Geplante OP Dekompression mit Verschraubung L4/5 und S5-1

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3 Antworten

Ich habe von 1991 bis 2009 mit der genau Deiner Diagnose leben müssen... Schmerzen war irgndwann so stark, dass meine Lebensqualität sehr stark eingeschränkt war (keine Spaziergänge, kein Fahrrad fahren, mit speziellem Luftbett in Urlaub fahren, nicht am Strand mal im Sand sitzen können...) Dann funktionierte mein Fussheber in 2009 nicht mehr und der Neurologe sagte mir, dass die Nervenschädigungen im Fuß und Unterschenkel schon sehr ausgeprägt seien. Ich entschloss mich zur OP und habe sie im ST. Willibrord-Krankenhaus in Emmerich (sind darauf spezialisiert) machen lassen. Auf die erste Woche danach hätte ich verzichten können, dann ging es ganz langsam aufwärts. Habe sechs Monate nicht gesessen, nur gelegen und bin regelmässig gelaufen, nach sechs Monaten in die Reha und dann gings rapide voran!! Besserung war kontinuierlich, auch noch nach einem Jahr... Inzwischen mache ich ALLES, wirklich alles... (reiten, inlinern, Kickbike fahren, Fussball mit den Kindern spielen) AUSSER SCHWER TRAGEN. Ich bin absolut schmerzfrei und ich weiss das zu schätzen!!! Habe nicht eine Schmerztablette seit 2010 genommen. Wenn Du mehr wissen willst - jeder Zeit!
Ach ja, falls interessant, ich bin jetzt 41 Jahre

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Hallo L..,

also um was geht es bei Dir bei Dir werden Verdickungen die durch eine Arthrose entstanden sind entfernt.
Dann werden mit einer Art Gestänge die Wirbel im Bereich Lendenwirbelsäule - Kreuzbein verschraubt.

Thema Dekrompression http://www.mvzentrum.de/wirbelsaeule-dekompression.php

Wenn die Klinik OK ist die die OP macht würde ich die OP vorziehen! Das Problem auf der Lendenwirbelsäule hängt sehr viel Gewicht der Zustand da wird sich eher verschlechtern als verbessern. Wenn die Schmerzen zunehmen hast Du irgendwann chronische Schmerzen. Ja und Dein Magen- Darm wird sich auch bedanken wenn Du sehr viel Schmerzmittel nimmst.

Es ist also schon die Wahl zwischen Pest und Cholera. Bei der von Dir genannten Verschraubungsbereich ist die Bewegungseinschränkung eher bescheiden ....
Bei Versteifungen bekommt man eine Art Korsett. Die Beschwerden können mit der Zeit weg gehen ! Ich würde aber zu einer Rückenschule (falls....) gehen nach der Reha.

Dies wird angeboten z.B. in Physiotherapiepraxen. Du solltest Alles tun um die Lendenwirbelsäule zu entlasten. Also wenn Du etwas heben musst eher in die Knie gehen......

Also wie bereits geschrieben würde ich die OP machen lassen. Vorraussetzung in der Klinik gibt es entsprechende Erfahrungen. Es hat schon OPs gegeben wo man Schrauben schief gesetzt hat
Zur Not kann man ja einmal auf der Seite Klinikbewertungen(de) nachsehen welche Erfahrungen Andere mit der Klinik gemacht haben!

VG Stephan

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Meiner Mutter wurden letzten sich die gesamten Segmente versteift, aufgrund von Osteoporose und Deckplatteneinbrüchen. Die Schmerzen, die in die Beine ausstrahlten sind tatsächlich verschwunden und der Allgemeinzustand hat sich verbessert, allerdings hat sie schon zeitweise Rückenschmerzen und die Beweglichkeit ist eingeschränkt, ist aber auf jeden Fall besser als vorher.

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