Geplante OP am "Grauen Star" - Implantation einer Kunstlinse

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich denke das muss nicht sein. Ich habe zehn Jahre beim Augenarzt gearbeitet, unseren Patienten wurden immer nur die normalen Kunstlinsen implantiert, und bei der Nachsorge war in den meisten Fällen alles wunderbar. Eventuell gibt es nach Jahren eine Nachtrübung, die lässt sich aber weglasern. Die normalen Linsen erfüllen ihren Zweck, es muss nicht unbedingt eine Premiumlinse sein. Die natürliche Linse, die entfernt wird, hat einen solchen Netzhautfilter schließlich auch nicht. Nehmt ruhig das was von den Kassen übernommen wird, das ist völlig ausreichend.

Vielen Dank! Sie haben uns sehr geholfen in unserer Entscheidung.

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Wenn das nötig wäre, würde es die Kasse übernehmen. Bei den Leistungen, die man privat zahlen muss, sind auch immer wieder Angebote dabei, die man nicht wirklich braucht. Bis zu 1.200€ pro Auge sind ne ganz schöne Stange Geld. Aber der Arzt erwähnt diese Möglichkeit, weil es ihm Geld einbringt. Ganz einfach. Meist braucht man ja dennoch eine Brille zum Nah-oder Fernsehen. Wenn die Gläser dann leicht getönt sind, reicht das völlig aus, zu einem Bruchteil der Kosten.

Danke! Wir waren auch sehr verwundert über das Angebot des Arztes. Uns wurde die Augenarztpraxis, die in einem "alten" Bundesland ihren Sitz hat, empfohlen. Man kommt sich schon als ein "Patient 3. Klasse" vor, wenn man erst überlegen muss, ob man sich eine so teure OP leisten kann.

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Hallo Kaffeefan49!

Nach dem Ratschlag meines Augen-Prof, der mich operiert hat, sind leicht getönte Linsen schon vorteilhaft. Als Lichtschutz für die empfindliche Hornhaut. Aber unbedingt nötig sind sie NICHT!!! Da kann man bei Sonnenschein auch eine gute Sonnenbrille aufsetzen.

Die von Ihnen genannte Kunstlinse kenne ich nicht und kann sie daher auch nicht beurteilen. Fragen Sie den behandelnden Arzt noch einmal genau, warum er gerade diese Linse empfohlen hat und worin denn der Vorteil gegenüber einer normalen Linse liegt!! Erst dann können Sie ja eine fundierte Entscheidung treffen. Ggf. entstehende Kosten kann man auch bei der Steuer absetzen! Dazu folgender Tipp: http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/krankheitskosten-von-der-steuer-absetzen

Alles Gute wünscht Ihnen beiden walesca

Ich danke Ihnen für die Antwort und den Tipp bezüglich "... von der Steuer absetzen". Ihnen auch alles Gute!

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