Geht Neurodermitis irgendwann wieder weg??

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man sagt, alle sieben Jahre ändert sich der Körper .... wie - - kann ich nicht sagen - nur : da ist echt was dran.

Daher besteht schon die Chance, dass diese Erkrankung sich innerhalb dieser Zeitzyklen wieder verändert.

Sie könnte schwächer werden - oder gar ganz verschwinden.

Manche Menschen bekommen Neurodermitis erst im fortgeschrittenen Alter - da ist die Hoffnung auf ein Verschwinden dieser Krankheit eher gering.

Und wie Neurodermitis heilbar ist! Damals als Kind im Alter von 2 bis meinem vollendeten 9 Lebensjahr leidete ich an starker Neurodermitis und aufeinmal ist diese plötzlich verschwunden! Seit dem ( bin 15 fast 16) kam sie auch nie zurück und es traten keine Symptome mehr auf !;)

Du musst eine uralte Frage nicht erst mal erneut einstellen, um sie dann selbst zu beantworten, einfach nur beantworten.

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Nun ich habe selbst so ein Problem. Es ist so  Hautkrankheiten verlaufen zumeist in Schüben.

Das heisst selbst Schwererkrankte können z.B. nach der Pubertät oder auch einer Schwangerschaft plötzlich Symptomfrei sein. sein. Dies kann über viele Jahre oder auch Monate  gut gehen. Die Neurodermitis kann aber bedingt durch heftigen Stress oder eine andere Erkrankung wieder ausbrechen.

Man kann so etwas günstig beeinflussen so gibt es eine Therme in Bad Windsheim (Franken) die Salzwasser hat fast wie am Toten Meer. bei manchem hilft auch eine Vitamin B12 Salbe weiter. um zumindest die Symptome zu lindern. Die Ärzte sind aber lieber für Cortison Jahrzehnte lang!!!

Die Ärzte verschreiben am liebsten ihre Cortisonsalben. Es interessiert sie kaum das man Cortisonsalben eigentlich nur befristet anwenden sollte .Nur wenn man ganz konsequent fragt ob mna nach 10 J. nicht doch einmal etwas anderes probieren sollte kommt ein nun ja evtl. ..

Ja und dann schaut man in der Apotheke bei Daivobet = Betamethason  =  ein synthetisches Glucocorticoid. Also wieder Cortison.

Ja und als zweiter Inhaltsstoff Calcipotriol = Secosteroide. Also wie immer Cortison.

Als Hinweis nicht direkt im Gesicht anwenden.  Also schon ein heftiges Mittel. Mir fällt da nur ein Wort ein Cortisondealer.

Neuro - dermitis bricht immer dann aus, wenn der Körper vermehrt B-Vitamine für anderes braucht (v.a. für die Nerven) und somit nicht genügend davon für neuzubildende Haut zur Verfügung steht.

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Wenn man es als Kind hat, ist die Chance hoch, dass die Neurodermitis mit der Pubertät wieder völlig ausheilt.

Ich habe die Neurodermitis leider mit 13 Jahren bekommen (einen heftigen Schub am ganzen Körper als Impfreaktion) und habe es damals durch Homöopathie, Akupunktur, Nachtkerzenölbehandlung und ständiges Eincremen wegbekommen. Allerdings kommt es jetzt manchmal noch in leichter Form schubweise (nicht zu vergeleichen mit den ersten Jahren) wieder. Dann muss ich es wieder von allen Seiten behandeln, um es zu heilen.

Also um zu deiner Frage zurückzukommen - es besteht sehr wohl die Hoffnung, dass Neurodermitis nicht chronisch verläuft, solange man nicht darauf wartet, dass sie wieder verschwindet, sondern sie aktiv bekämpft. Wichtig für das Heilen ist aber, dass man KEINE Kortisonprodukte verwendet (das habe ich am Anfang versucht) - es "heilt" kurzfristig in dem sinne, dass die Exzeme verschwinden, aber nur, um an einer anderen Körperstelle viel intensiver zu erscheinen. Man hat also nichts gewonnen, sondern unterdrückt und verschiebt es nur.

Ich hoffe, dir geht es bald schon wieder besser! :-)

Momentan ist die medizinische Forschung noch nicht soweit, dass Neurodermitis heilbar ist. Und eine Spontan- oder Selbstheilung des Körpers ist nicht möglich. Leider, muß man sagen. Ich wünschte auch, es wäre anders.

Deshalb kann diese Hauterkrankung nicht ausheilen sondern lediglich für gewisse Zeit nicht auftreten. Man kann sein Leben aber so einrichten, dass Neurodermitis nicht das ganze Leben bestimmt. Du schreibst ja, dass auch bei dir immer noch - wenn auch leichte - Schübe auftreten.

In ganz schlimmen Fällen (!) ist manchmal Kortison sinnvoll, weil man es sonst einfach nicht mehr aushält und sich schlimme Kratzverletzungen zufügen kann, die sich im ungünstigsten Fall entzünden. Das entscheidet jedoch der Dermatologe. LG

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Bei meinem Sohn ist das völlig verschwunden, und zwar am Anfang der Pubertät. Das hatte damals schon unser Hausarzt gesagt, als die Diagnose bei ihm als ganz kleines Kind gestellt wurde, dass wir diese Hoffnung haben können. Und oh Wunder, es ist tatsächlich eingetreten. Ich habe ihn von seinem 3. Lebensjahr (da traten die ersten blutigen, trockenen Stellen in der Armbeuge auf) bis zu seinem 15. Lebensjahr glutenfrei ernährt ,ständig teure Pflegeprodukte gekauft, statt Kuhmilch Ziegenmilch gekauft und eines Tages hat er irgendwo ganz gewöhnliche Pizza gegessen und das gut vertragen. Da wurden wir mutiger und haben mal ein Brötchen gekauft - nichts passiert. Wir haben dann eine blutuntersuchung durchführen lassen und es waren keine Antikörper festzustellen!! Da war bei meinem Sohn keinen Halten mehr. Seine ganze Kindheit über konnte er keine normalen Chips essen, keine Weizenkekse (ich habe immer Diätkekse gebacken), kein Kuchen aus der Konditorei - hat er begeistert alles nachgeholt. Er hat zwar noch immer die extreme trockene Haut des Neurodermitikers, aber wenn er sich ausreichend eincremt, ist alles in Ordnung. Also - die Hoffnung besteht!! Ich hoffe, das macht Dir Mut. lg Gerda

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