Gesäß total zerkratzt durch ständiges kratzen

2 Antworten

Ich habe gerade das Buch gelesen: Von Sophie Ruth Knaak: Neurodermitis, Weder Allergie noch Atopie, Heilung von innen, ISBN 987-3-85068-518-4, die 4. Auflage. Dort beschreibt sie mehrere Fälle (auch zwei Anal-Ekzeme), die ausnahmslos nach einigen Wochen beschwerdefrei waren, und die richtige Heilung war etwa nach 3 Monaten erreicht, wo auch die Mittel abgesetzt wurden.

Es beinhaltet

  • die Einnahme von Vitamin-B-Komplex und
  • rechtsdrehender Milchsäure als Molke oder Joghurt (immer unter 8 °C!), dazu am besten tägliche
  • Bäder mit Salz (2 kg auf die Wanne, aber bitte ohne Calciumcarbonat als Rieselhilfe! Das macht einen milchigen Film ins Wasser und schmiert auf der Haut, statt die Gifte ins Wasser zu ziehen) und auch
  • Bäder mit 1-2 EL Johannisöl. (oder einreiben mit Johannisöl)

Auch ohne die Bäder erreicht man bereits eine signifikante Verbesserung, wenn man folgendes strikt meidet:

  • Alkohol
  • Zucker (auch Honig)
  • Obst und Säfte daraus (Fruchtsäure)
  • Zitronensäure (in Fertigprodukten und Tabletten!)
  • Kaffee (Chlorogensäure)
  • Schwarzer Tee (Gerbsäure)
  • Mais (auch Maismehl in Fertigprodukten!)
  • rohes Hühnereiweiß in Tiramisu o.ä. (Avidin)
  • Medikamente wie Antibiotika, Sulfonamide, Zytostatika

Eine Woche Enthaltsamkeit, und man wird es merken!

Wichtig ist aber der gleichzeitige Aufbau der Darmflora durch rechtsdrehende Milchsäure (die leider nach links kippt, wenn sie zu alt oder zu warm wird >8°C). Oft beginnen diese Ekzeme nach einem SChub von Antibiotika oder ähnlichen Medikamenten.

Insbesondere bei verschiedenen Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Allergien ist Jucken ein häufiger Begleiter, aber auch bei diversen Systemerkrankungen wie Diabetes, Leber-, Nieren oder Bluterkrankungen und auch bösartigen Erkrankungen ist Jucken zu beobachten. Auch Medikamente kommen als Ursache für chronisches Jucken in Betracht, besonders bei älteren Menschen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen. In rund dreißig Prozent der Fälle aber bleibt die Ursache unklar.

http://www.medizinfo.de/hautundhaar/juckreiz/definition.shtml

Besprich mal mit deiner Ärztin,wenn du Medikamente einnimmst, ob dies die Ursache sein könnte.

Alles Gute rulamann

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