Gibt es ein Antihistaminika, welches nicht müde macht?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tavegil (Wirkstoff: Clemastin) führt fast typischerweise zu Müdigkeit. Es ist ein Antihistaminikum der 1. Generation, das nicht nur erwünschterweise peripher, sondern als Nebenwirkung auch im Gehirn eine Blockade von Histamin H1-Rezeptoren bewirkt, was zu Benommenheit und Müdigkeit führt. Andererseits ist es ein sehr wirksames Mittel gegen Allergien. Manchmal ist ein sedierender Effekt auch beabsichtigt.

Dazu ist es wichtig, zu wissen, welches Krankheitsbild genau vorliegt, gerade Immunreaktionen sind sehr komplex in ihrer Ätiologie.

In der Praxis würde ich empfehlen, den behandelnden Arzt nochmal aufzusuchen, ihm den Sachverhalt schildern und Fragen zu stellen. Der hat sich ja etwas gedacht bei der Verordnung. Umwege über Apotheke oder Ähnliches würde ich erst im Anschluss machen.

Ohne die Diagnose zu kennen: Es gibt Antihistaminika der 2. Generation, die in der Regel keine Sedierung bewirken, bzw. deutlich weniger. Cetirizin ist hier ein probates Mittel.

Also ich habe alles mögliche ausprobiert an Antihistaminika , mich machen alle müde...ohne Ausnahmen 🙄 meine Hoffnung war die sogenannte hyposensibilisierung, aber auch hier keine Besserung, nicht mal nach dem 2-ten Versuch. Vor 2 Jahren habe ich von Lamaseo die Thunlauri Kapseln genommen gegen Akne, ungefähr 8 Monate und meine Akne war weg, aber zu meiner Überraschung war auch meine Allergie kaum noch vorhanden. Ich dachte zuerst dass die Hyposensi endlich angeschlagen hat, nun nach dem Absätzen der Kräuter ging es mir wieder schlecht, also habe ich wieder damit angefangen und Besserung lies nicht lange auf sich nicht warten. Nur leider sind die Kapsel auf Dauer ewtas teuer, aber meine Schwiegermutter hat eine günstigere Variante ausprobiert und das war leider nichts 🙄

Ich habe Aerius gegen Allergien bekommen und davon bin ich kein bischen müde geworden.

Ich bin immer so müde - warum nur?

Hey Community!

Ich hoffe, mir kann vllt irgendwer hier einen Tipp geben, was mit mir los sein könnte. Seit einigen Wochen bin ich immer so müde - richtig kaputt. Es fängt schon am Morgen nach dem Aufstehen an. Eine Stunde später schon fühle ich mich wieder total kraftlos und kleinste Arbeiten fallen mir schwer. Das Duschen z.B. puscht meinen Kreislauf nicht mehr so wie sonst immer, sondern macht mich noch müder. Meine Beine sind schwer wie bei einem Muskelkater und ich hab oft das Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können. Generell fühlt sich mein Körper so "energiearm" an. Weiß jemand woran das liegen könnte. Bin oft zu kaputt um mit Freunden was zu unternehmen, obwohl ich richtig Lust dazu habe und fühle mich dadurch langsam wirklich sehr eingeschränkt in meinem Leben.

Dankbar für jeden Rat! Liebe Grüße

...zur Frage

Krank nach Anstrengung / Sport

Hallo, Ich bin ein 25 Jähriger Student aus Mitteldeutschland. Das grundsätzliche Problem, welches sich seit meinem Abi (mal stärker mal schwächer) durchzieht, ist eine viel zu übermäßige Erschöpfung NACH Anstrengungen insbes. Sport! Während der Anstrengung die nächsten paar Minuten bis Stunden danach, in denen ich noch angespannt bin, habe ich keine Probleme. Aber dann geht es los. Ich werde total unkonzentriert, schlapp, gereizt, müde und bin zu fast nichts mehr in der Lage. Meine Nase ist oft trockener und verstopfter als gewöhnlich. In etwa so wie beim Beginn einer Erkältung. Obwohl ich total platt bin und auf nichts Lust habe Schlafe ich nach Anstrengungen oft schlechter als ohne. Das einzige was dann hilft ist eine ausgedehnte Ruhephase mit sehr viel schlaf, sobald das wieder möglich ist. Auch äußerlich macht sich die Anstrengung bemerkbar. Ich bekomme nach dem Sport oft gesagt, dass ich krank und müde aussehe sprich Augenringe habe, blass bin etc. Folgende Allergien wurden festgestellt: Gräser, Roggen, Frühblüher und Milbenkot. Seit einer Hypodesensibilisierung habe ich nur noch wenige Beschwerden. Als größeres Problem stellte sich jedoch eine Chronisch polypöse Sinusitis heraus. Nach nun insg. 3 Operationen und mehreren Medikamentösen sowie Alternativmedizinischen Therapien haben sich meine Nasennebenhöhlen Beschwerden maßgeblich gebessert und können, laut verschiedenen Ärzten und nach subjektiven Empfinden, nicht als Ursache in Frage kommen.

Da die ständige Erschöpfung auch mein Studium und mein Sozialverhalten in Mitleidenschaft zog beschloss ich zum Psychologen zu gehen. Diagnose, wen wundert es: Depression. Seitdem bin ich durchgängig in psychischer Behandlung. Verhaltenstherapie, Antidepressiva bis hin zum Klinikaufenthalt über 8 Wochen. Das Ganze hat mich im Umgang mit der Problematik um einiges weitergebracht. Ich bin weniger leistungsorientiert und habe einige Dinge in meinem Leben verändert. Die Schwäche nach dem Sport ist und war allerdings durchgehend vorhanden (auch wenn der Umgang damit leichter fällt). Die Depression also Ursache kann ich somit quasi auch ausschließen.

Den einzigen Anhaltspunkt den ich momentan habe ist das „Open Window Phänomen“, welches beschreibt, dass die immun Abwehr nach intensiven Belastungen abnimmt und es so zu Erkältungssymtomen kommen kann. Meine Beschwerden treten jedoch auch nach moderaten Anstrengungen auf und ich achte immer darauf, dass ich mich nach dem Sport keinen weiteren Belastungen aussetze. Es stellt sich somit die Frage was mein Immunsystem dermaßen strapaziert. Meine Blutwerte sind (bis auf die Allergiewerte) wunderbar. Ich achte auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung, rauche nicht und trinke relativ selten Alkohol. Es wurde mal der Kontakt mit dem Ebstein-Barr-Virus festgestellt (wie bei 95% der Bevölkerung) allerdings deutet nichts auf dessen Ausbruch hin. Was haltet ihr davon? Hat jemand ähnliches erlebt, ähnliche Beschwerden und kann einen Tipp oder zumindest seine Erfahrung

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?