Geld zurück für Medikament?

6 Antworten

Hallo, Jedes Arzneimittel hat seine Wirkungen,leider auch Nebenwirkungen. Das heißt aber nicht dass die Nebenwirkungen bei jedem Auftreten. Dein Arzt hat den Nutzen mit den Risiken abgeschätzt.du kannst das Medikament ruhig nehmen und solltest du feststellen das du es nicht verträgst oder sonstiges kannst Rücksprache mit deinem Arzt halten. Die apotheke darf es aus gesetzlichen Gründen nicht zurücknehmen, da jniemand garantieren kann das du es ordnungsgemäß.gelagert hast. Z.b im Bad oder Küche. Weil die apotheke darf es nicht mehr verkaufen,wäre ja ein Verlust. Wenn du zu unsicher bist,geh einfach nochmal zum Arzt und sprich über deine ängste.

Lg

""Du kannst das ruhig einnehmen". Hast du dir die Nebenwirkungen ueberhaupt durch gelesen?

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@gerdavh

Ich hab es mir durchgelesen...klar bekommt man es kurz mit der Angst zutun,aber wie schon gesagt alles was eine Wirkung hat hat auch leider unerwünschte Wirkungen. War unglücklich ausgedrückt.... Da dürfte der Betroffene auch kein targin nehmen,da dort genauso viele starke Nebenwirkungen stehen.selbst lapidare nasensprays haben Nebenwirkungen. Am besten die Packung nehmen und erneut beim Arzt vorsprechen und ihm die Bedenken zu sagen. Der Apotheker kann dir ja nichts neues verordnen .

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Hallo!

Dein Arzt hat dir das Medikament doch aus einem guten Grund verschrieben - nämlich weil du Schmerzen hast. Und weil wahrscheinlich andere Mittel bereits ausprobiert wurden und nicht ausreichend geholfen haben. Natürlich sind die beschriebenen Nebenwirkungen nicht ohne, aber wer sagt denn, dass du sie bekommst? Es heißt ja immer nur sie können auftreten. Das heißt ja nicht, dass sie bei jedem auftreten müssen. Versuche es doch erst einmal. Vielleicht hast du ja gar keine Nebenwirkungen und es hilft gegen deine Schmerzen. Wenn du es nicht verträgst, kannst du den Arzt ja immer noch nach einer Alternative fragen. Und du musst bedenken, dass auch andere Schmerzmittel starke Nebenwirkungen haben. Targin ist ja z.B. auch nicht ohne. Ein gut wirksames Mittel ganz ohne Nebenwirkungen gibt es leider nicht.

Was du dann aber nicht machen darfst, wenn du es vielleicht doch ausprobieren solltest, auf alle möglichen Symptome zu warten. Denn wenn du nur darauf wartest, dass mögliche Nebenwirkungen eintreten, dann wird es auch so sein.

Aus diesem Grund lese ich nie vorher den Beipackzettel. Ich nehme die Tabletten ohne vorher die möglichen Nebenwirkungen nachzulesen. Erst wenn dann während der Einnahme etwas neu auftritt oder ungewöhnlich ist, sehe ich nach, ob das eine mögliche Nebenwirkung sein kann.

Ich habe das Arcoxia übrigens vor einigen Jahren auch mal eine Zeit lang genommen, ich hatte keinerlei Nebenwirkungen!

Viele Grüße, Lexi

Solltest du es partout nicht nehmen wollen, und die Apotheke es nicht zurücknehmen wollen, kannst du ja vielleicht auch mal deinen Arzt fragen, ob er was damit tun kann. Oftmals haben Ärzte ja so Probierpackungen, wo sie z.B. einem Patienten erstmal eine Probe mitgeben. Zumindest mein Arzt macht das schonmal.

