Gibt es ein Antihistaminika, welches nicht müde macht?

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Tavegil (Wirkstoff: Clemastin) führt fast typischerweise zu Müdigkeit. Es ist ein Antihistaminikum der 1. Generation, das nicht nur erwünschterweise peripher, sondern als Nebenwirkung auch im Gehirn eine Blockade von Histamin H1-Rezeptoren bewirkt, was zu Benommenheit und Müdigkeit führt. Andererseits ist es ein sehr wirksames Mittel gegen Allergien. Manchmal ist ein sedierender Effekt auch beabsichtigt.

Dazu ist es wichtig, zu wissen, welches Krankheitsbild genau vorliegt, gerade Immunreaktionen sind sehr komplex in ihrer Ätiologie.

In der Praxis würde ich empfehlen, den behandelnden Arzt nochmal aufzusuchen, ihm den Sachverhalt schildern und Fragen zu stellen. Der hat sich ja etwas gedacht bei der Verordnung. Umwege über Apotheke oder Ähnliches würde ich erst im Anschluss machen.

Ohne die Diagnose zu kennen: Es gibt Antihistaminika der 2. Generation, die in der Regel keine Sedierung bewirken, bzw. deutlich weniger. Cetirizin ist hier ein probates Mittel.

Also ich habe alles mögliche ausprobiert an Antihistaminika , mich machen alle müde...ohne Ausnahmen 🙄 meine Hoffnung war die sogenannte hyposensibilisierung, aber auch hier keine Besserung, nicht mal nach dem 2-ten Versuch. Vor 2 Jahren habe ich von Lamaseo die Thunlauri Kapseln genommen gegen Akne, ungefähr 8 Monate und meine Akne war weg, aber zu meiner Überraschung war auch meine Allergie kaum noch vorhanden. Ich dachte zuerst dass die Hyposensi endlich angeschlagen hat, nun nach dem Absätzen der Kräuter ging es mir wieder schlecht, also habe ich wieder damit angefangen und Besserung lies nicht lange auf sich nicht warten. Nur leider sind die Kapsel auf Dauer ewtas teuer, aber meine Schwiegermutter hat eine günstigere Variante ausprobiert und das war leider nichts 🙄

Ich habe Aerius gegen Allergien bekommen und davon bin ich kein bischen müde geworden.

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Hallo ihr Lieben,

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Kurz zu mir. Ich bin 24 Jahre, war immer fit, ein sehr lebensfroher Mensch und ausgeglichen. Habe einen Bürojob und mache auch manchmal Überstunden, aber in den letzten 2 Jahren hat sich nichts was meinen "Stress" betrifft verändert. Habe bereits ein CT, eine Magen- und Darmspiegelung hinter mir, ohne Befund.

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Ich treibe Abends gerne Sport, weil ich tagsüber die Zeit dafür nicht finde. Einerseits macht mich das auch müde, aber andererseits bin ich manchmal noch so aufgedreht, dass ich nicht schlafen kann. Wieviel Zeit sollte zwischen dem Sport und dem schlafen gehen liegen?

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Das grundsätzliche Problem, welches sich seit dem Abi (mal stärker mal schwächer) durchzieht, ist eine viel zu übermäßige Erschöpfung NACH Anstrengungen insbes. Sport!

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Als ich mit meinem Zivildienst anfing merkte ich zum ersten mal, dass ich nach dem Sport nicht gelassener, klarer, konzentrierter quasi „erstmal richtig wach“ wurde, sondern ganz im Gegenteil. Ich wurde im Anschluss an die geringsten sportlichen Aktivitäten (bspw. 30 min Joggen) wie krank! Während der Anstrengung die nächsten paar Minuten bis Stunden danach, in denen ich noch angespannt bin, habe ich keine Probleme. Aber dann geht es los. Ich werde total unkonzentriert, schlapp, gereizt und müde, bin zu nichts mehr in der Lage und habe an nichts mehr Freude oder Interesse. Als würde ich nach dem Sport in eine Depression verfallen, die allerdings darauf gründet, dass ich zu unkonzentriert und müde bin um irgendwas mit Freude zu betreiben. Nicht mal aufs Fernsehen kann ich mich dann einlassen. Ich will eigentlich nur noch ins Bett, schlafen. Und selbst das klappt oft nicht. Obwohl ich total platt bin und auf nichts Lust habe ist an schlaf nicht zu denken! Dieser Zustand hält sich nach größeren Anstrengungen oft über mehrere Tage an denen ich nichts mehr auf die Reihe bekomme. Das einzige was dann hilft ist eine ausgedehnte Ruhephase mit sehr viel Schlaf.

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Mir ist bewusst das ich schlafe (irgendwie aber auch wach), meist wiederholt sich ein Traum oder Wörter hunderte Male, aber beeinflussen kann ich nichts?

Ich habe manchmal (immer häufiger) beim Schlafen das Gefühl als wüsste ich das ich im Bett liege (wach bin), körperlich kann ich aber nichts steuern (meine Augen bleiben geschlossen etc.) Panik bekomme ich auch keine. Mein "Traum", manchmal nur eine Sache oder Wörter wiederholen sich tausende Male, letzte Nacht zum Beispiel die Wörter "Mandel- und Cashewmus"... habe für das Abendessen eins verwendet und das andere Wort gelesen. Diese Art von Schlaf macht mich unglaublich wütend, da mir ja bewusst ist, dass immer wieder das selbe sich abspielt, aber ich kann es nicht stoppen. So als wäre man körperlich gelähmt und man müsste sich acht Stunden lang eine CD mit nur zwei Wörtern anhören. Nach so einer Nacht bin ich genau so müde als hätte ich nicht geschlafen!(!!) Manchmal wache ich dann doch ein Mal in der Nacht auf ( gehe aufs Klo) und wenn ich im Bett liege geht das gleiche gleich wieder los! Selbst in dem Moment im Bad kann ich meine Gedanken nicht wirklich ändern ( kann zwar an was anderes denken, aber das wird sofort wieder gelöscht). Weiß jemand was das ist?

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