Geld zurück für Medikament?

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7 Antworten

Hallo, Zurückbringen oder nicht haben wir ja jetzt ausführlich erläutert. Damit ist Dir aber auch nicht geholfen. Hast Du schon mal von Wobenzym gehört? Mein Mann hat chronische Arthritis und nimmt das mit Erfolg ein. Das ist allerdings nicht verschreibungsfähig, dafür hat es nicht soviel Nebenwirkungen. Natürlich gibt es auch Menschen, die das nicht vertragen, deshalb würde mir an Deiner Stelle erstmal eine kleine Packung kaufen. Bei Bestellung in einer Internetapotheke kannst Du viel Geld sparen. Hier ein Link zu diesem Produkt

http://www.wobenzym.de/de/sortiment/wobenzym-plus/

lg Gerda

Hallo!

Dein Arzt hat dir das Medikament doch aus einem guten Grund verschrieben - nämlich weil du Schmerzen hast. Und weil wahrscheinlich andere Mittel bereits ausprobiert wurden und nicht ausreichend geholfen haben. Natürlich sind die beschriebenen Nebenwirkungen nicht ohne, aber wer sagt denn, dass du sie bekommst? Es heißt ja immer nur sie können auftreten. Das heißt ja nicht, dass sie bei jedem auftreten müssen. Versuche es doch erst einmal. Vielleicht hast du ja gar keine Nebenwirkungen und es hilft gegen deine Schmerzen. Wenn du es nicht verträgst, kannst du den Arzt ja immer noch nach einer Alternative fragen. Und du musst bedenken, dass auch andere Schmerzmittel starke Nebenwirkungen haben. Targin ist ja z.B. auch nicht ohne. Ein gut wirksames Mittel ganz ohne Nebenwirkungen gibt es leider nicht.

Was du dann aber nicht machen darfst, wenn du es vielleicht doch ausprobieren solltest, auf alle möglichen Symptome zu warten. Denn wenn du nur darauf wartest, dass mögliche Nebenwirkungen eintreten, dann wird es auch so sein.

Aus diesem Grund lese ich nie vorher den Beipackzettel. Ich nehme die Tabletten ohne vorher die möglichen Nebenwirkungen nachzulesen. Erst wenn dann während der Einnahme etwas neu auftritt oder ungewöhnlich ist, sehe ich nach, ob das eine mögliche Nebenwirkung sein kann.

Ich habe das Arcoxia übrigens vor einigen Jahren auch mal eine Zeit lang genommen, ich hatte keinerlei Nebenwirkungen!

Viele Grüße, Lexi

Lexi77 05.01.2015, 20:46

Solltest du es partout nicht nehmen wollen, und die Apotheke es nicht zurücknehmen wollen, kannst du ja vielleicht auch mal deinen Arzt fragen, ob er was damit tun kann. Oftmals haben Ärzte ja so Probierpackungen, wo sie z.B. einem Patienten erstmal eine Probe mitgeben. Zumindest mein Arzt macht das schonmal.

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Hallo, Jedes Arzneimittel hat seine Wirkungen,leider auch Nebenwirkungen. Das heißt aber nicht dass die Nebenwirkungen bei jedem Auftreten. Dein Arzt hat den Nutzen mit den Risiken abgeschätzt.du kannst das Medikament ruhig nehmen und solltest du feststellen das du es nicht verträgst oder sonstiges kannst Rücksprache mit deinem Arzt halten. Die apotheke darf es aus gesetzlichen Gründen nicht zurücknehmen, da jniemand garantieren kann das du es ordnungsgemäß.gelagert hast. Z.b im Bad oder Küche. Weil die apotheke darf es nicht mehr verkaufen,wäre ja ein Verlust. Wenn du zu unsicher bist,geh einfach nochmal zum Arzt und sprich über deine ängste.

Lg

gerdavh 05.01.2015, 20:32

""Du kannst das ruhig einnehmen". Hast du dir die Nebenwirkungen ueberhaupt durch gelesen?

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Lina2012 05.01.2015, 21:56
@gerdavh

Ich hab es mir durchgelesen...klar bekommt man es kurz mit der Angst zutun,aber wie schon gesagt alles was eine Wirkung hat hat auch leider unerwünschte Wirkungen. War unglücklich ausgedrückt.... Da dürfte der Betroffene auch kein targin nehmen,da dort genauso viele starke Nebenwirkungen stehen.selbst lapidare nasensprays haben Nebenwirkungen. Am besten die Packung nehmen und erneut beim Arzt vorsprechen und ihm die Bedenken zu sagen. Der Apotheker kann dir ja nichts neues verordnen .

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Ich kenne dieses Medikament nicht, aber wenn du es nicht einnehmen möchtest, kann es sein, dass die Apotheke es zurück nimmt. Ich habe auch vor einiger Zeit ein Medikament verordnet bekommen, es in der Apotheke geholt und im Internet den Beipackzettel durch gelesen. Habe es also nie geöffnet (das sieht man) und es wenige Stunden später zurückgegeben. Das hängt ein bisschen vom Apotheker ab, bei mir um die Ecke gibt es eine Apotheke, die niemals ein Medikament zurück nehmen. Lg Gerda

gerdavh 05.01.2015, 20:28

Ich habe mir die häufigen Nebenwirkungen, bekommt also 1 von 10 Patienten, durchgelesen. Ich würde das auch nicht einnehmen wollen.

