Gesundheitsprüfung der Versicherung - was zählt zu gegenwärtige Krankheiten?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Ich würde sagen ja, diese Dinge müssen alle angegeben werden. Denn z.B. eine Allergie oder Neurodermitis ist ja schon als chronische Erkrankung zu betrachten. Auch eine Migräne ist in meinen Augen eine Erkrankung, die angegeben werden muss.

Die Versicherung erfragt ja solche Dinge um abschätzen zu können, ob auf sie - im Falle eines Vertragsabschlusses - möglicherweise ein erhöhtes Kostenrisiko durch diese Vorerkrankungen zukommen könnte. 

Inwiefern jetzt diese Vorerkrankungen sich auf eine Zusatzversicherung für den stationären Bereich auswirken kann ich nicht sagen. Da geht es für die Versicherung ja darum, ob durch diese Erkrankungen ggf. vermehrt stationäre Aufenthalte zu erwarten sind. Ist jetzt beim Reizmagen oder einer Neurodermitis eher unwahrscheinlich, es muss aber trotzdem immer ALLES angegeben werden.

Wenn ich das aufgrund meiner Erfahrungen beim Vertragsabschluss meiner PKV (Vollversicherung) betrachte, fürchte ich, dass es schwer werden wird, eine Versicherung zu finden. Wenn du Glück hast, nimmt dich vielleicht eine mit entsprechenden Risikozuschlägen. Da muss man dann überlegen, ob sich das noch lohnt... Aber da entscheidet (nach meiner Erfahrung) jedes Versicherungsunternehmen anders.

Viel Erfolg! Lexi

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Vielen lieben Dank für diese tolle Antwort! :-) Alles drin, was ich wissen wollte - perfekt!

Viele liebe Grüße und ein dickes Dankeschön!!

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@Aua22

Ich freu mich, dass ich dir so gut helfen konnte! Danke für das Sternchen. :-)

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Du musst ALLES angeben und wenn es nur ein chronischer Schnupfen ist.  Die PKV kann auch im Nachhinein ablehnen zu zahlen wenn da etwas fehlt!

Wie Lexi schon schreibt wird es in dem Fall ziemlich teuer falls Dich doch eine PKV versichert (Risikozuschläge). Da kommst Du fast genau so gut wenn Du das ganz privat bezahlst ohne Versicherung für gewisse Extras wenn das so möglich ist. Ich würde mich vorher z.B. in einer Verbraucherzentrale beraten lassen wenn Du trotzdem fest entschlossen bist!

VG Stephan

Hallo Aua 22 ! Das wird man hier nicht beantworten können. Es kommt immer auf die manchmal mehrere Seiten langen Erörterungen an und die sind bei jeder Versicherung anders. Ich würde alle diese Fragen vor Ort mit der Versicherung klären. Eine seriöse Versicherung wird sich um ein Kundengespräch bemühen. Wenn Du kein gutes Gefühl hast,gehe zu einer anderen,wenn es dort überhaupt besser sein sollte. Nicht nur,dass du eventuell wegen Vorerkrankungen,die Du nun hast, in der Beitragszahlung hochgestuft werden kannst,du kannst auch nix von haben,außer Geld los werden,denn die Versicherung zahlt ggf. nicht, wenn du wegen einer Vorerkrankung im Krankenhaus liegst. Da mach dich lieber noch einmal Vorort schlau. Gruß Grischa

Krankenhaus: kann ich eine spezielle Behandlung / Maßnahme einfordern obwohl Ärzte das nicht wollen?

Hallo!

Vielleicht habt ihr in älteren Fragen ja schon von meinen Problemen mit meiner PEG-Sonde gelesen. Seit über einem halben Jahr eitert es am Stoma-Kanal mal mehr, mal weniger und auch die Schmerzen werden zyklisch mehr oder weniger. Wobei die Abstände im laufe der Wochen immer kürzer geworden sind.

Letzte Woche hat es wieder so stark geeitert, dass ich 3 Stunden nach dem Verbandswechsel einen Fleck auf meinem T-Shirt gesehen habe und dann gemerkt habe, dass der Verband schon durch war. An dem Tag habe ich 4x den Verband gewechselt! So traut man sich ja schon fast nicht mehr raus zu gehen..,.

In diesem halben Jahr wurde ja schon alles mögliche und unmögliche an Behandlungen ausprobiert. Im Dezember wurde von meinem Magenspezialisten eine Ultraschalluntersuchung und ein CT gemacht, da hieß es, es wäre kein Abszess o.ä., da könne man nichts dran machen.

Inzwischen meinen sowohl mein Hausarzt als auch mein Hautarzt sowie meine Therapiemanagerin, die für Port- und Stomaversorgung zuständig ist, dass die Sonde raus müsste, damit das Ganze erstmal abheilen kann. Mein Hausarzt glaubt z.B., dass sich da eine Art Reservoir gebildet hat, was sich immer wieder füllt (=zunehmende Schmerzen), entleert (=starke Sekretion), wieder füllt etc. Das wird aber von den Spezialisten verneint, weil man ja im Dezember beim CT da nichts gesehen hat. Aber da war es ja auch noch nicht so schlimm, wie es jetzt ist und es könnte sich doch seitdem auch einiges geändert haben, oder nicht?

Da inzwischen auch meine Entzündungswerte etwas erhöht sind, soll ich nun Mitte der Woche doch nochmal stationär aufgenommen werden. Allerdings hat man mir jetzt schon gesagt, dass nur eine Magenspiegelung gemacht werden soll, um von innen zu gucken, ob man da was sieht, wo es herkommt. Die Sonde solle aber auf keinen Fall entfernt werden!

Die wollen die nicht raus machen, weil ich dann nach einer gewissen Zeit sicher eine neue Sonde bräuchte, da meine Magenerkrankung sich nicht verändert hat. Davor haben die aber Angst, weil es beim ersten Mal zu so massiven Komplikationen (4-Quadranten-Peritonitis und in der Folge massive Verwachsungen) gekommen ist.

Mir wäre es aber ehrlich gesagt am liebsten, wenn die Sonde erstmal rauskommen würde. Immer diese Schmerzen rund um die Sonde und ständig dieser stinkende Eiter verbessert ja auch nicht gerade die Lebensqualität!

Kann ich denn auch gegen den Willen der Ärzte fordern, dass sie mir die Sonde entfernen? Oder laufe ich dann Gefahr als zu renitente Patientin betrachtet zu werden, so dass man mir gleich wieder die Psychologen auf den Hals hetzt? Aber es ist doch schließlich mein Körper und ich muss mit den Einschränkungen leben. Habe ich ein Anrecht darauf, dass die mir die Sonde raus machen? Oder muss ich die Entscheidung der Ärzte dann so hinnehmen? (Ich weiß, ich könnte dann noch zu anderen Ärzten gehen, aber zu den in Frage kommenden in der näheren und weiteren Umgebung fehlt das Vertrauen.)

Danke und LG, Lexi

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