Gibt es Alternative zu Homonen in Wechseljahren?

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5 Antworten

Im Normalfall ist es wie mir das mein Frauenarzt erklärt hat so:

Irgendwann jenseits der 40 hört der Körper auf, die Hormone herzustellen, die für die Produktion von Eizellen gebraucht werden. Dann hören die Eierstöcke mit der Arbeit auf. Die Monatsblutungen werden schwächer. Vielleicht hört auch erst nur der eine Eierstock eher als der andere auf, dann hat man die Periode ein paar Mal nur alle 8 Wochen. Das ist aber individuell.

Durch die Hormonumstellung kann es sein, dass die Amygdalae im Kleinhirn "anfangen zu spinnen". Sie sind unsere Temperaturfühler, und dann kann es sein, dass der Thermostat nicht richtig funktioniert. Dann ist einem ohne Grund heiß, man bekommt Hitzewallungen. Das dauert ein paar Minuten und danach klappert man mit den Zähnen, weil wieder "falsch gemessen" wurde. Da kann man sich dann leicht erkälten. Es ist keine Krankheit, sondern eine Umstellungserscheinung.

Meine Mutter kam mit 42 und die Wechseljahre, und ich ganz genau mit 42 Jahren und 7 Monaten. Meine Mutter sagte mir einmal, dass ihr Arzt ihr wegen der Beschwerden sagt: "Dat duert twee joar, denn büst' doar met dörch. Un denn föhl man nie so hen, denn geiht dat gaans fix." "Das dauert zwei Jahre, dann ist man damit durch. Je weniger man da hinfühlt, desto schneller ist man damit durch."

Dann zeigte er auf ein Regal von 5 Meter länge voller Probepakcungen, alles gegen die Wechseljahre. - Und was soll ich nehmen? - Nix, Fühl man nicht so hin! Bei ihr dauerte es zwei Jahre, und bei mir auch. Vielleicht waren wir Glücksfälle, vielleicht war der Rat eines alten Arztes das beste das uns passieren konnte, wer weiß.

Sind die Beschwerden zu ertragen, würde ich von einer Behandlung der Hormonumstellung auch stets abraten. Die Natur hat das so eingerichtet, damit eine alte Schachtel nicht noch ein Kind großziehen muss, aber auch nicht unbedingt gleich stirbt. Warum da mit Chemie hineinpfuschen?

Manche Frau hat dann Stimmungsschwankungen, ist ungeduldiger und nimmt leichter etwas krumm. Eine gute Ernährung beeinflusst auch die "Stimmung" positiv. Ein gut ernährter Körper verkraftet eben alles besser, und ist wesentlich leistungsfähiger. Da würde ich erst einmal ansetzen und vor allen Dingen Salz reduzieren. Salz klaut dem Körper die Speicherionen Jod für die Hormone der Schilddrüse. Ein Mangel an Schilddrüsen-Hormonen ist mit verantwortlich für die Wechseljahr-Beschwerden.

Sie könnte es mit AsiaVita probieren. Das ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit natürlichen Inhaltsstoffen, die den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen können. Ich bin ja nun auch schon ein paar Jahre in den Wechseljahren und hatte auch erst richtig zu kämpfen mit Hitzewallungen und Schlafstörungen. Dann habe ich in der Apotheke nachgefragt und mir wurde das Produkt empfohlen. Ich fühle mich ausgeglichener und habe weniger Beschwerden seitdem ich es ausprobiert habe. Nebeneffekte gibt es keine, also einen Versuch wäre es wert. Viel Erfolg!

Wenn der Körper sich neu einstellt, geht das oft mit Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen einher. Auch Haut und Haare verändern sich.

Gegen Wechseljahre-Beschwerden helfen folgende Tee-Sorten: Frauenmantel / Hirtentäschel / Mistel / Schafgarbe und ganz besonders der Hafertee.

Und hier eine Spezialmischung : Je 50 Gramm Frauenmantelkraut, Haferkraut, Schafgarbenkraut und Johanniskraut mischen, 1 Teelöffel mit 1 Tasse Wasser aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen. 2 Monate lang 2- bis 3-mal täglich 1 Tasse trinken.

Ich empfehle ihr eine ausgiebige Beratung beim Frauenarzt.

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