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Lexi77 05.01.2015, 21:23
@gerdavh
Ich habe mir die häufigen Nebenwirkungen, bekommt also 1 von 10 Patienten, durchgelesen. Ich würde das auch nicht einnehmen wollen.

Ich muss dich da leider ein wenig korrigieren. 1 von 10 das sind die sehr häufigen Nebenwirkungen. Die werden gar nicht aufgeführt. Das erste sind häufige Nebenwirkungen (weniger als 1 von 10 aber mehr als 1 von 100). Und ganz ehrlich, viele von den Nebenwirkungen findest du auch bei Ibuprofen o.ä. die finde ich da sogar teilweise noch heftiger...

4.1 Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

4.1.a Häufig

Schwäche und Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, grippeartige Erkrankung, Durchfall, Blähungen, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie), Magenschmerzen oder -beschwerden, Sodbrennen, Veränderungen von Labortests des Bluts zur Untersuchung Ihrer Leberfunktion, Schwellungen der Beine und/oder Füße aufgrund von Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen), erhöhter Blutdruck, Herzklopfen, Einblutungen in die Haut. (http://apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Arcoxia-90mg-Filmtabletten-A91880.html)

Nebenwirkungen die auch bei Ibuprofen auftreten können, habe ich fett gemacht. Hier mal die Nebenwirkungen von Ibu:

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer. Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet. Arzneimittel wie "Ibuprofen Rx 600 mg" sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden.

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Lina2012 05.01.2015, 22:00

Das ist ein Auszug aus dem Arzneimittelgesetz:

Zum Glück für den Verbraucher, der sich als Patient auf die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines einwandfreien Arzneimittels verlassen können muss, ist bei Arzneimitteln ein Umtausch mit einem erneuten Inverkehrbringen zurückgebrachter Arzneimittel aus Qualitätsgesichtspunkten nicht möglich. § 16 der Apothekenbetriebsordnung verpflichtet Apotheken dazu, Arzneimittel, Ausgangsstoffe, apothekenübliche Waren und Prüfmittel übersichtlich und so zu lagern, dass ihre Qualität nicht nachteilig beeinflusst wird und Verwechslungen vermieden werden. Dies kann nach unserer Auffassung nicht mehr gewährleistet werden, wenn das Arzneimittel die Apotheke verlassen hat. Die Apotheke kann nicht nachvollziehen wie das Arzneimittel transportiert und unter welchen Bedingungen es aufbewahrt wurde. Daher gilt: wird ein Arzneimittel zurückgenommen, ist es unter entsprechender Kenntlichmachung gesondert zu lagern, bis seine ordnungsgemäße Qualität festgestellt wurde. Da insbesondere hohe Lagertemperaturen, andere extreme Lagerbedingungen oder Manipulation am Arzneimittel bei Kunden nicht auszuschließen sind, ist eine Überprüfung der Qualität sehr aufwändig. Sie wird bei Fertigarzneimitteln eine Probenentnahme bedingen, die die erneute Abgabe dieses Arzneimittels unmöglich macht. Eine rein visuelle Prüfung reicht dazu unseres Erachtens nicht aus. Daher müssen Arzneimittel, die von Kunden zurückgenommen werden, in der Regel von der Apotheke vernichtet werden und stellen einen finanziellen Verlust dar. Apotheken sind gut beraten, zu prüfen, ob sie eine Arzneimittelrücknahme oder einen Arzneimittelumtausch anbieten.

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Die Apo wird eine Rücknahme eines Medikaments i.d.R. ablehnen.

Ich kenne kein Medikament ohne Nebenwirkungen. Die Hersteller müssen sämtliche möglichen Nebenwirkungen angeben, obwohl viele Nebenwirkungen relativ selten sind. Und man muss nicht jede Nebenwirkung bekommen.Aber bei diesem Medikament hätte ich auch so meine Bedenken.

Denn der Arzt Dr. Gumpert schreibt z.B.: „Zusammenfassend sind die COX-2 Hemmer ein guter Ansatz selektiver zu therapieren, abzuwarten bleibt, ob für diese selektive Therapie nicht ein erhöhtes Nebenwikungsrisiko (Herzinfarkt und Schlaganfall im besonderen) erkauft wird.“

http://www.dr-gumpert.de/html/arcoxia.html

Wahrscheinlich handelt es sich um ein neueres Medikament Erfahrungsberichte z.B. bei sanego. Ich würde das nochmal mit dem Arzt besprechen und darauf verzichten oder durch ein anderes ersetzen.

Mein Gott dann müsste ich ja alle Medikamente zurück bringen und was machst Du denn wenn du mal als Notfall in eine Klinik musst sagst Du dann auch lasst mich mal lieber hier liegen denn die Medikamente haben Nebenwirkungen?

Entweder Du nimmst die Medikamente oder Du lässt es bleiben.

