Gewöhnt der KÖrper sich an zuviel Wärme?

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5 Antworten

Unser Körper mit all seinen Funktionen hat sich in Freier Wildbahn entwickelt. Anfangs stromerten wir nackt durch die Welt, und schliefen auf Bäumen. Unsere gesamten Körperfunktionen sind darauf ausgerichtet, sich für ein optimales Überleben in allen Situationen den Gegebenheiten der Umwelt anzupassen.

Die Körpertemperatur wird bei Kälte durch Muskeltätigkeit (bei großer Kälte Zittern) konstant gehalten, bei Hitze durch Schwitzen der Körper herunter gekühlt. Je besser der Stoffwechsel funktioniert, desto besser gelingt dem Körper auch der Wärmehaushalt.

Wer es sich ständig nur in geheizten Räumen gemütlich macht, auch noch zusätzlich in eine Wärmedecke kuschelt, "erspart" seinem Körper auch die kleinste Herausforderung zur Erzeugung eigener Körperwärme.

Nun arbeitet unser Stoffwechsel immer nach dem Prinzip: Erreichen des Ziels durch so geringen Aufwand wie nötig. Wird nach und nach gar kein Aufwand mehr nötig um den Körper warm zu halten, wird die Wärmeproduktion immer weiter heruntergefahren.

Ein so "verwöhnter" Stoffwechsel muss bei einer Herausforderung dann erst einmal aus dem Dornröschenschlaf aufwachen. So lange klappert man dann bei jedem Lufthauch und nimmt jede Erkältung auch noch mit.

Also hör damit auf, deinen Körper zu verweichlichen und stell dich der Natur, auf die wir bestens vorbereitet sind.

Das Wärmen unter der Decke ist sehr bequem, aber nicht optimal. Optimal sind Erwärmungen von innen heraus, durch Bewegung, gezielte Atmung, Kreislauftraining, Wechselduschen, Saunagänge, Gymnastik und und und. Dadurch verbessert sich die Durchblutung und Kältegefühle treten nur noch selten oder gar nicht mehr auf. Dabei gibt es noch einen guten Nebeneffekt, man fühlt sich pudelwohl und es kostet nichts, nur etwas Überwindung.

Abhärtung ist immer gut, auf jeden Fall; schon mal alleine um das Imunsystem vor diesen Witterungseinflüsse von außen zu trainieren. Wenn man sich zu sehr verhätschelt wird man tatsächlich empfindlicher gegenüber Kälte. Mach doch Wechselgüsse, damit entwöhnst Du Dich und härtest Dich ab.

Ich weiss nicht, ob es wissenschaftlich erwiesen ist, aber ich habe zumindest den starken Eindruck, dass sich der Körper zumindest an Kälte gewöhnen, bzw. darauf einstellen kann. Ich bin beruflich viel draussen und meine, nach einer Weile macht mir Kälte nicht mehr so viel aus. Ich denke aber nicht, dass dich das davon abhalten sollte, dich abends schön warm einzumummeln. Im direkten Anschluss daran nimmst du Kälte natürlich sensibler wahr.

der körper passt sich natürlich an die höhere wärme an . aber alles uber dem normalwert ist heikel . um zu antworten , zottel müsste ich eigentlich nur noch dein alter und geschlecht wissen . also , wenn du immer noch bibberst , dann stell deine frage nochmal

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