generalisierte Angststörung

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6 Antworten

Hallo,

ein psychiatrischer Aufenthalt wäre zur medikamentösen Einstellung und zur psychotherapeutischen Intervention sinnvoll. Dort kannst Du auch etwas Abstand von draußen gewinnen. Die Kinderversorgung muss natürlich gewährleistet sein. Notfalls kannst Du auch eine Haushaltshilfe bei der Krankenkasse beantragen, die Deinem Partner unter die Arme greifen kann.

Vor der Psychiatrie brauchst Du keine Angst haben! Für viele Menschen ist der Weg dorthin ein Neuanfang!

Eventuell ist auch eine Reha in einer psychosomatischen Klinik etwas für Dich.

Die verschiedenen Möglichkeiten einer stationären Behandlung solltest Du mit Deinem behandelnden Arzt besprechen.

http://www.apotheken-umschau.de/Angst/Angst-Therapie-und-Selbsthilfe-53318_5.html

Liebe Grüße und gute Besserung

Medicus92

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Ich weiß von was Sie reden, denn ich habe vor 3 MOnaten einen Mann kennengelernt, welcher an einer Generalisierten Angststörung leidet. Für mich war das gleich klar, weil ich vom Fach bin und bestimmte Sorgen und Ängste einfach überhand nahmen. Ich nenne es immer sein Sorgenkarusell, den nicht zuletzt wurde mir im Umgang mit Ihm klar, dass er auch hier wieder in der ständigen Angst lebt, was alles passieren könnte.(Beziehung zu Ende, Eifersucht,....)

Wichtig bei einer GAS ist, dass man die Gedanken in den Griff bekommt, welche für diese Störung verantwortlich sind. Nach meiner Erfahrung ist das mit einer "Kognitiven Verhaltenstherapie" möglich. Die Ängste und Gedanken bekommen ein anderes Gewicht und ein "normales Leben ist wieder möglich, die Heilungschancen sind sehr hoch.Gehen sie zum Arzt Ihres Vertrauens und Sie bereuen es keine Sekunde. Ich weiß nicht welche Langzeittherapie sie gerade machen, wenn es in die Richtung geht, bleiben sie am Ball es lohnt sich. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie Alles Gute (ich hoffe für Meinen Partner, dass er bald mit einer Kognitiven Verhaltenstherapie anfängt)

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Lieber Nofx83, ich kann Deine Ängste gut verstehen, auch das sie jetzt in der momentanen Situation entstehen. Wenn ein Kind unterwegs ist, haben glaub ich, alle die Angst, das man als Elternteil oder als Eltern versagen könnte. Gegen die andere Angst, Du könntest wieder krank werden, wenn Du einen Hauskredit am laufen hast usw. könntest Du Dich absichern, durch eine Kreditversicherung bei Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit. Lass Dich gut beraten, was ein Kredit mit sich bringt. Die Raten sollten überschaubar sein und nicht viel mehr sein, als man Miete zahlen würde.

Außerdem ziehst Du doch nicht alleine die beiden Kinder groß. Hab Vertrauen in Dich und Deine Fähigkeiten als Papa und als Arbeitnehmer. Bau Dir Auszeiten ein, spann die Großeltern mit ein, dass sie auch mal die Kinder hüten und Du mit Deiner Frau eine ruhige Zweisamkeit genießen kannst. Mach Dich von dem Gedanken frei, das Du Deine Ängste nicht beherrschen kannst! Das kannst Du, hast Du ja schon bewiesen! Du musst nicht in die Psychiatrie wenn Du nicht willst und ich bekomme schon seit vielen Jahren Psychotherapie, mal mehr mal weniger, je nach Bedarf und die Krankenkasse hat sie immer bewilligt. Als verantwortungsvolle Therapeutin hätte sie sensibler mit diesem Thema umgehen müssen, zumal sie Deine Ängste kennt. Aber auch die Psychiatrie ist eine Hilfe- Option und kein Einsperren, mach Dich von diesen Gedanken frei.

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass vieles in der Kindheit begraben liegt und Du das unbedingt mit Deiner Therapeutin aufarbeiten solltest. Sie ist meistens die Wurzel des Übels und wenn man das erkannt hat, kann man vieles besser verstehen. Ich wünsche Dir alles Gute und glaub an Dich und Deine Familie!

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Ich weiß nicht, wann und warum das bei Dir anfing, aber Du solltest mal bedenken, daß kleine Ursachen große Wirkungen haben.