LG bobbys

ca0404 06.01.2015, 05:06

Nein, ich würde mir wahrscheinlich erstmal alle Nebenwirkungen im Beipackzettel durchesen und mich dann entscheiden ob ich das Risiko eingehen würde, das Medi zu nehmen, soviel Zeit muss schon sein, auch im Notfall

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Lexi77 06.01.2015, 08:25
@ca0404

Dann warst du aber noch nie ein richtiger Notfall... Denn in so einer Situation ist es dir sch... egal, ob irgendwelche Medikamente irgendwelche Nebenwirkungen haben könnten. Da bist du dann einfach nur froh, wenn dir geholfen wird, egal wie und womit! Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede.

Und als echter Notfall ist man auch nicht mehr unbedingt in der Lage nach Beipackzetteln zu fragen. Ich will auch nicht wissen, wie Schwestern und Ärzte reagieren würden, wenn ein als Notfall eingelieferter Patient sagt, wenn er behandelt werden soll "stopp ich will erstmal wissen, was es da für Nebenwirkungen geben könnte".

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gerdavh 06.01.2015, 10:18
@ca0404

Arcoxia ist kein Medikament für einen Notfall. Das wird bei chronischen Schmerzen bei Arthrose oder Gichtanfällen verodnet. Ich sehe das auch so - ich lese immer den Beipackzettel. Kein Arzt kann von allen Medikamenten die Nebenwirkungen im Kopf haben und er muss es ja nicht einnehmen. Wenn ich z.B. lese, dass man davon Tinnitus bekommen kann, nehme ich das nicht. Es hat mich drei Besuche bei meiner Homöopathin gekostet, bis meine Ohrgeräusche wieder erträglich waren.

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Lexi77 06.01.2015, 10:41
@gerdavh
Arcoxia ist kein Medikament für einen Notfall.

Es ging bei meinem Kommentar auch nicht um das Arcoxia, sondern um die vorstehenden Aussagen:

@Bobbys:

was machst Du denn wenn du mal als Notfall in eine Klinik musst sagst Du dann auch lasst mich mal lieber hier liegen denn die Medikamente haben Nebenwirkungen?

und

@ca0404:

ich würde mir wahrscheinlich erstmal alle Nebenwirkungen im Beipackzettel durchesen und mich dann entscheiden ob ich das Risiko eingehen würde, das Medi zu nehmen, soviel Zeit muss schon sein, auch im Notfall
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bobbys 06.01.2015, 13:44
@Lexi77

@gerda das Arcoxia ein Schmerzmittel ist ,das ist bekannt und darum geht es auch nicht sondern um die Nebenwirkungen und wenn ich chronischer Schmerzpatient bin dann kenne ich auch alle gängigen Nebenwirkungen von Schmerzmitteln und weiß das hier immer der Nutzen und das Risiko abgewogen wird. Und wenn Sie das Mittel nicht nehmen will dann soll Sie es bleiben lassen. Ich lese mir auch Beipackzettel durch und habe aber keine andere Wahl entweder ich nehme die Tabletten oder muss mit den Folgen leben. Und im Notfall muss ich dem Arzt vertrauen das er für mich die beste Entscheidung getroffen hat.

@Lexi wir haben uns jedenfalls verstanden ; LG bobbys

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Mahut 07.01.2015, 16:47
@bobbys

Ich lese grundsätzlich nicht den Beipackzettel, erst wenn etwas auftritt, wo ich meine es könnte vom Medikament kommen, lese ich ihn, dann kann ich immer noch entscheiden ob ich das Medikament weiter nehme oder mit dem Arzt spreche ob ich ein anderes bekommen kann.

zb. bekam ich vor 2 Jahren ein Statin, nach ca, 80 Tagen taten mir die Arme und Hände so stark weh, das ich ihn gelesen habe, danach habe ich das Medikament abgesetzt und meine Ärztin davon unterrichtet. Brauche es aber auch nicht mehr, da ich andere Wege gefunden habe um den Cholesterinspiegel zu senken.

Ich finde für labile Patienten sind diese Beipackzettel ein Fluch.

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""...kann man die nicht einfach wieder in die Apo zurück bringen und sich sein Geld wieder zurück zahlen lassen? """ Nein.

gerdavh 06.01.2015, 10:21

Doch das geht - bei mir hat das schon geklappt. Hängt wie gesagt vom Apotheker ab, ob die Packung eindeutig nie geöffnet wurde und wie schnell man das Medikament zurückgibt. Ich hatte ein mir verordnetes Medikament nach Lesen der Indikation und den ganzen Nebenwirkungen (Beipackzettel im Internet runtergeladen) direkt wieder zurückgebracht.

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gerdavh 06.01.2015, 10:36
@kreuzkampus

Haben die aber gemacht - ich bekam meine Zuzahlung von über 50 € zurückerstattet. Allerdings kennen mich diese Apotheker schon seit vielen Jahren und haben bei mir wohl nicht den Verdacht, ich könnte mit einer Einmalspritze die enthaltenen Medikamente manipulieren. Ein anderer Grund fällt mir ohnehin nicht ein.

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