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Ich kenne dieses Medikament nicht, aber wenn du es nicht einnehmen möchtest, kann es sein, dass die Apotheke es zurück nimmt. Ich habe auch vor einiger Zeit ein Medikament verordnet bekommen, es in der Apotheke geholt und im Internet den Beipackzettel durch gelesen. Habe es also nie geöffnet (das sieht man) und es wenige Stunden später zurückgegeben. Das hängt ein bisschen vom Apotheker ab, bei mir um die Ecke gibt es eine Apotheke, die niemals ein Medikament zurück nehmen. Lg Gerda

Ich habe mir die häufigen Nebenwirkungen, bekommt also 1 von 10 Patienten, durchgelesen. Ich würde das auch nicht einnehmen wollen.

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@gerdavh
Ich habe mir die häufigen Nebenwirkungen, bekommt also 1 von 10 Patienten, durchgelesen. Ich würde das auch nicht einnehmen wollen.

Ich muss dich da leider ein wenig korrigieren. 1 von 10 das sind die sehr häufigen Nebenwirkungen. Die werden gar nicht aufgeführt. Das erste sind häufige Nebenwirkungen (weniger als 1 von 10 aber mehr als 1 von 100). Und ganz ehrlich, viele von den Nebenwirkungen findest du auch bei Ibuprofen o.ä. die finde ich da sogar teilweise noch heftiger...

4.1 Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

4.1.a Häufig

Schwäche und Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, grippeartige Erkrankung, Durchfall, Blähungen, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie), Magenschmerzen oder -beschwerden, Sodbrennen, Veränderungen von Labortests des Bluts zur Untersuchung Ihrer Leberfunktion, Schwellungen der Beine und/oder Füße aufgrund von Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen), erhöhter Blutdruck, Herzklopfen, Einblutungen in die Haut. (http://apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Arcoxia-90mg-Filmtabletten-A91880.html)

Nebenwirkungen die auch bei Ibuprofen auftreten können, habe ich fett gemacht. Hier mal die Nebenwirkungen von Ibu:

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer. Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet. Arzneimittel wie "Ibuprofen Rx 600 mg" sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden.

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Das ist ein Auszug aus dem Arzneimittelgesetz:

Zum Glück für den Verbraucher, der sich als Patient auf die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines einwandfreien Arzneimittels verlassen können muss, ist bei Arzneimitteln ein Umtausch mit einem erneuten Inverkehrbringen zurückgebrachter Arzneimittel aus Qualitätsgesichtspunkten nicht möglich. § 16 der Apothekenbetriebsordnung verpflichtet Apotheken dazu, Arzneimittel, Ausgangsstoffe, apothekenübliche Waren und Prüfmittel übersichtlich und so zu lagern, dass ihre Qualität nicht nachteilig beeinflusst wird und Verwechslungen vermieden werden. Dies kann nach unserer Auffassung nicht mehr gewährleistet werden, wenn das Arzneimittel die Apotheke verlassen hat. Die Apotheke kann nicht nachvollziehen wie das Arzneimittel transportiert und unter welchen Bedingungen es aufbewahrt wurde. Daher gilt: wird ein Arzneimittel zurückgenommen, ist es unter entsprechender Kenntlichmachung gesondert zu lagern, bis seine ordnungsgemäße Qualität festgestellt wurde. Da insbesondere hohe Lagertemperaturen, andere extreme Lagerbedingungen oder Manipulation am Arzneimittel bei Kunden nicht auszuschließen sind, ist eine Überprüfung der Qualität sehr aufwändig. Sie wird bei Fertigarzneimitteln eine Probenentnahme bedingen, die die erneute Abgabe dieses Arzneimittels unmöglich macht. Eine rein visuelle Prüfung reicht dazu unseres Erachtens nicht aus. Daher müssen Arzneimittel, die von Kunden zurückgenommen werden, in der Regel von der Apotheke vernichtet werden und stellen einen finanziellen Verlust dar. Apotheken sind gut beraten, zu prüfen, ob sie eine Arzneimittelrücknahme oder einen Arzneimittelumtausch anbieten.

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