Gibt es Altersgenzen bei Hüft-OP, mein Schwiegervater ist 90.

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Ein hohes Alter ist heute überhaupt kein Grund, dass man von der OP einer Endoprothese abrät. Es kommt immer auf den Allgemeinzustand eines Patienten an.

Täglich werden auf den Orthopädie Stationen vielen älteren Menschen, auch weit über 90, Prothesen eingesetzt. Sie vertragen die Anästhesie meistens sehr gut und werden anschließend in die REHA entlassen, in der sie sich dann erholen können, um wieder fit für den Alltag zu werden.

Natürlich sollten erst einmal alle anderen Möglichkeiten, auch der alternativen Heilkunde ausgeschöpft werden, eine OP sollte immer die letzte Option sein.

Es gibt ein sehr gutes Mittel gegen Arthrose, es heißt Agilon( Biofitt). Das kann ich euch sehr empfehlen.

Genau das Gegenteil ist der Fall: wenn die Patienten die OP überhaupt überleben, sind sie oftmals spätestens danach ein Pflegefall.

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@francis1505

Keinesfalls. Ich habe bereits sehr viele Patienten auf der Orthopädie Station in dem Alter erlebt und kennengelernt, die ohne OP ein Pflegefall geworden wären. Der Sinn, dass heutzutage so viele sehr betagte Menschen eine Endoprothese bekommen ist der, dass sie eben KEIN Pflegefall werden und sich alleine bewegen können. Vor vielen Jahrzehnten sind noch ältere Menschen an einer Oberschenkelhalsfraktur gestorben, da sie danach bettlägerig wurden.

Es überleben genauso viele ältere Patienten die OPs wie jüngere, es kommt darauf an, wie gesund ein Patient ist, nicht auf sein Alter!

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Schwierige Lage, würde ich sagen. Nachdem schon zwei Ärzte von einer Operation abgeraten haben, scheint man dazu zu neigen, sich der Meinung der Ärzte anzuschließen. Andererseits könnte der betagte Herr vielleicht noch zehn weitere Jahre bei bester Gesundheit verbringen wenn er auch noch eine gesunde, neue Hüfte hätte. Wenn sein sonstiger Gesundheitszustand stabil ist würde ich sagen, das Risiko ist es wert.

Wenn Hausarzt und Orthopäde abraten, sieht es schlecht aus. doktorhans rät zu einer dritten Meinung. Wenn da auch ein "Nein" kommt, wird es nicht mehr gehen.

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Er meinte dann zu mir, dass, sollte sich herausstellen, dass das Gewebe Anzeichen einer Bösartigkeit zeigt, auf jeden Fall operiert werden müsse und die Knoten entfernt werden müssten.

Er sagte aber auch, dass er mir dennoch in jedem Fall zu einer OP raten würde, denn selbst diese Punktion könne kein 100%ig sicheres Ergebnis liefern (nur 90%). Und es wäre zudem ja auch nur einer der Knoten untersucht worden. Und da kalte Knoten immer die Tendenz hätten zu entarten, und ich ja auch noch relativ jung wäre, würde er mir empfehlen, die OP machen zu lassen, letztendlich wäre das dann aber natürlich meine Entscheidung. Er meinte auch, dass man bei älteren Menschen eher abwarten würde, aber bei mir wegen des Alters eher nicht. Außerdem könne man bei diesem Befund medikamentös nichts erreichen. Ich solle mir das Ganze aber alles in Ruhe überlegen, bis er mich anruft und mir das Ergebnis der Biopsie mitteilt.

Das wird nun sehr wahrscheinlich morgen sein. Er will mich anrufen, wenn er alle Ergebnisse hat, meinte, das wäre Donnerstag oder Freitag. Da er an beiden Tagen nicht angerufen hat, vermute ich mal, dass er morgen anrufen wird. Aber ich bin bisher immer noch ziemlich unentschieden, obwohl ich mich schon etwas genauer zur Thematik informiert habe.

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LG

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