Geplante OP Dekompression mit Verschraubung L4/5 und S5-1

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Ich habe von 1991 bis 2009 mit der genau Deiner Diagnose leben müssen... Schmerzen war irgndwann so stark, dass meine Lebensqualität sehr stark eingeschränkt war (keine Spaziergänge, kein Fahrrad fahren, mit speziellem Luftbett in Urlaub fahren, nicht am Strand mal im Sand sitzen können...) Dann funktionierte mein Fussheber in 2009 nicht mehr und der Neurologe sagte mir, dass die Nervenschädigungen im Fuß und Unterschenkel schon sehr ausgeprägt seien. Ich entschloss mich zur OP und habe sie im ST. Willibrord-Krankenhaus in Emmerich (sind darauf spezialisiert) machen lassen. Auf die erste Woche danach hätte ich verzichten können, dann ging es ganz langsam aufwärts. Habe sechs Monate nicht gesessen, nur gelegen und bin regelmässig gelaufen, nach sechs Monaten in die Reha und dann gings rapide voran!! Besserung war kontinuierlich, auch noch nach einem Jahr... Inzwischen mache ich ALLES, wirklich alles... (reiten, inlinern, Kickbike fahren, Fussball mit den Kindern spielen) AUSSER SCHWER TRAGEN. Ich bin absolut schmerzfrei und ich weiss das zu schätzen!!! Habe nicht eine Schmerztablette seit 2010 genommen. Wenn Du mehr wissen willst - jeder Zeit!
Ach ja, falls interessant, ich bin jetzt 41 Jahre

Was kann ich machen, um nach meiner Skoliose-OP wieder glücklicher zu werden?

Hallo,

ich hatte im Juli 2011 meine Skoliose-OP. Das Problem: Ich wollte sie noch gar nicht. Ich wollte sie erst 2012 haben, weil ich mich mit fast 14 einfach noch zu jung für so was gefühlt habe. Aber auf mich hat keiner gehört. Selbst als ich im Krankenhaus vor der OP jeden Tag geweint habe (und das sicher nicht nur aus Heimweh), hat keiner was gemacht. Vor der OP hatte ich kaum Schmerzen, höchstens ein paar Verspannungen. Aber die habe ich jetzt immer noch und sie sind sogar schlimmer geworden. Vor der OP konnte ich mich richtig bewegen. Jetzt geht das nicht mehr, d.h. ich kann meinen Wunsch, Zauberkünstlerin zu werden, ggf. nur eingeschränkt erfüllen.

Dann kam da auch noch der Streit in der Familie. Davon hat man mir am Tag der Entlassung erzählt. In dem Streit ging es zwar nicht um mich, aber es hat mich trotzdem sehr belastet. Vor allem mein mittlerweile vierjähriger Großcousin tat mir leid (seine Eltern hatten sich gestritten, was die ganze Familie für eine Zeit gespalten hat und meine Mutter und ich standen total zwischen den Fronten).

Dann, ein oder zwei Monate nach der OP - also in einer Zeit, in der es mir sowieso schon beschissen ging -, hat meine beste Freundin die Freundschaft gekündigt, "weil sich mein Charakter verändert hat." Aber ist das noch ein Wunder? Sie konnte ja nicht mal genau sagen, was genau sich verändert hat :(

Meine schulischen Leistungen haben sich auch verschlechtert. Letztens erst hatte ich meine erste 6 (zwar in einem Grammatiktest, aber toll ist das natürlich trotzdem nicht).

Mit meiner Mutter streite ich mich auch nur noch.

Das alles belastet mich sehr. Was kann ich tun, um wieder fröhlicher zu werden?

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