Deine Probleme klingen wie die Mangelliste von Vitamin B1 - hast Du davon vielleicht zuwenig? Sieh mal hier rein, besonders unter den psychischen Aspekten:

vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=296dfa1558d08575e8f2470af014aef7&activeMenuNr=3&menuSet=1&maincatid=169&subcatid=440&mode=showarticle&artid=444&arttitle=Mangelsymptome&

Werden über die Nahrung weniger als 0,2 mg Thiamin pro 1000 kcal (4,2 MJ) aufgenommen, können bereits nach 4 bis 10 Tagen die ersten Vitamin B1-Mangelerscheinungen auftreten [11]. Ein marginaler Thiaminmangel äußert sich zunächst durch unspezifische Symptome, wie Müdigkeit, Gewichtsverlust und Verwirrungszustände [5, 14, 15, 17, 19, 20].

  • Psychische Labilität in Form von Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Depressionen und Angstzuständen [17]
  • Apathie – Teilnahmslosigkeit, mangelnde Erregbarkeit sowie Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen [14, 15, 19, 20]
  • Schlafstörungen [14, 15, 19, 20]

Sonstige Merkmale

  • Psychosen – schwere psychische Störungen, die mit einem zeitweiligen weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs einhergehen; zu den auffälligen Symptomen gehören Wahn und Halluzinationen [7, 9]

Weiter solltest Du Dich mal mit dem Vitamin-D-Mangel beschäftigen, es ist unglaublich, wer das alles hat und was das auslöst!

http://www.vit-d.info/vitamin-d-wissen/vitamin-d-depression/

Such mal unter Vitamin-D-Mangel bei Ixquick, google, youtube; weiter unter Dr. von Helden, Jeff T.Bowles, "Vitamin D hochdosiert" - Du wirst interessante Entdeckungen machen!

Als erste Hilfe könntest Du Lebertran nehmen, der enthält ca. 1000 IE pro EssLöffel. Besser als nichts. Das könnt Ihr auch Euren Kindern geben (1 TL geht auch bei Kleinen), meine sind damit viel gesünder gewesen als andere Kinder. Gekühlt schmeckt er nicht so durchdringend, und nach zwei Wochen gewöhnst Du Dich daran.

Höher dosierte Kapseln gibt es bei WLSproducts.de oder Biovea.com/de (nicht so hoch).

Abgeschlagenheit und Depressionen können durchaus auch von D-Mangel kommen, Schlaflosigkeit auch. Eine schwerkranke Freunidn nimmt gerade täglich 50.000 IE als Anfangsdosis, und seit der 3. Einnahme kann sie wieder durchschlafen.

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Kommentar von Hooks
31.07.2014, 16:59

Übrigens paßt es, daß im März alles zuviel wurde - da ist das letzte D vom Sommer absolut aufgebraucht!

Freu Dich auf Dein Kind! Ihr dürft wieder eins großziehen, wie schön! Sieh nicht auf das Schwere, sondern auf das Schöne. Ich hatte vor 2,5 Jahren eine Fehlgeburt...

Jetzt wird es für Deine Frau nochmal schwer, die letzten Wochen vorher, da mußt du ihr eine Hilfe sein, vor allem im Körperlichen.

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Therapie hilft nicht wirklich das hast Du nun ja auch erlebt.

Du mußt Dich schon der Angst stellen. Du wirst krank und das Haus könnt Ihr auch verlieren das ist das Materielle-na und? Du bleibst trotzdem am Leben. Ob Du überfordert bist müsstest Du selbst am Besten merken auf der Arbeit? Bringt sie Spaß und Freude? Sonst mache doch halbtags.

Schaffe ich das mit 2 Kindern? Was ist schaffen für Dich? Sie ernähren und finanzieren oder was?

Du schaffst es wenn Du Dich gut hegst und pflegst und gut auf Dich achtest so sieht es aus und dann lieben Dich auch die Kids dafür- und nicht weil Du Vollzeit arbeitest und Ihnen ein Haus präsentierst welches sie im Grunde weder wollen noch brauchen. Sie wollen Dich und zwar gesund und lebenslustig und mit viel Zeit.

Dass Verhaltenstherapie nur kurzzeitig wirkt und das Problem sich dann oftmals nur woanders hin verlagert hat man Dir vorher hoffentlich gesagt.

Versuch doch mal einen Arzt mit dem Zusatz Homöopathie oder Antroposophie?

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Lieber Nofx!

Ich kenne die Gefühle nur zu gut!

Um jetzt besser in's Gespräch zu kommen, frage ich erstmal drauf los!

Was arbeitest du denn?

& Nimmst du bestimmte Medikamente gegen das alles ein?

PS: Wäre Super wenn wir die Unterhaltung in den Kommentaren weiter führen könnten!

Lg

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Kommentar von Nofx83
31.07.2014, 15:25

Hey

Medikamente nehme ich. Sedacur Forte, 6 am Tag. Sonst nichts.

Ich arbeite mit alten und behinderten Menschen...

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