Gentechnik was ist eure Meinung?

4 Antworten

Mich stört weniger die Gentechnik. Man muss sich Vorstellen, dass ein Schwein mit Antibiotika gefüttert wurde, um das Immunsystem zu schwächen, damit man mehr Rippen herauszüchten konnte. Wir werden nicht umher kommen, Pflanzen mit bienenfreundlichen Insektiziden zu züchten. Die Weltbevölkerung muss entweder aussterben oder sich um ihre Nahrung kümmern. Bereits heute sind die Menschen nicht in der Lage fast 30% der Weltbevölkerung zu ernähren. Im Jahre 2050 wir es voraussichtlich 50% sein. Und bei uns jammert man noch immer, dass ein krumme Salatgurke gerade zu sein hat. Wer gegen Gentechnik ist, sollte mal 6 Wochen Urlaub in der Sahelzone machen.

Gentechnik ist, wie z.B. Nuklearenergie und Nuklearwaffen, ein zwiespältiges Thema, aber nicht von Grund auf schlecht. Im Gegenteil, auf lange Sicht sind, nur als Beispiel, dadurch Verhinderung von bestimmten Krebsarten, eine Lösung der Hungerproblematik auf der Welt oder das Nachzüchten von Transplantationsorganen (Haut für Brandopfer) keine Utopie mehr. Ebenso möglich werden dadurch aber der Verkauf von nicht erneut pflanzfähigem Saatgut (und deshalb der Zwang der Bauern, jedes jahr neue Samen zu erwerben, anstatt einen Teil des Ertrages zu säen), die Natur schädigende superresistenze Monokulturen, oder in Zukunft gar genspezifisch wirkende biologische Kampfstoffe (->Gifte, die nur auf bestimmte Ethnien wirken).

Es ist das klassische Problem der Wissenschaft: Nicht das Wissen an sich ist das Problem, sondern wofür man es anwendet - und speziell im Fall von Gentechnik, auf welche Kosten man es durch Forschung erreicht. An dieser Stelle gibt es natürlich auch Bedenken von religiösen, ethischen oder ökologischen Gruppierungen.

Ich habe auch keine soooogroßen Probleme mit Gentechnik. Es wird wahrscheinlich die Lösung für viele Probleme unserer Zeit bieten. Ich finde, man sollte darüber unvoreingenommen nachdenken.

Beide Opa hatten Krebs

Hallo zusammen

Meine zwei Grossväter (Väter und mütterlicherseits) hatten Darm bzw. Prostatakrebs und sind 77 bzw. 66 Jährig daran gestorben.

Bei dem der Prostata hatte hatten es auch noch sein Bruder, und sein anderer Bruder hatte Darmkrebs diese leben aber beide noch und sind über 80. Außerdem hatte der Sohn des Bruders von meinem Großvater mütterlicherseits ebenfalls kurzzeitg Prostatakrebs im Alter von knapp 50 Jahren.(Lebet auch noch) Bei meinem Großvater väterlicherseits weiß ich eine krankliche Vorgeschichte nicht genau...

Ich möchte jetzt wissen ob ich die Anlage dazu(also die Gene) im Darm bzw. der Prostata von DEN ZWEIEN BZW. DEREN VERWANDSCHAFTSSEITE geerbt habe oder nicht. Allerdings ähnele ich total in die Verwandschafsseite meiner Grossmutter väterlicherseits hinein

Äußerlich habe ich folgende Merkmale von dieser Verwandschaftsseite (auf alle Personen dieser Seite aus bezogen) sicher geerbt: Haarfarbe, Haartyp(Wird höchstwahrscheinlich auch von dort kommen) Ohren, Nase, Kopfform, Halslänge, Hauttyp, Körperstatur, Körpergrösse(Fuß, Handgrösse bzw. Form dieser)

Innerlich: Schilldrüsenunterfunktion, Fruktoseintoleranz, Verhaltens und Denkweisen, Ernährungsgewohnheiten etc.

Einzig und allein bei Körperbehaarung bin ich mir nicht ganz sicher. Mein Grossvater war zwar ebenfalls eher stärker behaart aber an genau den Stellen wo er am meisten Haare hatte habe ich mit meinen 18 jahren überhaupt keine(und es gibt auch keine Ansätze zu sehen dass da noch welche kommen und in der Seite meiner Grossmutter waren auch einige etwas stärker behaart soweit ich weiß)

Ist es dann trotzdem möglich obwohl ich in dessen Seite überhaupt nicht ähnle die Darm bzw Prostatagene von meinem Grossvater geerbt zu haben? Das mit der Fruktose im Darm kommt ja höchstwahrscheinlich von meiner Grossmutter(hat die gleichen Verdauungsbeschwerden wie ich nach dem Verzehr )

Kann man das mit irgendwelchen genetischen Tests herausfinden? Wenn ja mit WELCHEN und an WEN muss ich mich wenden?

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