitigen zu können. Leider ist das meistens nicht so einfach.

Hier gibt es einige Tipps aus http://www.gesundheitstrends.de/kompakt/kind/zaehneknirschen.php :

Damit das Knirschen keine Auswirkungen auf Zähne und Kausystem hat, empfehlen Zahnexperten eine Aufbissschiene. Diese Schiene wird in Zusammenarbeit mit einem Zahntechniker aus Kunststoff angefertigt und soll den Verschleiß an den Zähnen stoppen. Nachts wird die Aufbissschiene wie eine Schutzkappe auf die Zähne aufgesetzt. So haben die Zähne keinen direkten Kontakt miteinander und eine Abnutzung kann vermieden werden.

Ein anderer Weg stellt die Biofeedback-Methode dar, die als sanfte Therapie ohne Nebenwirkungen gilt. Bei dieser Therapie misst eine Sonde die Muskelspannung am Kauapparat. Sobald die Muskelspannung über einen bestimmten Bereich geht, warnt ein akustisches Signal, damit die Anspannung bewusst verringert werden kann. Betroffene lernen mit der Biofeedback-Methode bestimmte Körperfunktionen zu spüren und zu beeinflussen.

Besonders wichtig ist jedoch, den Ursachen für das Zähneknirschen auf den Grund zu gehen. Die Ursache könnte an einer Zahnfehlstellung oder einem nicht richtig passenden Zahnersatz liegen. Zu einer Therapie gehört die Selbstbeobachtung und die Aufklärung über Möglichkeiten, wie beispielsweise die Selbstmassage, zur Linderung der Beschwerden. Häufig ist das Zähneknirschen auch Folge von persönlichem und beruflichem Stress, starker Anspannung, Überforderung oder hoher Konzentration. Abhilfe können Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Yoga schaffen.

Hallo, die meisten Menschen knirschen nachts mit den Zähnen, da sie im Schlaf Streßerlebnisse verarbeiten. Es ist natürlich absolut utopisch jetzt zu sagen, sie solle Streßsituation meiden oder besser meistern - das lässt sich im normalen Alltag nicht so ohne weitere realisieren. Ich selbst habe eine Beißschiene vom Kieferorthopäden angepaßt bekommen. Die kostet erstens mal überhaupt nichts - das bezahlt die Kasse. Zum anderen ist sie durchsichtig - man sieht sie überhaupt nicht. Aber sie hilft - keine Verkrampfungen im Kiefer mehr!! Meine habe ich nur vorübergehend tragen müssen. Oft ist es so, dass sich die Lebensumstände positiv verändern und man dann auch keine Beißschiene mehr tragen muss. Ich persönlich halte das Tragen einer Beißschiene (hat man ja nur nachts an) für weit besser, als Kopf-, Kiefer- und Halsschmerzen. Grüße Gerda

Unter Stress braucht man einfach mehr Magnesium.

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Es gibt verschiedene Ursachen dafür. Etwa Streß (psychomatisch) oder auch eine Zahnfehlstellung. DIe erste Anlaufstelle sollte ein Zahnarzt sein um dieses zu überprüfen. Wenn sich dabei nichts konkretes ergibt, wäre mein zweiterAnsprechpartner eine Psychologe oder Neurologe um erst genannter Möglichkeit auf den Grund zu gehen. Stress und seelische Beschwerden sind nämlich sogar häufiger die Ursache als ein Problem an den Zähnen selbst.

Ihre Verspannung beim Aufwachen ist typisch: Das Knirschen schleift das Gebiss ab und belastet so auch die Kiefergelenke. Das führt zu Verspannungen und oft zu Schmerzen in Kopf Rücken und Hals.

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